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Kein Abschied für immer: Die wahre Geschichte hinter der TV-Serie 'MEDIUM'

Kein Abschied für immer: Die wahre Geschichte hinter der TV-Serie 'MEDIUM'
Von Allison Dubois

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(4 Kundenrezensionen)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #251410 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-07-01
  • Einband: Taschenbuch
  • 224 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5so lebt es sich als medium
Von lilisco
durch eine bekannte bin ich auf die serie "medium" aufmerksam geworden, durch einen mitrezensenten darauf, dass es Allison DuBois in der tat gibt, durch die eingeblendeten vorschläge von amazon beim einloggen auf das buch. dies legte ich mir dann auch sofort zu und war angetan von diesem kleinen büchlein.

sehr eindrucksvoll beschreibt sie ihren werdegang beginnend vom ersten bewußten wahrnehmen des jenseits beim verstorbenen großvater bis hin zum ersten - wohl ihr leben rettenden - kontakt mit ihren geistführern. diese flüsterten deutlich in ihr ohr, dass sie flüchten solle, als zwei männer sie aus dem auto heraus einluden, mit ihr zu fahren. noch eine weitere rettungsaktion war erforderlich, damit sie langsam ihre stimmen wahrnimmt und nicht an ihrer andersartigkeit verzweifelt. diese sagten ihr, sie solle ihr bett umstellen. in der nacht darauf fuhr ein lkw in die wand hinein, an der vorher ihr bett gestanden hatte. trotzdem fiel es ihr sehr schwer, ihre begabung zu akzeptieren und erst nach gescheiterten versuchen des jurastudiums und der tätigkeit bei der staatsanwaltschaft, in der ihre begabung immer offener zu tage trat, konnte sie sich damit arrangieren.

der zweite teil des buches handelt dann logisch folgernd auch vorwiegend von ihrer arbeit, dies weniger bei der staatsanwaltschaft (das wird eher nebenbei erwähnt, wer sich dafür aber interessiert, kann sich die serie "medium" im fernsehen ansehen oder die dvd's kaufen) als vielmehr bei privaten readings. eindrucksvoll schildert sie, wie sie durch ihre arbeit zur versöhnung verhelfen kann, trost spendet oder auch unangenehme wahrheiten an's tageslicht fördert. einfühlsam schildert sie ihren umgang mit den klienten, gibt ihre prioritäten preis und zeigt große professionalität im umgang mit schwierigen situationen ebenso wie mit den grenzen des machbaren. die höhen und tiefen des lebens als medium schildert sie ebenso anschaulich und verständlich wie den umgang mit unterschiedlichen klienten. am besten fand ich hierbei ihre klare abgegrenztheit den skeptikern gegenüber, wobei sie sehr fein differenziert zwischen denen, die offen und denen, die verschlossen gegenüber diesen erfahrungen sind. so liest man dann auch sehr griffige sätze, die gut auf andere situationen übertragbar sind ("Ich kam zu der Einsicht, dass ich mein ganzes Leben damit verbringen könnte,es solch schwierigen Leuten nie recht zu machen. Aber das wäre ja eine ungeheure Verschwenund von Zeit und Energie" S. 136 / "Meine Begabung besteht darin, Menschen zu helfen, die wirklich nach einer Lösung suchen" S. 138).

sehr schön fand ich das kapitel, welches ihr mann - Joe DuBois - geschrieben hat. er ist ihr offensichtlich nicht nur im film, sondern auch im echten leben ein guter partner.

Mir persönlich hat das buch sehr gefallen, auch konnte ich den bezug zur Allison DuBois (m.E. klasse gespielt von Patricia Arquette) im film "Medium" gut herstellen (bis hin zu den kleinigkeiten, dass sich Frau DuBois bei Quizsendungen ablenkt). Für menschen, die an dem thema medialität interessiert sind, finden sich die klippen und hürden gut beschrieben ,die dieser weg mit sich bringt, aber auch viele kleine leckerbissen, die das thema medialität schmackhaft machen, vertiefen und neu ausleuchten.

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Erweiterte Wahrnehmung - kein Hollywoodbild
Von Erik Albrodt
Wer "Medium" als Fernsehserie verfolgt und dadurch Allison Dubois als Patricia Arquette vor Augen hat, wird enttäuscht werden.
Hier handelt es sich um die feinfühligen Darstellungen von übersinnlicher Wahrnehmung des echten Medium Dubois, deren Erlebnisse den Anstoß zur Fernsehserie gaben, aber weit ab der Effekthascherei Hollywoods Hoffnung und Weitsicht verbreiten.
Wenn man das Buch gelesen hat - zugegebenermaßen eine schnelle Lektüre vom Umfang her - dann mag man geneigt sein, an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Und für weltoffene Menschen, denen der sichtbare Horizont keine Grenze im Denken darstellt, wird dieses Buch nur eine Bestätigung sein, dass es mehr gibt, als unser weltliches Dasein.
Und das finde ich beruhigend....

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Mehr erwartet...
Von Hilarious
Ich bin ein Fan der Serie "Medium", sowie Patricia Arquette, außerdem behaupte ich Mal, dass ich mich schon immer zu Übersinnlichem hingezogen fühle (nein, Esoterikerin bin ich nicht). Bei mir muss also keine Überzeugungsarbeit geleistet werden. Leider durfte ich mich vor einem Jahr auch von einem geliebten Menschen verabschieden und so habe ich gehofft hier einige Antworten zu finden, aber auch ein wenig Trost.

Zuerst muss ich die Fans der Serie enttäuschen: Im Buch wird die Serie kein einziges Mal erwähnt. Allison Dubois scheint mir auch einen ganz anderen Charakter zu haben als die Serien-Allison. Man muss sich nur Interviews mit der Dame anschauen, dann weiß man, dass die beiden von ihrer Aura völlig verschiedene Menschen sind.

Was mich wirklich gestört hat, war die Wiederholung, warum Frau Dubois das Buch schreibt. Man muss in einem Buch nicht erwähnen, dass man es schreibt und die Motivation sollte einem nicht vorgeschreiben werden. Der Leser muss es selbst herauslesen können.

Mehr als die Hälfte des Buches kommt wie ein Selbsthilfebuch für Medien daher und nicht wie ein Buch, dass Menschen Antworten über ein Leben nach dem Tod liefern und Trost spenden soll. Sowohl der Titel des Buches, als auch der Untertitel sind sehr irreführend.

Erst das letzte Drittel des Buches liefert Spannendes über ein Leben nach dem Tod und zwar durch einige Erlebnisse der Autorin. Ich muss zugeben, ich habe da Rotz und Wasser geheult. Wenn man sensibel ist, wird dieser Teil einen sehr mitnehmen.

Allison Dubois hat das Buch meiner Meinung nach geschrieben um vor allem Menschen davon zu erzählen, die sich mit der Materie auskennen oder selbst Medien sind. Jemand der nie vom Reading gehört hat, wird so wie ich, erst googlen müssen was sie mit solchen Begrifflichkeiten meint. Es wäre schön, wenn sie so etwas wie eine Einführung ins Medium-sein geschrieben hätte. So ist mir ihre Tätigkeit doch ein Rätsel geblieben. Aber vielleicht wollte sie das ja?

Ich bezweifle Frau Dubois Fähigkeiten keineswegs. Sie betreibt meiner Meinung nach keine Ausschlachtung dieser und ist deshalb auch authentisch. Jedoch, könnte sie ruhig mehr preis geben. So habe ich das Gefühl immer noch wie ein Thor da zu stehen.

Wer Antworten darauf will wie ein Leben nach dem Tod aussieht und wie und warum die Seelen bei uns bleiben können, wird das hier nicht wirklich beantwortet kriegen. Ich glaube, wir sollen die Antwort auf solche Fragen erst durch selbst-erleben bekommen.

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