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Das Schwarze Buch der Geheimnisse

Das Schwarze Buch der Geheimnisse
Von F. E. Higgins

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(21 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibung

Erscheinungsjahr: 2011
ab 10 J.
Aus d. Engl. v. Herbert u. Ulli Günther
Gewicht: 286 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm x 23 mm
Von Higgins, F. E. / Übersetzt v. Günther, Herbert; Günther, Ulli

Unwiderstehlich gruselig: das Buch von Licht und Schatten Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen Rätsel, Krimi, Spannung! Ein außergewöhnlicher Roman, super spannend und literarisch zugleich.


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #243354 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2011-04-01
  • Einband: Broschiert
  • 288 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Spannend und faszinierend!
Von Hängemattenleserin
Der Junge Ludlow hat schreckliche, herzlose Eltern, die ihn prügeln und sogar seine Zähne verkaufen wollen. So bleibt Ludlow nur die Flucht aus der Stadt. Er hängt sich an eine Kutsche und gelangt in ein Dorf, in dem ewiger Winter zu herrschen scheint. Dort lernt der Junge den Pfandleiher Joe Zabbidou kennen, der ein geheimnisvolles schwarzes Buch und einen noch geheimnisvolleren Frosch besitzt. Ludlow darf bei Joe bleiben und ihm helfen, da er lesen und schreiben kann. Denn um Mitternacht kommen die Dorfbewohner zu Joe und erzählen schreckliche Geschichten, aber sobald Ludlow diese Geschichte in das Schwarze Buch geschrieben hat, haben sie kein schlechtes Gewissen mehr. Die Sorgen der Dorfbewohner, ihre Geheimnisse, ihre Schuld und ihre Feindschaften untereinander bilden den faszinierenden Hintergrund dieses ungewöhnlichen Jugendromans, der durch atmosphärische Schilderungen und glaubhafte Charaktere besticht. Kein Fantasyroman im üblichen Sinn, aber eine sehr spannende Lektüre, stilistisch ausgereift und überzeugend!! Sehr zu empfehlen!

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Ein bisschen Sweeny Tod, aber lange nicht so gruselig.
Von Fabienne L.
Ludlow flüchtet von seinen gewalttätigen Eltern aus der stinkenden Stadt und gelangt so in das entlegene Bergdorf Pagus Parvus. Der seltsame Joe Zabbidou stellt ihn als seinen Gehilfen in seinem Pfandleih-Geschäft an. Joe Zabbidou ist kein gewöhnlicher Pfandleiher. Er macht Geschäfte mit Geheimnissen. Die Leute verkaufen ihm ihre Geheimnisse, die Ludlow in ein schwarzes Buch schreibt, und dafür bekommen sie ein der Geschichte angemessenes Entgelt. Schon bald ist dies den Dorfbewohner in Pagus Parvus nicht mehr geheuer. Was hat Joe Zabbidou mit den gesammelten Geheimnissen vor?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vom Flair her, könnte es eine gute Vorlage für eine Tim Burton Verfilmung sein. Auch als Theaterstück, könnte ich mir dieses Werk sehr gut Vorstellen. Die Stimmung im Buch ist düster und geheimnisvoll. Allerdings hätte es ruhig einen tic düsterer und geheimnisvoller sein können, denn das Ende vermag nicht ganz zu überzeugen.

Fazit: Alle, die gerne in das Millieu zur Zeit vom stinkenden und korrupten London eintauchen möchten, als Sweeny Todd sein Unwesen trieb, der könnte gefallen an diesem Buch finden. Es ist ein Buch der leisen Töne, aber durchaus unterhaltsam.

Ps: Der zweite Band von F.E. Higgins ist unter dem Titel "The Bone Magician" bereits erschienen. Wann die deutsche Übersetzung kommt, steht noch offen.

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Super Konzept, mäßige Ausführung
Von MissCabyCane
Ludlow, trotz seiner kriminellen Eltern ein junger Kerl mit guten Absichten und positivem Gemüt, findet eine Lehre beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der in dem kleinen Dorf Pargus Parvus gerade erst einen Laden eröffnet hat. Doch Joe ist kein gewöhnlicher Geschäftsmann: Sobald die Uhr Mitternacht schlägt, kommen die Dorfbewohner zu ihm und erzählen von ihren Geheimnissen. Ludlow hört angespannt die düsteren Beichten und schreibt sie Wort für Wort in das "Schwarze Buch der Geheimnisse" nieder. Um ihr schlechtes Gewissen erleichtert, erhalten die Einwohner eine Bezahlung von Joe, der die Geheimnisse aufkauft. Joe und Ludlow halten das Buch gut versteckt und schauen nie hinein - doch mit ihrem großem Wissen läuft auch Gefahr einher...

Spannend, düster, jedoch unblutig, kindgerecht-gruselig und sehr gut geschrieben - so liest sich Higgins' erster Jugendroman. Beeindruckend ist vor allem die stetig ansteigende Spannungskurve, die den Leser immer weiter lesen lässt sowie die innovative Geschichte um einen Pfandleiher für Geheimnisse. Voller Neugierde liest der Leser die Geständnisse, wird zum Mitwisser, geniest den Moment, als Ludlow doch ein einziges Mal in das "schwarze Buch" hinein schaut, immer getrieben von den Fragen: Wer ist der geheimnisvolle Joe Zabbidou? Warum bezahlt er die Dorfbewohner für ihre Geheimnisse und woher hat er das Geld? Wohin wird dieses gefährliche Mitwissen führen?

Soweit, so gut ist der Roman ein sehr gutes Buch für alle Fantasy-Fans, die düstere Stories Marke "Krabat" (Otfried Preußler) mögen und sich generell gerne von spannenden Jugendbüchern fesseln lassen. Am Ende bleibt jedoch herbe Ernüchterung zurück - nach all der Neugierde, die die Autorin in den Lesern entfacht, entlässt sie ihn mit einem eher offenen, nichtssagenden, verwirrenden Romanschluss ohne jede Überraschung. Fazit: Das fantastische, neuartige Konzept wurde hier nicht gut genug genutzt und enttäuscht den Leser nach all der Spannung, der tollen Fantasy-Welt gnadenlos. Was hat die Autorin sich dabei gedacht? Oder fiel ihr einfach nichts mehr ein? Wie dem auch sei, zwar werden einige Fragen (mäßig) beantwortert, der (eigentlich gelungene) Roman hält leider bis zum Ende nicht, was er die gesamte Lesezeit über verspricht.

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