Spieleprogrammierung mit DirectX 11 und C++
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #67335 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2010-04-27
- Einband: Taschenbuch
- 800 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zu viel versprochen
Von flipworld12
Dieses Einführungswerk in die "Spieleprogrammierung mit DirectX 11 und C++" verspricht, "umfassend die Spieleprogrammierung mit DirectX und C+++" zu lehren. Es werde ein "Grundgerüst einer Game-Engine entworfen, die schrittweise weiterentwickelt wird".
Zunächst ist eins festzustellen: "3D-Spieleprogrammierung" vermittelt dieses Buch nicht. Das Konzept läuft dahin aus, dass der Entwicklungsprozess einer 3D-Engine beschrieben wird. Dabei ist es traurig festzustellen, dass Wigard in diesem Buch beinahe völlig unvermittelnd einsteigt und direkt beschreibt, wie man ein Modell anzeigt. Der Leser erfährt gar nicht den internen Ablauf eines solchen Prozesses, um diesen zu verstehen. Ein solcher Vorgang soll in den meisten Fällen dadurch vermittelt werden, dass ein halb kommentierter Quelltext ohne weitere Erklärungen in ein Listing gepackt wird. Dadurch sind viele Elemente dieses Buches derartig unschlüssig, dass man glaubt, die Autorin hätte genauso wenig Kompetenz in der - unbestritten komplexen - Materie wie der Leser.
Im gesamten Teil der Grafikentwicklung springt die Autorin zwischen Themen, so passiert es, dass kein Thema vollständig erfasst werden kann. Es wird in vorderen Teilen des Buches auf Dinge zurückgegriffen, die erst später erklärt werden - wenn überhaupt...
Die weiteren Themen Audio, Netzwerk und Scripting sind sehr knapp gehalten, sie eignen sich zum Einstieg, aber zum Entwickeln einer Spieleengine sind diese Themen unzureichend behandelt.
Allerdings sind sie - möglicherweise gerade durch den geringen Umfang - weit übersichtlicher gestaltet als der Grafikteil, der den Löwenanteil des Werkes innehält.
Das Buch zeigt, wie man es NICHT machen sollte. Wer als Neueinsteiger in die Materie gelangt, wird mit dem Buch restlos überfordert sein, nicht zuletzt wegen der Quelltexte, die nicht genau erklärt werden.
Wer schon Erfahrungen in DirectX hat, der kann sich das Buch anschaffen, um eine kleine Übersicht von den Neuerungen in DX11 zu bekommen. Dennoch ist dieses Buch völlig unzureichend für das Erlernen von Spieleentwicklung. Die Thematik ist zu komplex, um sie mit dem vorliegenden Wirrwarr der inhaltlichen Struktur zu lehren.
Das Buch hält nicht, was es verspricht - wer sich eine gute Einführung in die DX-Entwicklung anschaffen möchte, der greife lieber zu David Scherfgens "3D-Spieleprogrammierung mit DX9 und C++".
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nicht zu empfehlen
Von MexDe
Leider verspricht der Titel mehr, als das Buch halten kann. Grundlagen werden, wenn überhaupt, nur sehr oberflächlich angerissen. Das Engine-Design ist für kleine Demoprogramme ausreichend jedoch gnadenlos veraltet. Die Autorin beschränkt sich im Großen und genzen darauf "kommentierten Quelltext" abzudrucken jedoch sind die Kommentare meist wenig hilfreich da das warum so gut wie nie erläutert wird. Wer in DX einsteigen will, kommt um die Bücher von Stefan Zerbst nicht herum - diese sind zwar was DX betrifft nicht aktuell allerdings werden hier die absolut notwendigen Grundlagen ausführlich erklärt. Dieses Buch ist anscheinend ein schnellschuß aus der Hüfte und erfüllt nich mal im Ansatz was auf dem Titel versprochen wird.
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Absoluter Mist...
Von Pascal K.
Ich habe mir das Buch gekauft mit dem Ziel, meine C++ Kenntnisse in Richtung DirectX usw zu erweitern aber das Buch ist ein absoluter Reinfall. Es ist sehr umständlich geschrieben und nach spätestens 15 Seiten mußte ich gähnen und wurde müde (das meine ich ernst). Es gibt in dem Buch keine richtigen Übungsaufgaben, die Erklärungen sind meist eher dürftig und wenn man nicht mit Visual C++ 2008 sondern mit der aktuellen Version arbeitet, lassen sich die "Beispiele" auf der CD erst gar nicht öffnen. Alles in allem ein schöner Lückenfüller fürs Bücherregal oder eine gute Einschlafhilfe aber nicht für das geeignet, was der Buchtitel verspricht.



