Königinnen und Mätressen: Die Macht der Frauen - von Katharina de' Medici bis Marie Antoinette
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Produktbeschreibung
Die Macht der Frauen - von Katharina de'' Medici bis Marie Antoinette
Erscheinungsjahr: 2010
m. 17 Abb., 1 Stammtaf.
Gewicht: 343 gr / Abmessungen: 190 mm x 120 mm x 26 mm
Von Craveri, Benedetta
Wahre und käufliche Liebe, Sex und Eifersucht, Tod durch Dolch, Gift oder Guillotine, noble Gefühle und niedrige Motive, Gemeinheit, Intrige, Bigotterie und echte Frömmigkeit: keine Geschichte könnte spannender, bizarrer, bewegender und abenteuerlicher sein als die der Frauen am Königshof in Frankreich. Da sind die Gattinnen, geehelicht aus Gründen der Staatsräson: Katharina von Medici, Königin Margot, Maria von Medici, Marie Antoinette, und die anderen: Diane de Poitiers, die drei Schwestern Mailly, Madame de Maintenon und die du Barry. Benedetta Craveri hat mit den Porträts dieser manchmal liebenswerten, manchmal abstoßenden, aber immer faszinierenden Frauen eine intime wie brillante Sitten- und Kulturgeschichte Frankreichs geschrieben, die jeden Roman in den Schatten stellt
Pressestimmen:
"Ein grandioses Buch. Ein glänzend geschriebenes Buch. Eine so faktenreiche wie sachliche und spannende Analyse." Münchner Merkur "Ein kurzweiliges und interessantes literarisches Denkmal, mit viel Liebe zum Detail und äußerst kenntnisreich. Auch ein Stück Sittengeschichte aus der Perspektive der Frauen bei Hofe: Perspektiven, die nicht unterschiedlicher sein könnten, was das Buch zu einem Stück spannender Geschichte macht." Nürnberger Zeitung "Benedetta Craveri zeigt mit ihrer Porträtreihe, dass reine Historie ebenso spannend sein kann wie ein Roman." Focus
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #21174 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2010-02
- Einband: Taschenbuch
- 480 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Macht der Frauen
Von P. Buck
Die Autorin hat verschiedene Frauen in verschiedenen Epochen beschrieben. Leider sind die verschiedenen Kapitel von unterschiedlichen Umfang. So ist das Kapitel über Diane von Poitiers ziemlich kurz geraten, obwohl diese Dame im Vergleich zu den anderen Mätressen oder auch Königinnen mit am längsten durchgehalten hat.
Dafür ist das Kapitel von Katharina von Medici ziemlich ausführlich und sie kommt auch ziemlich gut weg. Die Bürgerkriege und die Ermordung der Hugenotten sind quasi Mißverständnisse.
Ebenso die du Barry. Sie war schön, gut, liebenswürdig etc. Das sie in der Französischen Revolution verschiedene Adelige verraten hat, dafür konnte sie laut Autorin nichts, schließlich war sie nicht vom Adel.
Die Bilder der beschriebenen Frauen sind meistens schön, wenn auch die Kapitel selbst von unterschiedlicher Qualität sind. Natürlich sind das nur Kurzbiografien, aber die Sympathien der Autorin sind klar zu erkennen. Trotzdem ist es nicht uninteressant, beispielsweise die polnische Königin Maria wird recht gut beschrieben.
Als Appetithappen für ausführlichere Biografien ist das Buch sehr gut.
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Leicht zu lesen wie ein guter Krimi
Von tim4812
Für jene, die sich für französische Geschichte interessieren, liefert dieses Buch Gedächtnisstützen für die Zeit Franz I. bis hin zum Ende der Bourbonen-Dynastie 1793:
die Ersten drei Kapitel erweitern das Wissen um die im historischen Rückblick vielfach als intrigant und boshaft gezeichnete Katharina von Medici.
Der Einfluss auf den wachsenden Absolutismus durch die Frau des Königs, die Mutter des Thronfolgers oder die Geliebte von Königen und Thronfolgern, brachte das Rad der Geschichte maßgeblich in Schwung und das trotz der im Grundsatz auf das höfische Leben beschränkten weiblichen Außenwirkung - selbst im Falle von Regentschaften (Katharina von Medici, Maria von Medici, Anna von Österreich).
In diesen Kontext gehört auch die Schilderung der Geliebten von Ludwig XV., Madame du Barry, die trotz ihrer kleinbürgerlichen Herkunft und ihres Rufes als Edelprostituierte strahlenden Einzug in Versailles hielt und durch Klugheit und überlegenen Geschmack die Höflinge an die Wand spielte. Man fragt sich, warum diese aus dem Volk stammenden und die Monarchen erotisch beherrschenden Persönlichkeiten nicht stärker Einfluss genommen haben auf eine Politik, die mehr das Wohl des Bürgers im Auge hatte. Sie erlagen halt alle der Sucht nach Luxus, um dafür später wie Madame du Barry auf der Guillotine mit dem Leben zu bezahlen.
Der Umstand, daß Königskinder auf ihre Aufgaben als "Herrscher" ungenügend vorbereitet wurden, wird hier deutlich. Ausnahmen bilden nur Persönlichkeiten, die diesen Mangel durch Intelligenz, Begabung und ihren Erfahrungen ausgleichen konnten (Heinrich IV, Ludwig XIV). Dieser Mangel zeigt sich besonders bei Marie Antoinette, deren Mutter Maria Theresia sie in erster Linie mit dem Bewusstsein, eine Prinzessin aus dem Hause Habsburg zu sein, in das französische Abenteuer entließ.
Dem Titel ihrer Publikation versucht die Autorin durch einfühlsame Beschreibung gerecht zu werden: die Frauen werden in den Kontext der jeweiligen Gesellschaft gestellt und ihre Reaktionen und Handlungen als Bezugsperson des Königs oder Thronfolgers analysiert. Dabei werden mit Ausnahme von Franz II., Ludwig XIII. und Ludwig XV., über die man interessante Einzelheiten erfährt, die übrigen Monarchen blass und unverbindlich gezeichnet. Dies gilt besonders für Heinrich IV., der rein auf seine erotischen Leidenschaften reduziert wird. Auch für Ludwig, dem "Sonnenkönig", reichte der Platz für eine tiefergehende Charakterstudie nicht aus. Egal, dem sind schon genügend umfangreiche Biographien gewidmet worden.
11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Erstklassik
Von Paul Ewlis
Habe mir das Buch gekauft da ich mich für Historische Persönlichkeiten interessiere,
und war vom ersten moment an begeistert selten ein so gutes Sachbuch gelesen.
Die Autorin versteht es die Personen lebendig und doch sachlich und informativ zu beschreiben und den Leser zubegeistern.
ich kann diese Buch an 2 Tagen durchgelesen und nehme es immer wieder zur Hand



