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Steve Jobs: Und die Erfolgsgeschichte von Apple

Steve Jobs: Und die Erfolgsgeschichte von Apple
Von William L. Simon, Jeffrey E. Young

Preis: EUR 9,95 Kostenlose Lieferung Details

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97 neu oder gebraucht verfügbar EUR 2,89

Durchschnittliche Kundenbewertung:
(36 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibung

Erscheinungsjahr: 2007
Gewicht: 348 gr / Abmessung: 19 cm
Von Young, Jeffrey; Simon, William L.

Steve Jobs ist für die Apple-Gemeinde ein Visionär und Guru, für seine Gegner ein unberechenbarer Egomane. Er revolutionierte zunächst den Computermarkt und setzte den äußerlich wenig attraktiven Kisten den Apple entgegen, der aus einem Gebrauchsgegenstand ein Kultobjekt machte. Danach gelang es ihm, mit computeranimierten Filmen wie »Toy Story« oder »Findet Nemo!« die Herzen der Zuschauer im Sturm zu erobern. Sogar die ehrwürdige Academy of Motion Picture Arts and Sciences konnte sich ihrem Zauber nicht entziehen: Sie zeichnete Pixar mit zwölf Oscars aus. Und nun widmete er sich der Musikindustrie: Er eroberte mit iPod und iTunes die Branche und begeisterte die Fans. Man darf gespannt sein, was Steve Jobs als Nächstes aus dem Hut zaubert. Detailliert beschreiben die Autoren seinen kometenhaften Aufstieg vom High-School-Außenseiter und Elektronik-Freak zum Prototypen des digitalen Wunderkindes. Gleichzeitig geben sie Einblicke in das unbekannte und private Leben des Steve Jobs und zeigen faszinierende Seiten dieses charismatischen Mannes.

Leseprobe:
Vor Jahren hatten Skeptiker getönt, der damals noch junge und unreifere Jobs habe außer seinem Talent für bravouröse Auftritte wohl nichts zu bieten. Während seines ersten Aufstiegs bei Apple umgab den jugendlichen Technologie-Fürsten eine Arroganz, die ihn kalt und hohl erscheinen ließ auch wenn er die Grenzen dessen, was sich mit einem Personal Computer alles machen ließ, beständig erweiterte. Er fand zwar Anhänger, aber für die ging es eher um den Kult.Die 15 Jahre, die er nach dem Rausschmiss aus seiner eigenen Firma in der Wüste verbrachte, haben ihn von Grund auf verändert: Sie haben ihn menschlich gemacht.Nie w


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #12378 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2007-03-14
  • Einband: Broschiert
  • 464 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Genialer Tyrann
Von Mio
Irgendwie nachvollziehbar, dass Apple dieses Buch nicht promotet - und irgendwie auch nicht.

Denn die Autoren zollen Steve Jobs gebührenden Respekt als jemanden, der drei Branchen (Computer, Musik, Film) revolutioniert hat, sie zeichnen detailliert nach, was Jobs entweder selber geleistet oder in die Wege geleitet hat.

Sie zeigen allerdings auch, dass der junge Jobs ein genialer Tyrann bzw. ein ziemliches Ekelpaket war, der Menschen hart rannahm, nicht immer fair behandelte und sich mit allen Tricks durchzusetzen wusste.

Dennoch handelt sich um kein unfaires Buch. (Jobs soll sich inzwischen auch besser im Griff haben ;-)

Es führt einem nochmal vor Augen, wie Apple mit (und zeitweise auch ohne) Jobs erfolgreich wurde. Gleichzeitig wird deutlich, was Steve Jobs mit seiner Zweitfirma Pixar in der Computeranimation vollbracht hat, und warum nur einer wie er mit dem Doppelpack iTunes/iPod die Musikindustrie verändern konnte.

Für Apple ist dieses Buch sicherlich ein zweischneidiges Schwert, für den Leser aber ein eindrucksvolles Porträt eines Menschen und einer Ära. Am meisten hat mich erstaunt, wieviele Einzelerfolge Jobs inzwischen auf seiner Liste hat, und vor allem, wieviele erfolgreiche Pixar-Blockbuster-Filme darunter sind.

34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Eine außergewöhnliche schlechte Übersetzung
Von Christian Schmidt
Inhaltlich ist das alles - nicht nur für Apple-Fans - äußerst interessant bis hochspannend.

Was mich aber extrem genervt hat, ist die schlampige und lieblose Übersetzung, die teilweise vermuten lässt, dass dort nicht ein kompetenter Mensch, sondern eine Software am Werk war. Da finden sich hölzerne, offensichtlich wörtliche Übersetzungen des Originals ohne Rücksicht auf deutsche Satzkonstruktionen, fehlende Satzteile usw.

Absoluter Hammer ist aber, dass in einem Buch, dass sich mit einem Computerhersteller auseinandersetzt, das amerikanische "silicon" mit "Silikon" übersetzt wird und diesen Werkstoff so zu einem wesentlichen Bestandteil von Halbleitern macht. Früher gab es in Verlagen Lektoren, die sich mit den Inhalten von Büchern auseinandergesetzt haben, aber vielleicht ist das mittlerweile zuviel verlangt.

Wer sich an solchen "Feinheiten" nicht stört und keinen Wert auf sprachliche Qualitäten legt, findet ein spannendes Stück Wirtschaftsgeschichte und zum Teil tiefe Einblicke in menschliche Abgründe.

31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Für Liebhaber von Heldengeschichten
Von Fuchs Werner Dr
Von einem Fan eine neutrale Kritik zu erwarten, ist etwa so unsinnig wie das Ansinnen, Bush die Hauptrolle in Pretty Woman II zu geben. Damit also alles klar ist: Ich mag Heldengeschichten, mag Steve Jobs und mag Apple. Obwohl ich als hartnäckiger Obstverweigerer gelte. Da ich die Applegemeinde ohnehin nicht zum Kauf dieses Buch überreden muss, will meine Besprechung nichts anderes als die Vergrösserung der Glaubensgemeinschaft.

Liebhaber und Liebhaberinnen von Heldengeschichten müssen das Gemeinschaftswerk von Jeffrey Young und William L. Simon kaufen, weil es alles enthält, was eine gute Story ausmacht. So wie Marilyn Monroe ist auch Steve Jobs ein Waisenkind, das bei Adoptiveltern aufwuchs. Doch der kleine Steve löste sich viel früher von der Opferrolle. Und die Geschichten, wie er seinen Willen durchsetzte, sind die Lektüre dieser Biografie schon wert. Aber Jobs wäre kein richtiger Held, wenn er sein Leben geplant hätte, immer nur der Glückspilz gewesen wäre, kein Gespür für die richtigen Helfer gehabt und sich artig wie Heinz Rühmann benommen hätte. Die Biografen von Steve Jobs haben bewundernswerte Recherchierarbeit geleistet, ein kleines Heer von Helfern auf den Weg geschickt und die Materialfülle schliesslich bändigen können. Das war sicher auch möglich, weil sie bereits mit anderen Büchern Erfolg hatten.

Was die bisherige Lebensgeschichte des Apple-Gründers so schön und unterhaltsam aufzeigt, ist die Unplanbarkeit des Lebens. Während wir in den letzten Jahren mit Ratgebern überhäuft werden, was wir auf dem Weg zum Glück wann und wie tun sollten, liegt mit diesem Buch erneut ein lebendiger Beweis vor, dass sich die Realität nicht um solch wirre Theorien des Machbaren kümmert. Was das dicke Werk ebenfalls erahnen lässt, sind mögliche Veränderungen einer Person, wenn das Schicksal etwas anderes mit ihr vorhat. Denn wenn Niederlagen starke Erschütterungen auslösen, werden verschüttete Kanäle freigelegt, die auch das Verhalten eines Menschen beeinflussen. Die Wandlungen des Steve Jobs mögen im Rückblick gesehen zwingend wirken, prognostiziert hatte sie niemand. Und letztlich blieb der Kern seiner Persönlichkeit trotz aller Niederlagen und Siege der in frühen Jahren vorgeformte.

Obwohl es um Computer geht und die Autoren zu den Insidern des Silicon Valley gehören, ist es keine fachchinesische Biografie. Im Gegenteil, IT-Laien werden durch Geschichten vom Leben in eine Welt eingeführt, die ihnen vorher bestimmt mehr Rätsel aufgab als nach der Lektüre. Jetzt, wo Steve Jobs wieder der Herr über Apple ist, geht die Story weiter. Wie die Geschichte ausgeht, steht ebenso in den Sternen wie ihr Anfang im Dunkeln lag. Sicher ist nur, dass es keine gewöhnliche Erzählung mit einem langweiligen Ende werden wird.

Mein Fazit: Für die Applegemeinde ein Muss, für Aussenstehende ein toller Einstieg, mehr über Helden, Unternehmen und ein Stück amerikanischer Geschichte zu erfahren.

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