Arthur Köster: Architekturfotografie 1926–1933. Das Bild vom ›Neuen Bauen‹
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Produktinformation
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- Veröffentlicht am: 2009-04
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 688 Seiten
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Kurzbeschreibung
Die deutsche Architektur-Avantgarde der Zwischenkriegszeit ist intensiv erforscht worden nicht jedoch ihre mediale Vermittlung durch Architekturfotografie. Nun liegt eine grundlegende Bearbeitung des Themas vor, die in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe setzt. Erstmals wird der spezialisierte Architekturfotograf Arthur Köster (18901965) umfassend gewürdigt und als einer der bedeutendsten Vertreter seines Faches greifbar.Die deutsche Architektur-Avantgarde der Zwischenkriegszeit ist intensiv erforscht worden nicht jedoch ihre mediale Vermittlung durch Architekturfotografie. Nun liegt eine grundlegende Bearbeitung des Themas vor, die in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe setzt. Erstmals wird der spezialisierte Architekturfotograf Arthur Köster (1890-1965) umfassend gewürdigt und als einer der bedeutendsten Vertreter seines Faches greifbar. Methodisch wegweisend sind die vielschichtigen Analysen seiner Aufnahmen, welche die Wirkungsmechanismen der fotografischen Interpretation offenlegen. Unter Berücksichtigung des Entstehungszusammenhanges und ihrer zeitgenössischen Veröffentlichung wird die Bedeutung von Kösters Fotos als Medien bildlicher Propagierung des Neuen Bauens identifiziert und sein Beitrag zur fotografischen Stilentwicklung bestimmt. Zahlreiche Vergleiche mit anderen Fotografen eröffnen einen Ausblick auf die noch zu schreibende Geschichte der Architekturfotografie in der Weimarer Republik. Über 400, großzügig im Katalogteil reproduzierte Aufnahmen vermitteln einen breit gefächerten Eindruck von der qualitativ herausragenden Arbeit Kösters und zeigen zugleich zahlreiche Beispiele der Architekturmoderne.
Über den Autor
Michael Stöneberg, geb. 1964, arbeitete 1983–88 als Tischler. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Göttingen, Santa Barbara (USA) und Köln. 1996–2006 Forschung über Arthur Köster. 2006 grundständige Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen. 2007/08 Ausstellung über die Fotografenfamilie Titzenthaler am Landesmuseum Oldenburg. Seit Juli 2008 Stipendiat des Landes Niedersachsen am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.
