Ich bin dann mal offline: Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy -
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(14 Kundenrezensionen)
Produktbeschreibung
Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy
Erscheinungsjahr: 2010
Gewicht: 370 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm
Von Koch, Christoph
Internet und Handy sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir sind immer öfter und länger online. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unsere Freundschaften, unsere Arbeit, unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Christoph Koch ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline. Und hat getestet, was vom Leben übrig bleibt.
Ein bekennender Online-Junkie zieht den Stecker. Und entdeckt das wahre Leben 1.0. Die etwas andere Nulldiät: informativ, inspirierend, unterhaltsam!
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #35181 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2010-07-22
- Einband: Broschiert
- 272 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sehr unterhaltsamer offline Zeitvertreib
Von T_Berlin
Als ich "Ich bin dann mal offline" das erste Mal im Laden in der Hand hielt, fragte ich mich: warum ein Buch nur über das Thema nicht-im-Internet-surfen und nicht-mit-Handy-telefonieren? Viel Fernsehen macht doof, viel McDonalds dick und viel Internet macht einen eben zu einem introvertierten Nerd, ok, aber dafür ein ganzes Buch?
Wie meine Vor-Rezensierer schon sagten, ist das Buch aber sehr unterhaltsam geschrieben, ruckzuck ist man bei Kapitel bzw. Tag 3,4,5 und klebt am Text wie an einem regnerischen Nachmittag auf Facebook oder Youtube. Manchmal kam es mir so vor, als hätte einem jemand über die Schulter gekuckt beim zum X-ten Mal am Tag Emails checken oder sonstigem online Zeit-Verdaddeln.
Zusätzlich zur witzigen Hauptstory über das offline-sein gibt es noch Hintergrundinfos die erklären, warum man sich so gerne vom Internet ablenken lässt und das Smartfone nicht aus der Hand geben will. Übers Buch verstreut gibt es auch noch ein paar 1a Websiten Schmankerl, falls man sich doch nicht sofort anstecken lässt und auch offline geht.
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Absolut empfehleneswert= Guter Schreibstil, interessantes und aktuelles Thema
Von A. Gresens
Ich habe das Buch, regelrecht verschlungen. Ich bin begeisterte NEON und Spiegel - Leserin und wurde deshalb darauf aufmerksam. Es ist ein sehr gelungenes Buch mit der Aufmerksam darauf, was das permanente "Online sein" bei uns bewirkt. Durch den guten Schreibstil und das Thema, das nun wirklich fast jeden von uns betrifft, ist es ein Genuss, das Buch zu lesen. Durch aktuell fundiertes Wissen bringt C. Koch den Leser dazu, über das eigene Verhalten mit den Medien nachzudenken und das ein oder andere mal "online-sein" zu hinterfragen.
Absolut empfehlenswert!!!
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nicht nur ein ehrliches Tagebuch, sondern auch ein Buch über die Welt im Netz allgemein und ein hilfreicher Ratgeber Netzjunkies
Von Winfried Stanzick
"Ich bin dann mal weg" hieß vor Jahren ein Buch von Hape Kerkeling, in dem er beschrieben hatte, wie er sich aus seinem Medienalltag ausklinkte und sich auf eine lange Wanderung auf dem Jakobsweg begab. Die Erfahrungen, die er dort notierte, die Begegnungen, von denen er berichtete und die Einsichten, die er formulierte, waren für eine große Zahl von Lesern erhellend und weiterführend, auch für diejenigen, die sich nicht selbst auf einen solchen Weg machen wollen oder können.
Nun hat ein Journalist, der lange Jahre für Online-Magazine gearbeitet hat und in vielen Printmedien über sie berichtete, einen ähnlichen Selbstversuch unternommen. Nur brauchte er dafür nicht zu reisen, sondern er konnte ihn von zu Hause durchführen.
Als er nach einem Umzug für einige Tage keinen Internetzugang hatte und spürte, wie ihn das auf einen Entzug setzte wie einen Alkoholiker die Trennung von seinem Stoff, beschloss Christoph Koch, sich einmal ganz bewusst für einige Wochen von allem abzumelden und seine Erfahrungen darüber aufzuschreiben. Ohne Internet, ohne Handy, ohne SMS und Email wollte er leben, offline sein.
Die Dokumentation seines Selbstversuchs liest sich spannend. Was mich vor allem interessiert hat, waren die Reaktionen seines Umfeldes. Herausgekommen ist nicht nur ein ehrliches Tagebuch, sondern auch ein Buch über die Welt im Netz allgemein. Und am Ende ein sehr hilfreicher Ratgeber für alle Netzjunkies, der ihnen helfen kann, bewusst mit dem umzugehen , was doch ihr Leben erleichtern und bereichern soll und nicht es total bestimmen.



