Lehrbuch der Filmgestaltung; Theoretisch-techn. Grundlagen der Filmkunde: Theoretisch-technische Grundlagen der Filmkunde
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #114197 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2010-02-18
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 320 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
neue Ausgabe, veralteter Inhalt
Von Ein Kunde
Sicher ist "der Kandorfer" ein Standardwerk - aber eines von früher! Als ob sich seit den Siebzigern nichts in der Gestaltung getan hätte, als ob es weder Compositing, 3D oder die Dogma-Bewegung gegeben hätte, wird hier die Ästhetik der siebziger Jahre als einzige Art der Filmgestaltung besprochen. Vor allem im Bereich der Montage und der vielen neuen ästhetischen Formen (Clipmontage) werden hier Pudowkin, Eisenstein und Balasz als letzes Wort der Montagetheorie vorgestellt, zudem noch äußerst unstrukturiert. Inzwischen scheint "der Kandorfer" mehr ein Geschichtsbuch als ein Ratgeber für aktive Medienschaffende! Zu dem Preis nicht empfehlenswert.
19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Filmgestaltung - Kunst die man lernen kann
Von Hermann Lepschi
Große Vorbilder gehören meist der Vergangenheit an. Kandorfer zeigt in diesem Buch wie zeitlos dennoch die großen Meister der Filmkunst sind und wie ihre Theorien auch heute noch Filmgeschichte prägen, wenn man von Hollywoods Kitschkiste Abstand nimmt. Leider scheint der Film und insbesondere das Fernsehen, Kandorfers Lehre und Theorie heute zu verdrängen. Sei es aus Einfallslosigkeit von Drehbuchautoren gepaart mit Rotstiftakrobatik bei den Produktionen selbst oder schlichtweg Ignoranz, es sei dahingestellt. Dabei wäre es doch relativ einfach auch kostengünstig gute Filme zu produzieren. Kandorfer zeigt jedenfalls auf wie man gute Filme gestaltet und produziert, welche Möglichkeiten dem Filmschaffenden zur Hand gegeben sind. Nicht nur ein Werk für Pros - auch Amateure können sich durch das Studium des Buches qualitativ steigern. Das Buch kann also nur bestents weiterempfohlen werden, vorausgesetzt man will vom Wackelpuddingamateur in die Profiliga aufsteigen, vom langweiligen Fernsehkrimi und Lovestoryklischee zum künstlerisch anspruchsvollen Film avancieren.



