How to be good
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(92 Kundenrezensionen)
Produktbeschreibung
Roman
Erscheinungsjahr: 2003
Aus d. Engl. v. Clara Drechsler u. Harald Hellmann
Gewicht: 340 gr / Abmessung: 19 cm
Von Hornby, Nick / Übersetzt v. Drechsler, Clara; Hellmann, Harald
Die Ärztin Katie hat alles, was sie sich wünschen kann: einen tollen Job, gesunde Kinder und einen erfolgreichen Mann. Super - auf den ersten Blick. Beim zweiten sieht''s schon etwas anders aus. Und beim dritten stellt sie sich unweigerlich die Frage: Warum gibt es eigentlich für alles Gebrauchsanweisungen, nur nicht für das Leben?
Pressestimmen:
"Hornby schreibt witzig und frisch. Männliche und weibliche Schwächen spießt er genüßlich und mit Genauigkeit auf". (Guardian)
Leseprobe:
Dass wir uns richtig verstehen: Ich bin kein schlechter Mensch. Ich bin Ärztin. Ich wollte Ärztin werden, weil ich glaubte, ich könnte so Gutes tun - gut, nicht etwa aufregend, gut bezahlt oder glanzvoll. Ich fand, es klang gut:" Ich werde Ärztin","Ich studiere Medizin", "Ich bin Allgemeinmedizinerin mit einer kleinen Praxis im Londoner Norden". Ich fand, es vermittelte genau den richtigen Eindruck - professionell, irgendwie intellektuell, nicht zu protzig, respektabel, reif, anteilnehmend. Ihr glaubt, Ärzten ist es egal, wie die Dinge wirken, nur weil sie Ärzte sind? Natürlich nicht. Na, wie auch immer. Ich bin ein guter Mensch, Ärztin, und ich liege in einem Hotelbett neben Stephen, einem Mann, den ich nicht besonders gut kenne, und habe gerade meinen Mann um die Scheidung gebeten. Stephen ist ebenfalls wach - wen wundert''s. "Alles klar?" fragt er mich.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #116811 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2003-08-01
- Einband: Taschenbuch
- 352 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nicht jedermanns Buch
Von Hauke Stammer
How to be Good ist die Geschichte einer Läuterung. David entwickelt sich vom Saulus zum Paulus und vergisst dabei, seine Frau auf diesem Wege mitzunehmen. Diese muss zusehen, wie erst sein Therapeut und Vorbild in das Haus der Familie einzieht und kurze Zeit darauf ein obdachloser Junge, der erstes Ziel des neu geschaffenen Gutmenschen wird. Von da an entwickelt sich das Leben als eine Spirale Richtung Katastrophe.
Das Buch ist aus der Perspektive der Ehefrau Kate geschrieben, die eigentlich mit Ehe und Ehemann abgeschlossen hatte. Anfänglich von der Veränderung Davids fast positiv überrascht vermisst sie bald die biestige, ihr aber aus über 20 Jahren Ehe vertraute Seite des Gatten.
Die Geschichte ist an einiges Stellen überzogen, aber es gelingt Hornby stets, die Endphase einer Ehe trefflich darzustellen und man erwischt sich dabei, dass man den Protagonisten wünscht, dass sie es schaffen. Das Ruder noch einmal herum reißen, für ihre Familie, ihre Kinder, für sich.
Das Ende dann ist wieder typisch Hornby... und lässt den Leser ein wenig leer, fast allein zurück.
Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder Leser begeistert ist. "How to be Good" ist anders als "About a Boy" oder "High Fidelity", eher verwandt mit "A Long Way Down", was grade am Ende des Romans deutlich wird. Wer also eine einfühlsame und warme Geschichte erwartet, sollte diesen Band nicht unbedigt wählen - allen anderen möchte ich dieses Buch absolut empfehlen.
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Anders-aber trotzdem Pflicht für jeden Hornby-Fan
Von holly213
Aus der Sicht einer Frau geschrieben - kann das wirklich gutgehen? Bei seinem letzten Roman "About a boy" bemängelten die Kritiker, aus der Sicht eines Kindes zu schreiben, sei Hornby nicht gelungen. Da bin ich völlig anderer Ansicht. Jetzt aber bin ich der Meinung, dass es ihm nicht gelungen ist, die Sicht und Denkweise einer Frau zu treffen. Sicher, man kann sagen, es geht nur um die eine Hälfte eines Paares, aber warum ist er dann nicht bei der äußerst bewährten Darstellung des Innenlebens eines Mannes geblieben? Was er schließlich wie kein Zweiter in unnachahmlich lakonisch-selbstironischer Art kann. Hier habe ich mich bei der Lektüre oft gefragt, ob er nicht besser aus der Sicht von David statt aus der Sicht von Katie geschrieben hätte. Dennoch sind auch hier wieder einige sehr wahre, unvergleichlich gute Beobachtungen des alltäglichen Wahnsinns geschildert. Für mich ist es bei diesen herrlich trockenen Schilderungen egal, worum es in der Grundhandlung eigentlich geht. Von jedem andere Autor würde mich diese Geschichte (Ehepaar in Beziehungs-Sackgasse nimmt Wunderheiler auf und versucht sich im "Gutsein" zu den lieben Mitmenschen) nicht im geringsten interessieren. Aber jeder Hornby-Fan wird dieses Buch mögen, eben wegen seiner Beobachtungsgabe und seinem unvergleichlichen Ton. Wer aber erwartet (wie ev. bei den anderen Büchern) lauthals lachen zu können, wird hier sicherlich enttäuscht. Kurz gesagt: Das Buch hat viele Facetten, trotzdem kann es weder mit "High Fidelity" noch mit "About a boy" mithalten. Da man aber als eingefleischter Hornby-Fan seinen Stoff braucht - lesen!
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich weiß nicht....
Von jirjen?!
...also, ich LIEBE Nick Hornby. Ich mag seine Art zu schreiben, und regelmäßig ist auch gegen die deutsche Übersetzung nichts einzuwenden.
Ich fand die Idee herrlich und zunächst auch sehr gut umgesetzt, daß er aus Sicht einer Frau schreibt. Auch die Umsetzung, daß der Mann vom Megazyniker auf einmal zum Gutmenschen werden möchte, fand ich zunächst gelungen. Warum nur 2 Punkte?! Die Geschichte wird schlicht langweilig. Nach der Hälfte landete das Buch in der Ecke. Weil ich aber jedes Buch zu Ende lese, hab ichs wieder probiert. Es geht nicht, es langweilt einfach. 3/4 gelesen und das erste nicht ausgelesen Buch seit 10 Jahren. Schade...



