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Immobilien-Benchmarking: Ziele, Nutzen, Methoden und Praxis

Immobilien-Benchmarking: Ziele, Nutzen, Methoden und Praxis
Von Springer Berlin Heidelberg

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(3 Kundenrezensionen)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #722775 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-07-07
  • Abmessungen: 1.30" h x 6.30" b x 9.20" l, 1.80 Pfund
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 476 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Anschaulich, praxisnah, gelungen
Von Dipl.-Ing. Thomas Clausen

Die integrierte Betrachtungsweise des Immobilienmanagements in Unternehmen und öffentlichen Organisationen fordert eine Abkehr vom Taylorismus hin zu einem interdisziplinären Denkansatz. Starre Insellösungen und bürokratische Organisationen sind aufzulösen und durch neue, integrierte, dynamische und flexible Strukturen zu ersetzen. Diese neuen Prozesse sind an den speziellen Zielen der Organisation auszurichten und in die daraus entwickelte Struktur einzupassen. Diesem Prozess des Wan-dels folgt auch die Notwendigkeit der Neuausrichtung von Methoden. In vielen Unternehmen und auch im Bereich der öffentlichen Hand liegen umfangreiche Erfahrungen und Informationen vor, die größtenteils ungenutzt bleiben. Benchmarking im Bereich des Immobiliensektors ist daher ein geeignetes Analyseinstrument, um dieses Potenzial zu heben und für das Immobilienmanagement verfügbar zu machen. So ist in den letzten Jahren ein rasanter Aufstieg des Benchmarkings, von einer Nischenlösung, die sich z.B. nur auf die Analyse von reinen Energiedaten eingrenzte, hin zu einem interdisziplinär orientierten und anerkannten Lösungsansatz für die Analyse des Immobilienbestandes zu verzeichnen. Dieser Lösungsansatz kann das Management, die Nutzungskosten oder die Flächeneffizienz von Immobilien gleichermaßen umfassen.

Immobilien-Benchmarking im Tagesgeschäft eines Asset- oder Facility Managers ist durch die eingeschränkte Sichtweise und folglich den geringen Beobachtungsradius innerhalb einer Organisation nicht weit reichend genug. Erst die Betrachtung über den eigenen Unternehmenshorizont hinaus, der Vergleich mit dem Wettbewerb, liefert aussagekräftige "Best Practice" Ergebnisse, die als Korrektiv für die eigene Leistung gewinnbringend eingesetzt werden können. Aufbauend auf wissenschaftlichen Publikationen und analysierten Projekten stellen die Autoren eindrucksvoll unter Beweis, wie aussa-gekräftig die Ergebnisse eines interdisziplinär aufgestellten Benchmarkings sein können.

Das Werk behandelt in sieben Kapiteln Theorie und Praxis. Auf die Praxis wurde besonderes Augenmerk gerichtet, weil Immobilien-Benchmarking von Zahlen aus realen Objekten lebt. Zu dessen Einordnung werden zunächst die Grundlagen des Immobilienmanagements und des Immobiliencontrollings dargelegt und in das Thema Immobilien-Benchmarking detailliert eingeführt. Dann beschreibt das Buch die einzelnen Elemente eines Immobilien-Benchmarkings. Hierzu gehören u.a. die allgemein notwendigen Daten und Informationen sowie die möglichen Analysewerkzeuge im Kontext der Kennzahlen und Systeme. Schließlich wird auf die Entwicklung eines Systems mit der Analyse der Anforderungen, der Strategieentwicklung, der Auswahl der Zielkennzahlen und der Bezug zum Kennzahlensystem mit dem Blick auf die Statistik, systematisch hingeführt. Es folgt der modellhafte Ablauf eines Immobilien-Benchmarkings in einem Fünf-Phasen-Modell mit der Darlegung der Erfolgsfaktoren.

Die anschaulich aufgearbeiteten Projektbeispiele stammen aus dem Umfeld von Finanzinstituten bzw. Versicherungen, Verkehrsunternehmen, der öffentlichen Hand und der Wohnungswirtschaft. Sie ermöglichen eine schnelle Anwendung in der eigenen Praxis.

Dem vorliegenden Werk ist anzumerken, dass seine Autoren weit über die wissenschaftliche Aufarbeitung hinaus im Tagesgeschäft dieses Thema leben und dem Leser Einblicke gewähren, die über den sonst üblichen Rahmen hinausgehen. Persönlich freut uns, mit Herrn Stefan Bogenberger, einen "Ziehsohn" aus eigenem Hause, einen Co-Autor vorzufinden, dessen Beiträge sich nahtlos in dies gelungene Werk von Schöne/Reisbeck einfügen. Das Immobilien-Benchmarking wird erstmalig in dieser Detailtiefe vorgestellt, der Leser anschaulich sowie praxisnah geführt und ein schneller Einstieg in ein Immobilien-Benchmarking ermöglicht.

Univ.-Prof. Dr. Peter Eduard Mayer MBA
Dipl.-Ing. Thomas Clausen
Technische Universität München

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Sehr gute Verbindung zwischen Theorie und Praxis !
Von Eckehard S.
Ich habe mir das Buch Anfang April gekauft und festgestellt, dass sich diese Anschaffung sehr gelohnt hat. Das Buch ist sehr verständlich und durch die vielen praxisbezogenen Beispiele sehr anschaulich geschrieben. Inhaltlich werden meiner Meinung nach alle relevanten Themenkomplexe rund um das Benchmarking abgehandelt. Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass rudimentäre gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge zum Thema Benchmarking über die Immobilienwirtschaft hinaus beschrieben und erklärt werden. Persönlich habe ich viele praxisbezogene Beispiele identifizieren können, die ich in meinem Job umzusetzen werde. Die Beraterbranche wird wohl durch dieses Werk einiges an Umsatz einbüßen.

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Immobilien-Benchmarking
Von Horst Irmler
Ein sehr gutes Buch um die Methoden des Immobilien-benchmarkings vertiefend kennenzulernen.
Es sind einige Grundkenntnisse erforderlich und weiterhin müssen manche Kapitel mit ausreichender Ruhe und Konzentration gelesen werden. Keine leichte Abendlektüre.

Gibt aber für Fachkundige einen sehr guten vertieften Einblick in die Thematik des Immobilien-Benchmarking.

Auch für eventuelle Einsteiger ist dieses Buch geeignet, doch diese sollte beim Lesen Zeit mitbringen, damit alles verstanden wird.


Ein weitere kleiner Nachteil des Buches, die Definition einiger Wörter wird nicht immer detailgetreu übernommen. Auch stimmen die Texte zu den Grafiken/Abbildungen manchmal nicht überein bzw. die Grafiken/ Abbildungen werden teilweise nicht erklärt und sind dadurch manchmal auch nicht verständlich.

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