Die alten Zechen an der Ruhr: Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. Mit einem Katalog der "Lebensgeschichten" von 477 Zechen. Mit ... von Udo Haafke: "Zollverein Weltkulturerbe"
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #317585 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2007-11
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 328 Seiten
Kundenrezensionen
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Klasse Nachschlagewerk - leider mit vielen Fehlern
Von Robert Speicher
Lange haben wir drauf gewartet - nun ist es endlich auf dem Markt....
Die mittlerweile 5.te Auflage "Der alten Zechen an der Ruhr" - 24 Jahre nach der ersten Auflage. Von Auflage zu Auflage wurde dieses faszinierende Nachschlagewerk über die Geschichte unserer Steinkohlezechen an der Ruhr überarbeitet und aktualisiert.
Leider sind die Autoren aus Altersgründen nicht mehr in der Lage gewesen diese 5. Auflage fertigzustellen und die Co-Autorin - so sehr sie sich auch bemühte - hat nicht annähernd die Fachkenntnisse wie die Hermanns...
Sicher - die Stilllegungswelle der letzten 15-20 Jahre ist gigantisch und es ist schwer mit ihr Schritt zu halten - aber wenn gleich zu Beginn des Buchs über die "aktive" Zeche Schlägel & Eisen in Herten-Langenbochum berichtet wird.... S&E stellte bereits 1991 die Förderung ein und wurde im April 2000 als Teil des Verbundbergwerks Ewald/Hugo für immer stillgelegt....
Diese und ähnliche Fehler ziehen sich durch das ganze Buch und sind sehr schade - aber alleine aufgrund der unzähligen historischen Fotos und vieler dennoch beachtlichen Hintergrundinfos sicher immer noch der beste Zeitzeuge unserer Montanindustriegeschichte............
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Das Standardwerk zum Ruhrbergbau
Von Michael Schäfer
Mit "Die alten Zechen an der Ruhr" liegt ein Nachschlagewerk über die Geschichte des Steinkohlenbergbau im rheinisch-westfälischen Industriegebiet vor, das von den ersten Stollen im Raum Witten bishin zum (fast will man sagen leider) auslaufenden High-Tech-Bergbau des ganz jungen 21. Jahrhunderts Entwicklungen abbildet, Geschehnisse aufzeigt und so ein interessantes Panorama der geschichtlichen Entwicklung des Ruhrgebiets zeichnet. Es ist aus meiner Sicht Geschmackssache, wie detailliert man als Leser hier inhaltlich einsteigen will; schließlich liefert das Buch neben dem allgemeinen Text auch kurze "Lebensgeschichten" aller Ruhrzechen! Ein Mammut-Vorhaben, von den Eheleuten Hermann liebevoll durchgeführt und in den jüngsten Ausgaben mit Unterstützung von Co-Autoren vervollständigt - dass sich da der ein oder andere Fehler einschleicht oder gewisse Dinge schnell mal ünerholt sind, ist kaum vermeidbar. Viel entscheidender sind für mich die vielen hundert Fotos von Schachtanlagen, Wohnvierteln, ganzen Ort- und Landschaften im Revier, von ganz früher bis heute. Es ist einfach, gerade auch für junge Menschen, die den Bergbau nur noch aus Erzählungen der Großeltern kennen, faszinierend zu sehen, wie sehr dieser Industriezweig unsere Region geprägt und zu dem gemacht hat, was sie heute ist: eine riesige, pulsierende Metropolregion! Ganz entscheidend bei der Bewahrung des Kulturguts Bergbau ist der Denkmalschutz, dem das Buch völlig zurecht großen Stellenwert zuweist - in diesem Zusammenhang sind auch die Verweise auf noch vorhandene Baudenkmale des Bergbaus sehr wertvoll. "Die alten Zechen an der Ruhr" ist so auf jeden Fall ein Standardwerk für alle, die sich für die Geschichte des Ruhrgebiets und/oder der Montanindustrie in Deutschland interessieren, wobei die Impressionen, die die vielen vielen Fotos liefern, eindeutig den entscheidende und schönste Aspekt dieser Veröffentlichung darstellen.



