Wohnen in der europäischen Großstadt: Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Metropole London im Vergleich mit Berlin. Das Wohnhaus im Spannungsfeld zwischen industrieller Revolution und Postmoderne.
|
| Preis: | EUR 38,00 Kostenlose Lieferung Details |
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #3021600 in Bücher
- Veröffentlicht am: 1996-01-01
- Einband: Taschenbuch
- 66 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Magisterarbeit, die am 01.04.1996 erfolgreich an einer Universität in Deutschland eingereicht wurde. Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit überschreitet auf immer noch unkonventionelle, aber durchaus wünschenswerte Art die disziplinären Grenzen der Anglistik. Sie verdeutlicht die Fruchtbarkeit eines kulturwissenschaftlich orientierten Erklärungsmodells, das im übrigen nicht bei der bloßen Beschreibung des untersuchten Gegenstands verharrt, sondern - wie der Verfasser in der Einleitung hervorhebt - "die der Bautätigkeit zugrundeliegenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Ursachen aufzudecken" versucht. Und in der Tat löst der Verfasser diesen hohen Anspruch ein wenn er - wie z.B. im ersten Teil der Arbeit - die Unterschiede in der Stadtplanung Londons und Berlins seit dem 19. Jahrhundert aus der jeweiligen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung sowie den spezifischen Eigentumsverhältnissen in beiden Ländern erklärt. Dabei kommen ihm allenthalben seine fundierten Geschichtskenntnisse zugute, die es ihm ermöglichen, die Ursachen der unterschiedlichen Wirtschafts- und Eigentumsstrukturen bis in das 17. Jahrhundert zurückzuverfolgen. Kap. 1.1 macht das Bemühen des Verfassers sinnfällig, die Komplexität des historischen Kontexts herauszuarbeiten. So zeigt er überzeugend, wie z.B. die immense Flächenausdehnung Londons im 19. Jahrhundert infolge des Baus von Einfamilienhäusern im Gegensatz zu den Berliner Mietskasernen nicht nur der wirtschaftlichen Vormachtsstellung Englands und damit einer finanziell relativ gut situierten Mittelschicht und Arbeiterklasse geschuldet ist, sondern gleichermaßen der bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückreichenden Tradition einer "freiheitlich orientierten, individualistisch geprägten Grundeinstellung" zuzurechnen ist, welche ein "auf das Individuum damit auf die individuelle Behausung fixiert[es)" Denken im Sinne des 'my home is my castle' befördert. Trotz der unterschiedlichen wirtschaftlich, sozialpolit...
