Dig, Dag und Ritter Runkel, Bd.7, Suleikas Hochzeitsgeschenk
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Produktbeschreibung
In 10 Bänden wird von den Erlebnissen der Digedags mit dem streitsüchtigen,stets prahlenden aber dennoch sympathischen Ritter Runkel, der in allenLebenslagen eine passende Ritter-Regel parat hat und ständig in Schwierigkeitensteckt, erzählt.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #125670 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2007-06
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 148 Seiten
Kundenrezensionen
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Farbenprächtiger Orient
Von Oliver Hotopp
Der Zufall hat es so gefügt, daß die Burg, in deren Nähe die Digedags und Runkel das kleinasische Ufer betraten, nicht nur Suleikas Vater gehört , sondern zudem der frühere Neurübenstein ist: die Burg von Runkels Ahnen zur Zeit der Kreuzzüge - sein Schatz liegt also zum Greifen nahe !
Wie das Gemäuer den Besitzer wechselte, berichtet ein vertrauter Gewährsmann in der Burgchronik: auch hier hat der verschollene Digedag seine Spur hinterlassen. Von der schriftlichen Überlieferung der Begegnung von Runkels Vater und dem Emir weicht des Rübensteiners Version aber in einigen erheblichen Punkten ab. . . Überzeugt, daß sie trotz gewaltiger Unwahrscheinlichkeiten die wahre ist, begibt sich der Ritter mit Feuereifer auf Schatzsuche. Derweilen kriegen die dingfest gemachten Teufelsbrüder ihre Strafe, der Strategos und der ungewohnt kleinlaute Centurio bekommen eine milde Buße auferlegt.
Unsere drei Reisegefährten aber haben noch einen weiten Weg vor sich, der sie weiter ins Morgenland führt.
Zusammengefaßt sind hier die Mosaiks 128-133: „Die letzten Tage von Neurübenstein", „Das Gold der Rübensteiner", „Die Schatzsuche", „An den Ufern des Euphrat", „Türkischer Honig für Basra" und „Die Nacht im Serail".
Sind die ersten Kapitel, die sich in der kargen kleinasischen Felslandschaft abspielen, in Gelb- und Brauntönen gehalten, so erlebt die Geschichte mit der nächtlichen Episode im Serail des Scheichs von Basra einen Farbenrausch in Blau und Nachtgrün; prächtig wallen die phantasievoll gestalteten orientalischen Gewänder, und wunderschön anzusehen sind die mandeläugigen Haremsdamen des Scheichs. Vergleicht man sie mit ihren kruden Kolleginnen aus den allerersten Mosaiks, so wird einem die enorme Entwicklung klar, die die Zeichenkunst von Hannes Hegen und seinem Mosaikkollektiv durchlaufen hat.
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Auf Schatzsuche in Kleinasien
Von Muggenhorst
Nachdruckband sieben der Ritter Runkel-Serie enthält wiederum sechs Hefte des Mosaiks von Hannes Hegen aus dem originalen Veröffentlichungszeitraum Juli bis Dezember 1967, historisch betrachtet wirklich hochdramatischen Monaten. Während also in der realen Welt praktisch täglich Geschichte geschrieben wurde, befindet man sich in der Welt der Digedags immer noch im ausgehenden 13. Jahrhundert.
Dig, Dag und Runkel haben mittlerweile das Gebiet erreicht, in dem Runkels Vater vor vielen Jahren einen legendären Schatz versteckt zurücklassen musste. Das Gebiet wird von einem Emir beherrscht, der Vater und Schwiegervater von guten alten Bekannten des Trios ist - Suleika und ihr Mann Janos Koloda. Runkel eckt mit seiner plumpen und tollpatschigen Art ein ums andere Mal beim sittenstrengen Herrscher an, der aufgrund einer seit Jahrhunderten geführten Familienchronik so einige Märchen der Rübensteinschen Familiengeschichtsschreibung entlarvt. Aber Runkel ist von seinen Schatzsucherplänen nicht abzubringen...
Die erste Hälfte dieses Sammelbands widmet sich der Schatzsuche in Kleinasien, mit interessanten Rückblicken in die Zeit um 1205, in der Dig und Dags verschollener Gefährte Digedag höchstselbst eigene Erlebnisse in die Chronik der Burg Neurübenstein einträgt. Die zweiten drei Hefte begleiten die Abenteurer auf ihrer Weiterreise am Euphrat, in dem sie es mit kriegerischen Mongolen, dem Scheich von Basra und drei Alchemisten-Scharlatanen zu tun bekommen. Und auch auf diesem Abschnitt der Reise hat Digedag seine Spuren hinterlassen. Das Finale gipfelt in einer turbulenten Geschichte im Harem von Basra, Verfolgungsjagden und Kissenschlachten inklusive.
In dieser Ausgabe geht es wahrlich quirlig zu, es passiert praktisch nonstop etwas Aufregendes. Selbst die Geschichtsrückblicke sind für das Verständnis der Handlung informativ, wird dort doch beispielsweise der Ursprung der Fehde zwischen den Geschlechtern derer von Rübenstein und Kuckucksberg erklärt. Trotzdem ist das Szenario stellenweise sehr düster, sowohl die kriegerischen Mongolen als auch der die durch viele Kämpfe heruntergekommene Stadt Basra beherrschende Scheich sind aller Komik zum Trotz recht finstere Gesellen. Aber nach dem stellenweise recht langatmigen sechsten Band der Nachdrucke ist dieser Nachfolger aufgrund seiner einzigartigen Mischung aus Spannung und Bildung wieder vorbehaltlos zu empfehlen!



