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Rachel im Wunderland: Roman

Rachel im Wunderland: Roman
Von Marian Keyes

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(81 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibung

Roman. Aus d. Engl. v. Susanne Höbel
Erscheinungsjahr: 2000
Gewicht: 452 gr
Von Keyes, Marian

Rachel, die Schwester von Claire aus Keyes'' Roman "Wassermelone", genießt das Leben in vollen Zügen. Doch sie treibt es zu weit. Als sie nach einer verkoksten Nacht in Lebensgefahr schwebt, ist ihre Familie alarmiert. Rachel stimmt zu, sich behandeln zu lassen, aber die vermeintliche Gesundheitsfarm für Prominente hält eine böse Überraschung für sie bereit.


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #22901 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2000-07-01
  • Einband: Taschenbuch
  • 592 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Ernstes Thema super verpackt!
Von Kate
Von Marian Keyes hatte ich vor "Rachel im Wunderland" bereits "Sushi für Anfänger" und "Auszeit für Engel" gelesen. Ich bin zwar von beiden immer noch begeistert, aber "Rachel im Wunderland" konnte ich noch weniger aus der Hand legen. Marian Keyes ist es gelungen, ein schwieriges Thema aufrüttelnd und dennoch unterhaltsam zu gestalten.
Die Protagonistin Rachel lebt in New York. Nach eigenen Aussagen nimmt sie hin und wieder ein bißchen Kokain, Valium, Alkohol und andere Suchtmittel zu sich. In ihren Augen völlig normal, die anderen machen es ja schließlich auch und wer nicht mitzieht ist eben ein Spielverderber. Sie hat ja alles unter Kontrolle...
Dieser Ansicht sind ihr Freund und ihre Mitbewohnerin aber nicht. Nach einer Nacht im Krankenhaus, wo ihr nach übermäßigem Drogenkonsum der Magen ausgepumpt werden musste, sind sie sich einig: Mit Rachel kann es so nicht weitergehen.
Wenig später sitzt Rachel auch schon in einem Flugzeug zu ihrer irischen Familie. In Irland soll sie in eine Entzugsklinik kommen. Kein Problem, denkt Rachel sich, in froher Erwartung auf Wellnessbereiche mit Schlammpackungen. Aber weit gefehlt. Rachel findet sich in einem renovierungsbedürftigen Kloster wieder, als einzige "Normale" umgeben von lauter Süchtigen. Aber ist Rachel wirklich so anders?
Das Buch hat mir vor allem so gut gefallen, weil sich der Leser jederzeit im Kopf der Protagonistin befindet. Während ihrer Leugnungsphase, in der der Leser auch noch nicht ihre komplette Vergangenheit kennt, ist man fast versucht zu fragen, ob Rachel sich nicht wirklich von den anderen unterscheidet. Klar, sie nimmt ein bißchen viel ein, aber ist sie schon so ein seelisches Wrack wie die anderen Insassen auch? Abgesehen von ihrem Suchtverhalten klingt sie doch ganz vernünftig.
Ich muss zugeben, manchmal wäre ich ihr als Nicht-Therapeut auch auf den Leim gegangen. Auf jeden Fall kann man sich gut mit der Frage auseinandersetzen, ab wann ein Mensch eigentlich merkt, dass er abhängig ist. Als Nicht-Süchtiger hört sich das ziemlich einfach an. Klar muss die wissen, dass sie süchtig ist, ihre ganzen Gedanken kreisen doch nur noch um den Stoff. Dann sollte man vielleicht aber daran denken, wie schwer es allein ist, sich z.B. das Nagelkauen oder Schokoladeessen in Stresssituationen abzugwöhnen, wie die Hände zittern, wenn man sich es verbietet. Und hier besteht keine physische Abhängigkeit. Kommt man da auf die Idee, dass es sich um eine Art Suchtverhalten handelt? Da denkt man sich doch auch: Ach, wenn ich es nur wollte, dann könnte ich jederzeit damit aufhören. Daher kann ich auch nicht mit meiner "Vor-Rezensentin" übereinstimmen, dass die Hauptperson mit ihrer langen Leugnungsphase nervt. Wäre doch etwas zu sehr "Friede-Freude-Eierkuchen" wenn Rachel nach einer innigen Rede der Therapeutin ein Licht aufgehen und sie in ein erfülltes Leben stolpern würde. Außerdem lassen die Einschübe aus Rachels Vergangenheit das Buch an keiner Stelle langweilig werden. Ich kann es nur empfehlen, daher fünf Sterne!

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Einfühlsam, witzig und tiefsinnig
Von Ein Kunde
Ich habe das Buch "Rachel im Wunderland" 2 mal gelesen, weil es keyes bestes buch ist. Es ist im selben lockeren und heiteren stil geschrieben wie ihre anderen romane, aber es hat einen völlig anderen emotionalen tiefgang, der berührt und mit dem man sich identifizieren kann.

Zu beginn weiß man (genau wie die hauptperson Rachel), noch nicht, wie ernst es um die Sucht steht - das wird dem Leser zusammen mit Rachel klar. Ich finde dass das Buch sehr mitreißend geschrieben ist - nicht nur für Frauen!!

Ich habe mich selbst stark in dem buch wiedererkannt (allerdings nicht als Rachel sondern als Luke :-)) und musste mir neben den Lach- auch die eine oder andere Trauer-Träne wegdrücken. Ich empfehle es auf jeden Fall wärmstens weiter!!

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5mein absolutes Lieblingsbuch
Von Ein Kunde
Ich habe alle Bücher von Marian Keyes gelesen. und alle haben mir gut gefallen. Doch in "Rachel im Wunderland" läßt es sich richtig mitleben. Man wächst mit der Hauptfigur und läßt sich von ihr durch gute und schwere Zeiten führen. Ärgert sich über sie und lacht mit ihr. Vor allem sieht man das allgegenwärtige Thema "Drogensucht" auch mal aus einer anderen Perspektive.Ich empfehle es allen Menschen die ich mag.

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