Gefährliche Managementwörter: Und warum man sie vermeiden sollte
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #271832 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2008-03-03
- Anzahl Disks: 1
- Format: Audiobook
- Einband: Audio CD
- 1 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Standardwerk für eine klare Sprache
Von Marcus Ehrgott
Dieses Buch gehört auf den Schreibtisch von jedem, der Verantwortung für das gesprochene oder geschriebene Wort trägt. Mit erfrischender Klarheit charakterisiert Fredmund Malik Begriffe, die in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft Einzug gehalten haben, ohne dass ihre Bedeutung präzise ist. Hier zeigt sich Fredmund Maliks brillanter analytischer Verstand. Er entlarvt die Bedeutungsschwäche der einzelnen Begriffe wie Coaching, Innovation, Leadership, Potential, Wissensmanagement und Leistungsgrenzen und zeigt die Gefahren auf, welche sich durch das falsche Verständnis ergeben.
Und die fehlende Klarheit dieser ständig in einem anderen Kontext verwendeten und damit in der Öffentlichkeit präsenten Begriffe, steht letztlich einem effektiven und effizienten Management in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft im Weg. Dass sich der Leser an mancher Stelle selbst ertappt fühlen darf, macht die Lektüre umso spannender.
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Back to the roots
Von mpidel
Es gibt sie noch - die Lichter am Horizont zwischen der Meterware der Managementliteratur. Malik,s neuester Titel ist ein Bekenntnis. Ein Bekenntnis für Pragmatismus, ein Bekenntnis für Klarheit und ein Bekenntnis für kritische glasklare Gedanken. Der Autor hat keine Scheu dem vermeintlichen Zeitgeist entsprechenden Wortschöpfungen zu sezieren, zu analysieren und unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die kurzen und bissigen Betrachtungsweisen zu Schlagwörtern wie Team, Charisma, Leadership, EBIT, Führungsstil, Burnout u.a. regen an aufgezeigte Strukturen weiterzudenken. Nicht immer mag man mit der Betrachtungsweise übereinstimmen - aber einzig schon die Sensibilisierung zum gemäßigten Umgang mit Begrifflichkeiten die mittlerweile im Einheitsbrei des Vokabulars all jener Einzug gehalten haben die sich als State-of-Art bezeichnen ist Anlaß genug zwei Exemplare dieser Edition zu erwerben - eines als persönliches Exemplar, das andere zum Verschenken.
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Einfach und gut!
Von Dr. Andreas Holzinger
Der Autor sagt eigentlich nichts anderes als das, was wir an den Universitäten versuchen von unseren Studierenden einzufordern: Klare Definitionen und das Wissen (sic!) um den Zusammenhang und Hintergrund und vor allem die richtige Verwendung von Begriffen. Exzellentes Beispiel dafür ist das ab Seite 62 beschriebene "Wissensmanagement". Auf Seite 63 unten schreibt der Autor "Wissen ist etwas, was beim derzeitigen Stand nichts mit Computern und IT zu tun hat, sondern mit Gehirnen und noch mehr mit Verstand und Vernunft ..." und weiter "Die Wissenschaften, die sich am intensivsten mit dem befaßt haben, was man am ehesten als Wissensmanagement bezeichnen könnte, werden in der Diskussion über Wissensmanagement am wenigsten beachtet. Es sind die Pädagogik, die Lern- und Kognitionspsychologie, die Neurowissenschaften, die Kybernetik und Teile der Philosophie ... auf naive Weise wird (wieder) bei Adam und Eva begonnen - und meistens bleibt man dort stecken, oder man münzt einfach die Begriffe um und spricht statt von Daten und Information nun von Wissen ...". Freilich, der Autor wählt in diesem Buch eine etwas saloppe Sprache, aber es ist ja nicht als Lehrbuch, sondern als (Manager-) Lektüre gedacht. Daher ist es auch schnell zu lesen, und kann daher als (Extra-) Lektüre empfohlen werden. Wenn dieses Buch etwas zum Nachdenken anregt und die Leserin oder der Leser die gerne verwendeten Schlagworte und Begriffe in Zukunft etwas kritischer sieht, dann hat dieses Buch eigentlich seinen Zweck und sein Preis/Leistungsverhältnis bereits erfüllt. (A.Holzinger, Med.Uni Graz)



