1 Seite zurückBauBuch.de-Homepage
BauBuch.de (powered by Baulinks)
Baubücher, Architekturbücher, Softwarebücher und einiges anderes
Powered by Amazon.de

|

 
Bad Fucking

Bad Fucking
Von Kurt Palm

Preis: EUR 21,90 Kostenlose Lieferung Details

Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de

91 neu oder gebraucht verfügbar EUR 2,89

Durchschnittliche Kundenbewertung:
(3 Kundenrezensionen)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #361175 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2011-05-25
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 277 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1Na ja,
Von Krimifan
hat das die Welt gebraucht ? Ein Journalist und Theatermann, der meint, er muss auf seine alten Tage der Welt beweisen, dass er auch Humor besitzt und kläglich versagt ? Es ist ja tatsächlich kein Alpenkrimi, sondern eine Groteske, eine Persiflage des Genres geworden. An sich eine gute (aber nicht neue) Idee . Lesen Sie mal Jörg Maurer, Herr Palm. Der hat die Idee vor Ihnen gehabt und dabei nicht die Holzhammermethode, sondern das geschliffene Wort und die Satire zu seinen Waffen gemacht. Sie arbeiten mit dem Bösen, Makabren, sexuell Abstossenden, Grausamen und Widerlichen. Cui bono ? So ein Buch entzieht Lebensenergie und ich kann definitiv darauf verzichten. Schreiben Sie Kolumnen im Standard, Herr Palm. Man muss nicht alles können.

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3werch ein illtum!
Von Passio
Dieses in jeder Hinsicht bodenständige, demgemäß auch leicht und flott lesbare Stück Trivialliteratur belegt, dass nun auch Kurt Palm vom K.u.K.-Bazillus befallen wurde, der unter Österreichs Schriftstellern bereits viel Schaden angerichtet hat. Auch er verfällt im vorliegenden Buch dem Fieberwahn, Kabarett und Krimi unter einen Hut bringen zu wollen. Dabei hätte der Autor nur auf den Theatermann hören müssen, der Palm ja auch ist und folglich sehr gut weiß, dass man nicht befreit lachen und zugleich in nervenzerfetzender Spannung den Atem anhalten kann. Vielleicht wollte er es aber gar nicht so genau wissen und das sympathisierende Augenmerk, das der Erzähler dem örtlichen Metzger im Text widmet, rührt von der inneren Verwandtschaft, dass beide sehr Abgehangenes verwursten. Dem leidenschaftlichen Fischer muss somit attestiert werden, dass er trotz blutrünstiger Jagdgelüste und trotz seines mit drängender Zweideutigkeit mitschreibenden Lendenstückes nicht Fisch und nicht Fleisch erzeugt hat.

Diese Provinz, in der die Honoratioren Bürgermeister, Postenkommandant, Fleischhacker, Kaufmann, Bestatter (als Pfarrer-Ersatz) patriarchalisch schalten und walten, faulenzen und sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, scheint einem Bronner-Qualtinger-Sketch der 50er Jahre entstiegen. Mit der Wirklichkeit von heute hat dieses Setting so viel zu tun wie die österreichische Asylpolitik mit der Bergpredigt. Das Interesse am kleinen Mann geht wie bei vielen älteren Linken irgendwann den Bach runter: Mit großem Erzählaufwand wird ein alter Hoteldiener ins Spiel gebracht und unterwegs dann einfach vergessen. Das "Engagement" erkaltet und weicht einer Häme und einem Zynismus, der spätestens in der Szene, in der die entführte Politikerin verstümmelt wird, nicht nur die Geschmacks-Grenze überschreitet.

Selbstverständlich soll Herr Palm ohne Einschränkung und ohne Schere im Kopf alles sagen und schreiben dürfen. Es besteht nicht der geringste Bedarf an Zensur! Aber ein Autor muss sich auch fragen lassen, wie es ihm so gar keine Beschwerden machen kann, eine Romanfigur zu erfinden, die jeder Leser sofort wiedererkennt, um ihr als Vertreterin einer unmenschlichen Asylpolitik unmenschlich Gewalt anzutun. Wobei noch verschärfend hinzukommt, dass an dieser Stelle, die ich hier nicht zitieren will, sprachlich in sehr verlogener Weise abgewiegelt wird, als wäre alles halb so schlimm, wenn es den Feind trifft.

Andererseits soll man auch nicht päpstlicher sein als der Papst (deswegen gibt es für die Kurzweil der Lektüre und für ein paar wirklich witzige Pointen drei Sterne). Die österreichische Innenministerin hat im vergangenen Sommer Kurt Palm zu einer Lesung ins Parlament eingeladen. Sie und der Autor sind Schulkollegen. Lechts oder rinks, tutti fratelli!

2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5kurzweilige Bissigkeiten
Von Martina
Brillante Aufarbeitung aktueller gesellschaftlicher und politischer Krücken und Tücken unserer österreichischen Insel der Seeligen. Die sexuellen Ausschweifungen sind Geschmackssache.

All 3 Kundenrezensionen anzeigen ...

  
 

Copyright: Alfons Oebbeke, Neustadt 1997-2010
  
Navigation ohne Frames:

 
BAUBUCH-home - ARCHmatic-WEB-Pool
Bauen - Architektur-Software -
Architektur - Baupreise
Impressum