Laura, Leo, Luca und ich: Wie man in einer italienischen Familie überlebt
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #136364 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2007-01-01
- Einband: Taschenbuch
- 192 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Super lustig, wenn auch nicht anspruchsvoll
Von jhorizon
Ein wenig misstrauisch ging ich an das Buch heran, weil ich einerseits Bücher über Italien liebe, andererseits denkt man ja bei der Fülle der Bücher dieser Art: Na ja, noch so ein Autor, der auf dieser Italien-Modewelle mitschwimmt. Aus einer Urlaubslaune heraus kaufte ich den Band trotzdem und war dann doch sehr positiv überrascht, denn ich kam aus dem Lachen fast nicht mehr heraus.
Die Lektüre dieses Buches ist wirklich erheiternd, wenngleich man natürlich keine hochgeistige Literatur erwarten sollte, aber bei dem Titel und der Aufmachung wird das ja eh keiner tun.
Eine Wohltat ist das Buch im Vergleich zu so manchem anderen besserwisserischen Italien-Buch von Deutschen, die Maiwald auch ein wenig auf die Schippe nimmt, denn der Autor lässt einen unmissverständlich wissen, dass in Italien zwar vieles toll ist, aber man weder als Tourist noch als in Italien lebender Ausländer nun gleich alles übernehmen muss. Dieses Buch ist wirklich wesentlich herzerfrischender und amüsanter und vor allem persönlicher als z.B. "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski.
An vielen, vielen Stellen habe ich herzhaft gelacht. Das Buch eignet sich sehr gut als Lektüre für zwischendurch, man muss noch nicht einmal besonderer Italien-Fan sein. Auch ein paar Fußball-Themen kommen vor, doch selbst ich als absolut Fußball-Uninteressierte fand auch diese nicht langweilig.
Die Kapitel sind kurz, wenn man will, kann man das Buch in Häppchen lesen. Ich dagegen habe es am Stück verschlungen, da ich immer unbedingt wissen wollte, was der Autor denn noch Amüsantes zu berichten hat.
Wie gesagt, anspruchsvolle Geistesnahrung ist es nicht, und auch der Stil ist (gewollt) flapsig, aber wer mit einer lockeren Einstellung an das Buch herangeht, wird keinesfalls enttäuscht werden, ganz im Gegenteil.
Einziger Nachteil: Man hat es doch sehr schnell durch und hofft, dass der Autor sich erbarmt, noch weitere lustige Anekdoten zum Besten zu geben, die dann hoffentlich in mindestens einem Folgeband herausgeben werden...
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Prima Buch!
Von sebu
Klar, Italien-Bücher gibt es viele. Aber jeder, der ein Fan dieses Landes ist – und auch jeder, der einfach nur erstklassig unterhalten werden will – sollte dieses Buch kaufen. Ich habe jedenfalls einen ganzen Abend lang herzlich gelacht. Maiwald schafft es, mit unseren Erwartungen zu spielen, um dann immer wieder überraschende Pointen zu setzen. Klischees karikiert er sehr gekonnt, und seine Anekdoten sind locker und leicht erzählt. Jan Weilers Bücher sind sehr gut, keine Frage. Aber wer Weiler mag, wird Maiwald lieben. Mein Tipp: In kleinen Häppchen genießen, dann hat man länger was davon.
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Herrlich selbstironisch
Von Dr. Georg Walter Reinthaler
Ein Deutscher mit Selbstironie - kein allzu häufiges Exemplar. Und so gelingt ihm der liebevoll-kritische Vergleich deutscher Gewohnheiten mit italienischen Eigenheiten sehr humorvoll und kurzweilig. Nebenbei erfährt man auch einiges über die Lebensweise der Italiener und Italienerinnen und die Fettnäpfchen, in die man als Deutscher (und Österreicher) leicht tappt. Zum Beispiel die Verwendung von "Ciao": man sagt es unter Jugendlichen oder guten Freuden. "Beim Metzger oder im Restaurant sagt man das nicht, es sei denn, es ist Ihr Stammmetzger, den Sie auch privat kennen, oder Inhaber des Restaurants war schon mehrmals bei Ihnen in Deutschland zu Besuch. Und übernachtete auf Ihrer Schlafcouch. ... Egal, wie freundlich der Kellner zu Ihnen ist: Buonasera ist passender. Und bei einer Dame schadet es nie, noch ein Signora dranzuhängen." Am Besten liest man das Buch am Strand oder einem Glas Wein in Italien - und neben der guten Unterhaltung hat man vielleicht einen etwas anderen Blickwinkel auf Land und Leute.



