Geh ein und aus. Bleib Freund dem Haus. Fassadenmalerei und Haussprüche in den Alpenländern
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #1342748 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2000-04
- Einband: Taschenbuch
- 79 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Klappentext
Alpenländische Fassadenmalereien spiegeln nicht nur Besitzerstolz und Repräsentationsbedürfnis wider, sondern auch die Kunststile der jeweiligen Epoche. Fassadenmalereien und Haussprüche: Sprachrohre und Kunstdenkmäler der Alpen Die Fassadenmalerei ist durch die Jahrhunderte ein Markenzeichen alpenländischer Wohnkultur: Von der Gotik bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts erfuhren Bürger- und Bauernhäuser, Burgen, Schlösser und öffentliche Gebäude - vor allem in Bayern, in Westösterreich und im Schweizer Engadin - reiche Verzierung durch Darstellungen aller Art: Sie reichten von einfachen Ornamenten bis hin zu farbenprächtigen, ganze Hausfassaden überwuchernden Bildwerken figuraler Natur. Mit dem Aufkommen der Hausbemalung wurden, meist über der Haustür, auch Denk- und Sinnsprüche, die sogenannten "Hausinschriften" angebracht. Sie stellten eine Art Sprachrohr gegenüber der Umwelt dar. Neben religiösen Sprüchen und frommen Betrachtungen (die oftmals Geistliches mit Irdischem wunderbar zu verbinden wußten finden sich Bitten um Schutz vor Unfällen, Worte des Besitzerstolzes über das eigene Haus, scherzhafte Bezugnahmen auf die Berufszugehörigkeit, Willkommensgrüße für freundlich gesinnte Besucher und Polemiken gegen Neider oder Tadler der Bauweise. Eine Kostprobe möge die Vielfalt des im Buch Dargebotenen andeuten: "Das Bauen ist ein schöner Trost/Hab nicht gewußt, daß soviel kost./Behüt uns Gott vor bösen Zeiten/Vor Maurern und vor Zimmerleuten."
