Fachwerkhäuser restaurieren - sanieren - modernisieren: Materialien und Verfahren für eine dauerhafte Instandsetzung
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(10 Kundenrezensionen)
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #66803 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2009-11-02
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 248 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
73 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit Vorsicht zu genießen
Von Konrad Fischer
Ein brennendes Thema hat sich der unbestritten holzkundige Verfasser vorgenommen - weit über den reinen Fachwerkbereich hinaus vom Keller bis zum Dach. Das hätte er besser lassen sollen, denn dabei hat er sich in wichtigen Teilen übernommen. Das Positive vorweg: Die Ausführungenüber Fachwerkreparatur und die Dachkonstruktion bieten gute Einblicke in Reparaturverfahren und -möglichkeiten. Sie bilden mit über 70 Seiten den Schwerpunkt des Buches, sind anschaulich bebildert und bieten in der Rubrik: "Was Sie unbedingt vermeiden sollten" Hilfe vor Handwerkspfusch. Auch zu Fenster, Verputz, Anstrich und Fassade ist nicht alles falsch. Probleme bieten aber die eingestreuten Falschinformationen aus genormter Sicht. Was über kapillarblockierende synthetik- bzw. silikonharzhaltige Anstriche, über Fensterdichtung und Wärmeschutz, über k-Wert und Stoßlüftung geschrieben wird, muß kritisch gegenlesen werden, sonst droht Murks. In viel höherem Maße gilt das für die Themen Keller- und Feuchtesanierung sowie Wärmedämmung. Hier liest sich das Buch wie eine Zweitausgabe einschlägiger Werbung. Beispiele: Es gibt eben keine aufsteigende Feuchte in Mauerwerksystemen, da von Feinporen des Steins kein Kapillartransport in den grobporigen Mauermörtel möglich ist. All die Autorentipps rund um die Horizontalisolierung schädigen also das Bauwerk und die Bauherrnkasse. Ebenso sind die empfehlenden Hinweise auf "Sanierungsputz" besser zu vergessen. Er ist wasserabweisend, kapillarsperrend und begünstigt dank zementärer Bindung die Treibmineralbildung auf sulfathaltigem Untergrund. Zur Salz- und Feuchteentlastung des Bauwerks trägt dieser Sperrputz jedenfalls nichts bei. Die Ausführungen zum Dämmstoffverbau vernachlässigen die schadensgestützte Kritik. "Fachwerkhäuser liegen wärmetechnisch weit unter jeder Norm und bedürfen deshalb einer umfassenden Nachdämmung" (S. 110). Das ist falsch. Wer sich hier auf die normgestützen Ratschläge des Buches verläßt, produziert schlimme Bauschäden, aber keine Energieeinsparung. Das gelingt nur mit der klassischen Massivbauweise des traditionellen Fachwerkbaus: Vollholz, massive Gefache ohne Leichtbaustoffe, kapillaroffener Luftkalkmörtel und -anstrich. Fazit: siehe Rezensionstitel.
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein praxisbewährtes Fachbuch!
Von Ein Kunde
Nach Erhalt des Buches "Fachwerkhäuser" habe ich es geöffnet und die nächsten Stunden nicht mehr an die Seite gelegt.
Nach der Durchsicht des Buches möchte ich dem Autor für dieses Werk herzlich danken. Er spricht mir gerade zu aus der Seele. Ferner können sich einige angebliche Fachwerk-Fachleute einige Scheiben von diesem Buch abschneiden. Denn das Buch zeugt von einer Liebe zum Detail, der Bauweise und der kulturhistorischen Entwicklung unseres Bauens. Ferner zeigt es uns Wege auf, wie man durchaus mit einfachen Mitteln einen optimalen Erfolg erzielen kann. Diese und andere Sachen kann allerdings auch nur der beurteilen, der täglich in der Problematik steckt. Wenn ich mir Literatur von den einzelnen Institutionen ansehe, haben diese nicht annähernd die gleiche Qualität.
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sehr gute Anleitung für Besitzer von Fachwerkhäusern
Von Markus Brühl
Wolfgang Lenzes soeben in zweiter Auflage erschienenes Fachbuch ist eine sehr lesenswerte Hilfe für alle Besitzer oder Interessenten von Fachwerkhäusern, die ihre (Wieder-) Sanierung noch vor sich haben. Alle wesentlichen Schäden und Baufehler werden benannt und für jedermann verständlich erläutert. Somit ist das Buch, versehen mit zahlreichen Zeichnungen und Fotografien, eine sehr gute Hilfe gerade für Laien, um den Zustand eines Hauses einschätzen zu können bzw. die Sanierungsarbeiten wissend zu begleiten.



