Screen- und Interfacedesign. Gestaltung und Usability für Hard- und Software, m. CD-ROM
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(10 Kundenrezensionen)
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #368675 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2007-01-04
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 596 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Viel hilft nicht immer viel!
Von Patrick Sommer
Wahrlich beeindruckend sind die fast 600 Seiten, die Torsten Stapelkamp mit Text und vielen, vielen Bildern gefüllt hat. Ziemlich enttäuschend dagegen ist die Qualität des Inhalts. Schon zu Beginn merkt man schnell, da hat jemand mehr Wert darauf gelegt, ein ordentlich dickes Buch zu schreiben, als ein wirklich gutes. Fast sechzig Seiten lang ist Einführung in das Thema Farbe, in denen der Leser lernt, dass Farben durch Mischungen entstehen und dass Kontraste besondere Aufmerksamkeit erzeugen. Etwa halb so kurz, aber ebenso banal wird anschließend das Thema Typografie behandelt, jeweils ein ganzes Kapitel sind Torsten Stapelkamp Dinge wie der Zeilabstand oder das Antialiasing wert. Das geht munter so weiter, bis dann schließlich auf Seite 314 - nach der Hälfte des Buches - endlich das Thema Screendesign behandelt wird. Laut Buchtitel soll es doch vor allem darum gehen, neben dem Interfacedesign natürlich, das beginnt auf Seite 466 und ist genau achtundvierzig Seiten lang. Alle Kapitel sind sehr zahlreich bebildert, ansich löblich, wenn denn die Abbildungen für ein besseres Verständnis der Texte sorgen würden. Tun sie aber leider kaum. Zum einen sind die Bilder häufig so klein, dass man kaum etwas erkennen kann, und dann werden so viele Abbildungen verwendet, dass mehr Verwirrung als Klarheit gestiftet wird. Was helfen dem Leser in einem Kapitel über das Thema "Tastatur" 3 Abbildungen von Schreibmaschinen, acht Fotos von einroll- oder einklappbaren Handheld-Tastaturen und ählich viele Bilder von großen, etwas kleineren und ganz kleinen Computertastaturen? Da hat sich der Autor wohl gedacht, die Menge macht's. Das Gefühl, dass hier was aufgeblasen wurde, ohne dass der Leser etwas davon hat, wird auch durch die vielen Wiederholungen der Abbildungen verstärkt. So wird zum Beispiel ein Screenshot der Smartmoney-Website gleich in drei verschiedenen Kapiteln verwendet, um einmal als Beispiel für die Gestaltung mit Kontrasten zu dienen, dann als gutes Interfacedesign an sich und schließlich nochmal als Beispiel für barrierefreies Webdesign. Schon etwas unglaubwürdig, dass sich nicht für jedes dieser Themen ein jeweils eigenes, besonders gutes Beispiel gefunden hätte. Dabei handelt es sich nicht um einen Einzelfall, neben vielen anderen Websites taucht eine Abbildung des CD-Players von MacOSX immer mal wieder auf, um wahlweise die Gestaltung Metaphern, Icons oder anderm zu erklären. Auch inhaltlich werden bestimmte Themen an mehreren verschiedenen Stellen in fast gleicher Art beschrieben, anstatt einfach auf ein Kapitzl zu verweisen.
Manchmal ist weniger mehr und viel hilft nicht immer viel. Wenn aus diesem Werk ein nettes Taschenbuch geworden wäre, hätte es als eine Einführung in die Gestaltung von Interfaces für Neulinge auf diesem Gebiet getaugt. Eigentlich nur einen Stern wert, gebe ich dem Buch noch einen mehr, für den Fleiss, den Torsten Stapelkamp an den Tag gelehnt hat.
20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Facettenreich und perfekt gestaltet
Von flashfiction
Ich kann nur sagen: tolle Texte, tolle Bilder und neue Erkenntnisse.
Eine echte Bereicherung.
Das Buch regt zum Gestalten an und bietet zudem alle Informationen, die man benötigt. Der Autor gibt einen umfassenden Überblick über die Bedeutungen von Screen- und Interfacedesign und räumt mit vielen Missverständnisse auf, eröffnet aber im Gegenzug neue Erkenntnisse. Noch nie ist jemand so umfangreich mit diesem Thema umgegangen.
Hier fand ich einfach alles. Ich kenne kein Buch das so detailliert z.B. den Prozess einer Projektentwicklung und den Aufbau eines Styleguides beschreibt, um so die Grundlage für die Gestaltung von Screendesign und Interfaces zu liefern. Und wer hat denn je versucht, den Zusammenhang von Screen- und Interfacedesign zu erläutern.
Mit demselben Aufwand, mit dem der Autor Gestaltungsprozesse beschreibt, geht er auch auf technologischen Belange und auf die Bedeutung von Screen- und Interfacedesign ein und zeigt ungeahnte Möglichkeiten auf.
Zum ersten Mal habe ich den Eindruck, tatsächlich verstanden zu haben, was Screendesign und was ein Interface ist und worin überhaupt der Unterschied besteht. Es ist mir ziemlich peinlich dies einzugestehen, auch wenn ich mir jetzt noch mehr sicher bin, dass es den meisten nicht anders geht.
Erst seit diesem Buch konnte ich erkennen, wie facettenreich die Themen Screen- und Interfacedesign sind.
Zudem ist das Buch auch noch ziemlich gut gestaltet.
Definitiv das beste Buch zum Thema.
16 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Pflichtlektüre! Gut recherchiertes Referenzwerk.
Von Berlinconnection
Der Autor bietet einen gut recherchierter Überblick darüber, was Screendesign und Interfacedesign ist bzw. sein könnte.
Alle Informationen sind gut nachvollziehbar und mit Fussnoten bzw. Links kommentiert. Das Buch vermittelt keinen subjektiven Blick, sondern offensichtlich die Quintessenz dessen, was der Autor auf Basis umfangreicher Untersuchungen herausgefunden und in seiner Praxis erlebt hat.
Reizvoll sind auch die ab und zu vollzogenen Verweise in die ferne Vergangenheit. Mir half es, einen gänzlich neuen Blick auf das Thema zu gewinnen.
Das Buch ist einerseits hoch aktuell und andererseits beschreibt der Autor das Thema in einer Weise, die aufzeigt, dass es auch für Screen- und Interfacedesign Standards, Gestaltungsregeln und Kriterien gibt, die, wie bei der Typografie bzw. den Gestaltungsgrundlagen, auch auf sehr lange Sicht noch Bestand haben werden. Daher sehe ich dieses Buch als das erste Referenzwerk dieser Thematik. Es vermittelt einen objektiven Überblick und erreicht dank der aufwendigen Gegenüberstellung vieler Beispiele, Hinweise und Feststellungen eine Nachhaltigkeit, die ich so noch bei keinem Buch dieser Thematik feststellen konnte.
In meinem Umfeld begeistert dieses Buch Designer gleichermaßen wie Informatiker. Eine Pflichtlektüre für alle, die sich im Umfeld von Screen- und Interfacedesign beschäftigen.



