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Der Herr der Ringe: Die Komplettlesung

Der Herr der Ringe: Die Komplettlesung
Von J. R. R. Tolkien

Unverb. Preisempf.: EUR 99,00
Preis: EUR 69,99 Kostenlose Lieferung Details

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(643 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibung

Die Komplettlesung
Erscheinungsjahr: 2007
Gewicht: 1244 gr / Abmessung: 15 x 16,5 x 13,5 cm
Von Tolkien, John R. R. / Sprecher: Höppner, Achim; Heidenreich, Gert

Diese Trilogie beschäftigt seit den 50er Jahren die ganze Welt: Über 70 Millionen Leser verfolgten bisher die schier aussichtslose Mission von Frodo Beutlin und seinen Gefährten auf dem Weg in Saurons Reich. Spätestens nach dem bahnbrechenden Erfolg der Verfilmung ist die Mittelerde-Saga Teil des Allgemeinwissens.
Für alle, die nicht oft genug in den fantastischen Tolkien-Kosmos eintauchen können, gibt es jetzt endlich die Trilogie komplett und ungekürzt gelesen: Buchen Sie ein verlängertes Wochenende in Mittelerde!


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #17024 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2008-10-09
  • Anzahl Disks: 45
  • Format: Audiobook
  • Anzahl der Produkte: 45
  • Länge: 3432 Minuten
  • Einband: Audio CD


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

400 von 421 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1Ein geniales Buch, aber...
Von Ein Kunde
"Der Herr der Ringe" ist sicherlich eines der faszinierensten Bücher der Welt, ohne Zweifel. Und man geht sicherlich nicht zu weit, wenn man sagt, daß ein jeder es zumindest einmal gelesen haben sollte. Die Komplexität, mit der Tolkien seine Figuren ausgearbeitet hat, die unglaublich stimmige Beschreibung der einzelnen Schauplätze und die Mythen und geschichtlichen Fakten, die er rund um die eigentliche Handlung herum geschaffen hat (gerade die vielen Lieder/Gedichte), sorgen für eine unglaublich dichte Atmosphäre, die einen sofort in ihren Bann zieht und nie wieder los lässt.

Doch nun kommt das große Aber: Ein jeder, der vorhat, den HdR zu lesen, sollte sich nach einer alten Ausgabe (Übersetzung von M. Carroux) umsehen und die Neuauflage tunlichst meiden. Denn Wolfgang Krege, der für die neue Übersetzung des HdR verantwortlich zeichnet, hat den (absolut angemessenen) etwas altertümlichen Stil der alten Übersetzung aufgegeben zugunsten einer peppigen, modernisierten Sprache und hat somit, und das kann man so drastisch sagen, die Stimmigkeit von Tolkiens Werk vollkommen zerstört. Nicht nur dass man beim Lesen seiner Übersetzung immer wieder über das völlige Fehlen von jeglichem sprachlichem Einfühlungsvermögen stolpert, nein, des Öfteren findet man grobe Schnitzer, die eigentlich absolut unverzeihlich sind, z.B. werden "große Gestalten in grauen Gewändern" (Carroux) zu "langen Kerlen in grauen Hemden", was mir persönlich ziemliche Schmerzen bereitet hat. Krege schreibt in einer Rechtfertigung seiner Übersetzung, er habe die differenzierten Sprachebenen des englischen Originals endlich auch im Deutschen berücksichtigt. Nun, unterschiedliche Sprachebenen gibt es nun auf einmal im HdR, das ist wahr. Diese sind jedoch vollkommen unsinnig eingesetzt (und bestimmt nicht im Sinne Tolkiens...). Die Hobbits reden jetzt nämlich mal unglaublich salopp ("Chefchen"), mal übetrieben altmodisch("Feurio"), je nach Lust und Laune des Herrn Krege. Dem Modernisierungswahn ist übrigens auch der Majestätsplural zum Opfer gefallen, so daß man sich nun in Mittelerde siezt, was unglaublich dazu beiträgt, dem Leser eine dem sagenumwobene Phantasiewelt näherzubringen. Krege hat ferner auch einige Namen neu übersetzt, doch, oh Grauen, wie nur: "Bob und Nob" statt "Hinz und Kunz" (Klar, klingt ja auch viel "cooler"), "Stolzfüßer" statt "Stolzfüße", etc. SPIEGEL-Online liefert weitere Beispiele der Geschicklichkeit von Kreges Übersetzung: Z.B. werden "ever moving leaves" zu "unermüdlich wedeldem Laubwerk", etc. Gewiß, die alte Übersetzung weist auch viele Fehler auf, hält sich aber weitgehend an Tolkiens Stil und versucht niemals, besonders modern zu wirken oder Tolkiens Sprache "glattzubügeln". Aber natürlich erfüllt sie insofern ihren Zweck, als daß sie Verkaufszahlen des HdR wieder ankurbelt, der Verlag Geld einstreichen kann. Und mit dem Film wird sich dieser Effekt weiter verstärken. Der Kommerz hält weiter Einzug in Mittelerde, auch wenn Tolkiens Original darunter leiden muss; die "Kids" lesen halt dann doch eher einen flotten, durchgestylten Herrn der Ringe anstatt sich auch sprachlich auf die Sagenwelt Mittelerde einzulassen. Bezeichnend auch die Reaktion der zuständigen Lektorin bei Klett-Cotta auf Kritik: "Die Fans [...] reagieren [...] mit dem Bauch" und "Manchmal habe ich das Gefühl, daß die Fans nicht so viel literarische Erfahrung haben". Genug Erfahrung jedenfalls, um den neuen "Herr der Ringe" beim Buchhändler im Regal stehen zu lassen...

54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1Überflüssig wie ein Kropf
Von Ein Kunde
Oftmals ist die erste Reaktion die richtige. Meine erste Reaktion war: "wozu eine neue Übersetzung?"
Wegen der schönen Ausstattung (dafür gibt's den einen Stern) und weil meine drei Taschenbücher schon etwas lädiert waren, habe ich dieses Buch gekauft (wofür ich mich bei Herrn Tolkien und Frau Carroux entschuldigen möchte). Im Nachwort wurde mir dann auch von Wolfgang Krege selbst erklärt, warum er sich die ganze Arbeit gemacht hat: Weil die Übersetzung von Margaret Carroux nicht gut ist. Ich Trottel! Dreimal habe ich sie gelesen und einmal vorgelesen - und nichts habe ich gemerkt! Da habe ich ja noch einmal richtig Glück gehabt, daß ich so viel Geld in das rote Buch investiert habe. Niemals sonst hätte ich erfahren, daß der gute alte Sam Gamdschie seinen Herrn Frodo in Wirklichkeit mit "Chef" angeredet hat. Es ist auch unverzeihlich, daß Margaret Carroux uns jahrzehntelang arglistig verschwiegen hat, daß Gimli in Lothlórien um ein Haar einen Schmerzensgeldprozeß vom Zaun gebrochen hätte (was in Mittelerde seinerzeit offenbar eine recht häufige Form des Rechtsstreits gewesen sein muß)!
Frage an den Verlag: Warum liest bei Euch keiner die Texte, bevor Ihr sie veröffentlicht?

103 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1Indiskutable Übersetzung!
Von Thomas Schroeder
Als überzeugter DHDR-Fan habe ich meine nach x-fachem Lesen arg zerfledderte Ausgabe von 1985 durch ein schönes neues Exemplar ersetzt. Voller Vorfreude schlug ich das Buch auf und... SCHOCK! Die neue Übersetzung von Wolfgang Krege zerstört mit einem Schlag alle Vorstellungen und Träume, die man mit Mittelerde und diesem ebenso gewaltigen wie tragischen Epos verbindet.

Warum maßt sich ein Übersetzer an, eine "freie Interpretation" des Originals abzuliefern? Die Argumentation, Tolkiens selbst hätte sein Buch heute so geschrieben, ist einfach lachhaft. Denn bereits das Original war seinerzeit keineswegs zeitgemäß, sondern ganz bewußt sprachlich dem Zeitalter der Handlung angepasst geschrieben worden. Hoffentlich macht das Beispiel von Herrn Krege nicht Schule, denn sonst wird eines Tages auch Hamlett nicht mehr über "Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!" grübeln, sondern eher etwas wie "Voll Krass, check das nicht, ich schwör, ey!" von sich geben.

Lieber Verlag, erspart uns jede weitere Auflage dieses Machwerks, lieber Leser, achtet beim Kauf darauf, die Originalübersetzung in Händen zu halten.

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