Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Der Wiederaufstieg von IBM.
|
Dieser Artikel wird in diesem Shop nicht zum Kauf angeboten.
Durchschnittliche Kundenbewertung:
(4 Kundenrezensionen)
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #536342 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2002-11
- Einband: Gebundene Ausgabe
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gutes Buch für IT-Interessierte
Von Rolf Dobelli
Eine überaus spannende Lektüre könnte das sein: der Niedergang und Beinahe-Konkurs des Computergiganten IBM und sein anschliessender kometenhafter Wiederaufstieg zur Weltspitze - dank den strategischen Entscheidungen des Konzernretters Louis Gerstner. Gerstners Führungsleistung und sein Anteil am Turnaround von IBM sind unbestritten und eine bemerkenswerte Erfolgsstory. Doch das hätte der Leser sicher auch ohne die an allen Ecken und Enden durchscheinende Selbstgefälligkeit des Autors bemerkt. Das Ende des Buches ist mühsam und kommt in Raten: Man ahnt, wie schwer es Gerstner gefallen sein muss, den Taktstock abzugeben und den Elefanten IBM alleine weitertanzen zu lassen. Wir empfehlen das Buch Führungskräften aller Ebenen und insbesondere allen IT-Interessierten.
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hier spricht ein Megomane!
Von Ein Kunde
Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem sich der Autor so mit Weihrauch beräuchert wie dieses. Zunächst macht er die Leistung seiner Vorgänger ordentlich schlecht, um dann um so mehr seine eigene herauszustellen. Dass er den Wiederaufstieg der IBM strategischen Weichenstellungen zuschiebt, behauptet er nicht einmal selbst. Die größte Leistung, das ergibt sich eindeutig aus diesen selbstbezogenen Memoiren, ist die Umkehr des Entschlusses seines Vorgängers, die IBM in kleinere, rechtlich unabhängige Einheiten aufzuspalten. Es ließ es bei der großen IBM, führte den Weg zu einere Software- und Serviceorganisation konsequent weiter. Dass fast auf den Tag genau nach seinem Rücktritt Unregelmäßigkeiten in der Bilanz ans Tageslicht kamen, die die unter ihm erzielten Ergebnisse in Frage stellen, hat er nicht erwähnt. Dass sich der Wert der IBM Aktie nach seinem Abgang prakisch halbierte, auch nicht. Ein viel zu überschätzter Mann schrieb ein Buch, um an seiner eigene Legende zu stricken.
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es kommt halt auf den Dompteur an ...
Von Bookworm
Lou Gerstner (in IBM-Kreisen "Lou" genannt) hat dieses Buch, wie er sagt, ohne die Hilfe irgendwelcher professioneller Schreiberlinge zu Papier gebracht ... und das merkt man auch. Das ist in diesem Fall aber keinesfalls von Nachteil sondern macht das Buch sehr authentisch. Als Branchenfremder kam "Lou" nach längerem Zögern zu IBM. Vorher hatte er bei McKinsey, American Express und Nabisco gearbeitet. (da Nabisco ein Nahrungsmittelhersteller ist der unter anderem Kekse produziert hat Scott McNealy (CEO von SUN) später einmal IBM als International Biscuit Makers bezeichnet ...).
Anfang der Neunziger stand IBM vor einem Scherbenhaufen. Der Computer-Riese wurde an allen Fronten von Newcomern attackiert und verlor ständig Marktanteile. Schließlich war gar eine Zerschlagung des Konzerns in kleinere Tochterunternehmen eine echte Alternative. Gerstner hat es verstanden, die unternehmerischen Potentiale zu nutzen und den Koloss in relativ kurzer Zeit neu auszurichten. Welches Chaos er 1993 vorgefunden hat und wie er den "Elefanten" zum tanzen gebracht hat davon handelt dieses sehr kurzweilige Buch. Es zeigt einmal mehr, daß es auch heute in Unternehmen noch auf Menschen ankommt und darauf, die Potentiale dieser Menschen zu nutzen. Gerstner hat dies verstanden und er hat das Buch allen Mitarbeitern von IBM gewidmet den wie er sagt "wahren Helden der Wiedergeburt von IBM".
All 4 Kundenrezensionen anzeigen ...

