Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #3199451 in Bücher
- Einband: Taschenbuch
Kundenrezensionen
Ein Standard-Werk zu den Brandschutz-Ingenieurmethoden
Das Standard-Werk gibt soweit den derzeitigen interdisziplinären Wissensstand auf dem Gebiet des Technischen Brandschutzes wieder und behandelt auch die notwendigen Zusammenhänge des vorbeugenden Brandschutzes unter Einbezug der grundlegenden Brandschutzvorschriften, die u.a. - losgelöst von den einzelnen Landesbauordnungen - anhand der Musterbauordnung (MBO 2002) erläutert werden. Besonders hervorzuheben ist die fundierte und umfangreiche Aufbereitung des Grundlagenwissens, z.B. zu den übergeordneten Themen: Grundlagen über die Modellierung von Bränden oder zur Anwendung von Ingenieurmethoden. Dabei werden insbesondere die Grenzen der Anwendbarkeit der vorgestellten Methoden, im Hinblick auf deren Anerkennung im bauaufsichtlichen Bereich dargestellt.
Ein übergeordnetes Kapitel beschäftigt sich mit den Aspekten der experimentellen Brandmodellierung (wie Rauch- bzw. Brandversuchen im Maßstab 1:1 vor Ort), den Grundlagen und Methoden zur Herleitung der dimensionslosen Kennzahlen, der Beurteilung bzw. Validierung der Ergebnisse sowie mit dem Vergleich der unterschiedlichen Rechenmodelle. Neben den nationalen Normen und Vorschriften, z.B. zur Muster-Industriebaurichtlinie (M-IndBauRL 2000) werden auch die Europäischen Regelungen zum Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen abgehandelt. Hervorzuheben ist die für den Nutzer des Werks eingängige und praxisnahe Kapitelgliederung, z.B. nach „"Rauch- und Wärmeabzug nach DIN 18 232 - Grundlagen, Normung, Prüfung", wobei sich ein ausführliches Kapitel mit Beispielen zur Auslegung von Rauchabzugsanlagen anschließt.
Das Werk richtet sich sowohl an Fachingenieure, Sachverständige und Studierende auf den Gebieten des technischen und baulichen Brandschutzes als auch an den interessierten Bauplaner. Ein Nachteil des Werks ist allerdings die rasche Fortentwicklung des Wissensstandes auf dem Gebiet des Brandschutzes, so dass der eine oder andere Aspekt (z.B. zum Thema CFD-Simulationen), bzw. die eine oder andere aufgeführte Norm oder Vorschrift, nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht oder der Ergänzung bedarf; dies tut allerdings dem Nutzwert des Werks insbesondere für den Praktiker keinen Abbruch.



