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Free - Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets

Free - Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets
Von Chris Anderson

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(8 Kundenrezensionen)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #159672 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-08-24
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 304 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Kann sich lohnen....
Von Ralf Buchner
Das Grundgeschäftsmodell von "Free" ist mir klar geworden nachdem ich diese Buch GEKAUFT habe, obwohl man sich z.B. die englische Version auch kostenlos als Hörbuch downloaden kann (http://www.netzpolitik.org/2009/chris-anderson-free-als-download/). Der Autor erzählt viele interessante Geschichten, die immer um ein ähnliches Geschäftsmodell kreisen: Man verschenkt etwas, um Kunden dazu zu bringen, für etwas anderes Geld auszugeben. Das wird im letzten Drittel des durchaus lesenswerten Buches langweilig. Ein kritische Auseinandersetzung mit dem Thema liefert Chris Anderson nicht - etwa wo der Unterschied zwischen Kunden-in-die-Irre-führen und tatsächlichem Free-Mehrwert ist. Muss aber gar nicht sein, denn trotzdem habe ich viele gute Anregungen für meine tägliche Arbeit bekommen.

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4We die Gratisökonomie im Internet funktioniert
Von Rolf Dobelli
Im Internet ist fast alles gratis. Horden von bösartigen Raubkopierern, Tauschbörsennutzern und Trittbrettfahrern fallen über unser bewährtes Wirtschaftssystem her und nehmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Ganze Branchen sind vom Bankrott bedroht. Chris Anderson hat für derartige Untergangsszenarien nur ein müdes Lächeln übrig. Sein Credo: Free" ist das einzige Modell, mit dem man im Internet überhaupt Geld verdient. Denn nur wer seine Netze weit auswirft, kann irgendwann einen richtig dicken Fisch fangen. Der Autor präsentiert dem Leser unzählige fette Leckerbissen aus der Praxis: Google, Disneys Club Penguin, Open-Source-Dienstleister oder der Buchautor Anderson höchstpersönlich - sie alle haben mit Gratismodellen angeblich gutes Geld gemacht. Ob das für jedes Unternehmen funktioniert, ist allerdings fraglich. Doch der auch schon als Freetard" verunglimpfte Anderson schreibt mit so viel Schlauheit und Charme, dass man sich das Buch - nach dem kostenlosen Download - sofort zum Schmökern auf dem Sofa kaufen möchte. getAbstract empfiehlt es allen Unternehmern, die auf einen möglicherweise unaufhaltsamen Zug aufspringen wollen.

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Wieder ein Standardwerk, aber einseitig
Von Armin Sebbeße
Die Web-2.0-Koryphäe Chris Anderson hat mit "Free" natürlich wieder ein Standardwerk für die Web-Ökonomie hingelegt. Ausführlich geht er auf die verschiedenen Formen des Geschäftsmodells "Umsonst" ein. Dieses Werk schließt damit an sein Buch "The Long Tail" nahtlos an, weil hier ein weiterer Aspekt des Umbruchs in der Web-Ökonomie beleutet wird: Chris Anderson dokumentiert und kommentiert damit den "Zerfall" der klassischen Geschäftsmodelle von dem vor allem die bekannten Branchen "Musikindustrie" und "Print-Journalismus" betroffen sind.

Dabei wird seine extreme Web-2.0-euphorische Einstellung, wie sie im Silicon Valley herrscht, wieder einmal zum Verhängnis seines theoretischen Gedankengebäudes: Wieder werden zwar die "klassischen" Sichtweisen von Geschäftsmodellen und Vertriebs-Politik an den Pranger gestellt und für tot erklärt, aber die Auswege und potenziellen Möglichkeiten für die Unternehmen werden nur sehr theoretisch und relativ kurz beleuchtet. Und wieder einmal scheint der Glauben an die Religion "Web 2.0" ein bisschen stärker als die wirtschaftliche Argumentation und das Liefern von Fakten und Best Practices.

Ein Buch mit dem Untertitel "Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets" sollte sich hauptsächlich eben mit diesen möglichen neuen Geschäftsmodellen befassen - dies geschieht jedoch eher zum Schluss hin und damit relativ knapp.

Dennoch bewundere ich Chris Anderson für seine visionären Ideen und Theorien - ich selbst glaube ja auch an das unendliche Potenzial des "Web 2.0" und die Konsequenzen die sich aus dem "Umbruch im Web" ergeben. Da ich jedoch die Beleuchtung von der "anderen" (kritischen) Seite etwas vermisse und die zukünftigen Lösungen für Unternehmen nur sehr knapp behandelt wurden, gibt es eben "nur" vier Sternchen statt den vollen fünf...

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