Der Herr der Ringe und die Philosophie: Schlauer werden mit der berühmtesten Saga der Welt
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #84457 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2011-03
- Einband: Taschenbuch
- 288 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Völlig neue Sichtweisen
Von K. Liedke
Wer an philosophischen Fragestellungen interessiert ist, ohne dabei akademische Tiefen erreichen zu wollen, und wer den Herrn der Ringe einfach noch besser verstehen will, ist mit diesem Buch gut bedient. Es ist unglaublich, welche Beziehungen und Schlußfolgerungen sich herstellen lassen. Mich hat das Buch einerseits dazu angeregt, über viele Fragen, sowohl den Herrn der Ringe als auch Lebensfragen allgemein betreffend, nachzudenken. Andererseits habe ich Hintergründe bei Tolkien erkannt, auf die ich allein nicht gestoßen wäre und die mir die Lektüre Tolkiens einfacher und verständlicher machen. Absolut lesenswert!
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Schönes Philosophie-Schmankerl für Fans
Von Sabine Hunsicker Media-Mania.de
Den bekannten Satz aus dem Vorwort, dass Tolkien selbst sein Werk nicht als Allegorie ansah, findet man fast in jedem Beitrag. Seine Trilogie war zwar nicht vom Autor als Allegorie intendiert, doch dem Leser steht es frei, es zu interpretieren.
Die Beiträge folgen populärwissenschaftlichen Maßstäben. Einige der Autoren steigen tiefer in die Materie ein als andere, aber alle Artikel können auch von fachfremden Lesern verstanden werden - dazu verhelfen unter anderem die Fußnoten, die den einen oder anderen Sachverhalt aufklären.
Die allermeisten der Beiträge verfolgen Themen, die man als Leser noch selbst nachvollziehen kann: So geht es bei den Umweltthemen vor allem um die Zerstörung, die Saruman anrichtet, und auch die Liebesgeschichte von Aragorn und Arwen wird erwähnt. Doch vor allem für Leser, die neben dem Herr der Ringe" auch das Silmarillion" gelesen haben, entfaltet sich das Werk erst richtig, wenn der eine oder andere Sachverhalt aus der alten Geschichte zur Sprache kommt.
Über Philosophie an sich lernt man wenig; doch für Fans von Hobbits, Elben und Ents erweist sich das Buch als, wenn schon nicht lehrreich, doch sehr interessant. Hat man die Bücher selbst einigermaßen intensiv gelesen, kann man allen Äußerungen gut folgen. Ein nettes Werk, das auch eingefleischten Fans einen neuen Blick auf dieses Epos schenkt.
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Für den, der schon alles hat...
Von Lilamondblume
Als eingefleischter Tolkien-Fan bin ich immer auf der Suche nach neuen Inspirationen für und Sichtweisen auf die Welt der Elben, Hobbits und Ainur. Dieses Buch hier ist deshalb für mich eine wunderbare Ergänzung.
Tolkien selbst wollte seine Werke nicht philosophisch verstanden wissen, wie immer wieder betont wird. Verschiedene (lebende) amerikanische Philosophen versuchen sich dennoch an einer philosophischen Betrachtung, allerdings nicht der Geschichten an sich, sondern sie benutzen Gollum und Frodo gleichsam als Vehikel, um verschiedene philosophische Ansätze allgemeinverständlich zu erläutern und auch die eigenen Ansätze zu veranschaulichen. Leider ist kein europäischer Philosoph unter den Autoren.
Man muss nicht jeder Ansicht folgen, das ein oder andere ist für meinen Geschmack zu abgefahren. Aber eben dafür sind solche Betrachtungen ja da, um sich daran zu reiben, den Horizont zu erweitern, dem Gesagten kopfnickend zuzustimmen oder es stirnrunzelnd abzulehnen.
Insgesamt sehr lesenswert!! Und wer das ganze Werk Tolkiens kennt, hat noch mehr davon.



