AVR: Hardware und C-Programmierung in der Praxis
|
| Preis: | EUR 39,80 Kostenlose Lieferung Details |
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de
85 neu oder gebraucht verfügbar EUR 39,79
Durchschnittliche Kundenbewertung:(10 Kundenrezensionen)
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #110605 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2008-07-21
- Einband: Broschiert
- 251 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sehr viele (Tipp-)Fehler
Von ge1ge
Oh, hab ich mir gedacht: "Einer gibt 5, der andere nur 1 Stern".
Das gibt's doch gar nicht. Ich habe es mir trotzdem gekauft, da die Kombination HW und C-Programmierung mich interessierten.
Ich hab das Buch mal durchgearbeitet und gebe den Erläuterungen beider Rezensoren recht. Welche Punktzahl dies dann für jene bedeutet, ist dann subjektiv.
Positiv fand ich, dass viele Fragen und Stolpersteine im Buch erwähnt wurden, wie z. B.:
9.2.1 volatile: nicht nur wann man es verwenden soll, sondern auch warum, mit Beispielprogramm. Toll
9.2.2 Atomare Datenzugriffe: Wann und warum man den Interrupt sperren muß. Hatte das Problem schon.
10. Timer/Counter: Eigentlich das ganze Kapitel
11. Speicherzugriffe: Zugriff auf Flash habe ich erst gesucht, und hier sind die Lösungen. Sehr gut.
Und die vielen guten Links.
Aber, es sind einfach zu viele Tipp-Fehler im Buch, die z.T. für das Verständnis wichtig sind, und ganz schön verwirren können, wenn sie was Gegensätzliches ausdrücken.
Da ja Elektor ein Verlag für Elektronik ist, dürfte hier nicht intensiv genug gegengelesen worden sein.
Und die Aktualität scheint auch nicht ganz vorhanden zu sein.
Ich habe bei "Tipps vom Autor" nachgeschaut. Aber, da gab es keinen Beitrag zu diesem Buch.
Ein paar Beispiele der Tipp-Fehler:
S.19:
BGA statt richtig BGH (für BallGridArray)
S.139
HD44780 statt HD4470
S.155, 8.
13..260 Fs, wahrscheinlich sind µs gemeint.
S.155, 8.1:
Messgenauigkeit ist eigentlich hier der falsche Begriff. Vielmehr handelt es sich um die Auflösung (resolution)
S.181, 10.1:
muß MC statt FC heißen
Beispiel für Verwirrung durch Tippfehler:
S.36:
Zuerst wird WinAVR20060125 (sicher falsch) zur Verwendung vorgegeben, aber fürs runterladen wird WinAVR20060421 vorgeschlagen.
S.51, Abbildung 2.28 und led.c:
Kommentar falsch. Müsste PORTB statt PORTD heißen.
S.53:
In 12. wird beschrieben, dass OCDEN aktiviert sein muß, in der Abbildung 2.30 ist dies aber nicht erfolgt. Dies ist gerade für Anfänger verwirrend, wenn Text und Abbildung nicht zusammenpassen.
S.57:
4. Zeile: muß Pin22 statt Pin20 heißen.
3. Absatz: 330 bis 1000Ohm ergeben aber nur einen LED-Strom von <= 10mA bei U_LED von 1.7V und Vcc=5V. Andererseits wurde am Anfang des Absatzes erwähnt, dass der MC-Ausgang bis zu 20mA treiben kann.
S.58, Abbildung 3.3:
Der Abblockkondensator ist auf dem Steckboard nicht vorhanden. Wenn es Absicht ist, dann sollte dies wenigstens in 3.1.1 erwähnt werden.
S61:
Warum ein Signalgenerator mit NE555 und Abbildung 3.8 im Buch sind, wenn es gar nicht empfehlenswert ist, verstehe ich nicht.
S119
Pin0 von PORTA müsste es heißen, statt Pin1 von PORTC
S.162: Abbildung 8.4
ist falsch. Die unteren Anschlüsse von 2R müssen nach VCC oder nach GND geschaltet werden. Bei dem Schaltersymbol wird VCC aber entweder zum unteren Anschluss von 2R geschaltet und nach GND, womit VCC kurzgeschlossen würde. Abbildung 8.5 ist dann aber wieder richtig.
S.187, TIMER4:
// PORT B3 ... statt B0
S.195, PWM1:
Zeile23: // PB0 als Ausgang, statt PORTB
Zeile 35: (1<
S197, 3. Abschnitt, unten:
0...50 statt 0...100
Ein paar Beispiele zur nicht vorhandenen Aktualität:
S.36:
Das Buch kam laut Vorwort im May 2008 raus, und ich verstehe nicht, dass eine uralte WinAVR20060421 vorgeschlagen wird. (zwischenzeitlich kenne ich WinAVR-20071221 und WinAVR-20080610)
S.19:
Dies trifft auch auf die Preise zu. Stand 11/2007
Ein paar Beispiele zur Technik, insbesondere Hardware:
S27:
C2 am Ausgang des Spannungsreglers ist auch erforderlich, um die Schwingneigung zu unterdrücken
S29:
Ganz automotivegerecht ist die Schaltung auch nicht.
Zur Unterdrückung der hochfrequenten Störungen (Testpulse 3a und 3b in Informationsschrift von ST) am Stromversorgungseingang wird meist ein 100nF X7R Kondensator verwendet.
Um die weitere Beschreibung zu verstehen, sah ich bei den Datasheets der Hersteller nach:
National Semiconductor empfiehlt ihn nicht mehr für Neuentwicklungen. (Aktualität!!!)
ONSEMI hat eine gute Beschreibung und auch ein Layoutbeispiel. Hier hätte ich mir einfach im Buch eine angepasste Schaltungsdarstellung gewünscht, wo man die Beschreibung im letzten Absatz leichter nachzuvollziehen ist.
Zu Kapitel 2.4 Programmier-SW: Warum ist nicht das AVR-Studio enthalten. Da es zur Kompilierung sowieso benutzt wird, kann man ja gleich die enthaltene Programmierfunktion auch für ISP benutzen.
S65:
Intel_Hex gibt es auch auf der deutschen Seite unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_HEX
S113, Abbildung 5.12:
Verwirrend für mich ist auch, dass GND oben und +VCC0 unten gezeichnet ist. Warum?
Ich vergebe 4 Punkte, da ich mich in die C-Programmierung auf dem AVR einarbeite, und hier das Buch wirklich hilfreich ist.
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Unglücklicher Kompromiss...
Von T. Schäfer
Auf dieses Buch hatte ich mich schon gefreut - auch der etwas höhere Preis hat mich nicht abgeschreckt. Die Ernüchterung kam dann schnell, als ich das nur knapp 231 Seiten (ohne Inhalts- und Stichwortverzeichnis gerechnet) dicke Buch das erste Mal durchblätterte.
Meiner Meinung nach ist es nicht wirklich etwas für Einsteiger, da der unerfahrene Leser zwar einige Grundlagen erlernen kann, aber spätestens bei der Programmierung nur Codeschnipsel mit geringer Erläuterung serviert bekommt. So kann er diese dann 1:1 übernehmen und hoffen, dass seine eigenen Abwandlungen dann auch "irgendwie funktionieren". Man sollte schon etwas von C-Programmierung gehört haben.
Als etwas erfahrener Leser nervt mich die zu tief angesetzte Erläuterung der I/O-Beschaltung. Zwar sind die Erklärungen für den Anfänger teilweise zu flach abgehandelt, für Gelegenheitselektroniker aber gut nachzuvollziehen. Für Elektroniker, die schon mehr in der Materie vertieft sind, sind die Kapitel eigentlich eher unnötiges Füllwerk des sowieso eher dünnen Buchs.
Mein besonderes Interesse lag bei der Interrupt-Programmierung. Dieses Kapitel ist für meine Begriffe leider zu kurz und zu oberflächlich abgehandelt.
Als scheinbare Abrundung des Buches werden dann noch Beispiel-Applikationen wie Auswertungen des DCF77- (Funkuhr) und GPS-Signals (Navigation) sowie Ansteuerung über eine PC-Tastatur und Handy-Steuerungen aufgezeigt. Diese Applikationen kann man aber auch jederzeit im Internet finden - mit dem Vorteil, bei Problemen ein spezielles Forum zur Verfügung zu haben.
Auch das vorgestellte Mini-Mega-Board ist "nur" eine abgespeckte Version des von Atmel selbst vertriebenen STK500 - allerdings auch nur für bestimmte Prozessoren (ATmega 16 & ATmega32).
Optisch macht das Buch insgesamt einen ordentlichen Eindruck, wobei mir aber auch schon beim ersten Durchblättern unvollständige Sätze und seltsame Worte wie "veraltert" ins Auge fielen.
Mein Fazit: ich weiß nicht, welche Zielgruppe angesprochen werden soll, aber für Anfänger als auch für Fortgeschrittene halte ich es - gerade für den doch sehr hoch angesetzten Preis - für eine nicht sinnvolle Investition. Dann lieber doch als Sammler das Internet durchwandern. Und auf jeden Fall auf die (hoffentlich korrigierte!) nächste Ausgabe warten!
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gelungen, aber Vorkenntnisse helfen
Von benjamin_nt09
Hab das Buch in der neusten Auflage. Es ist wirklich gut und verständlich geschrieben. Das Buch führt systematisch durch die Welt der Microcontroller. Aber hier muss ich sagen, dass dieses Buch wirklich nur für den Einstieg geeignet ist und den Anstoß für eigene Projekte geben kann.
Weiterhin muss ich sagen, dass man schon einige Vorkenntnisse im Bereich der Elektrotechnik haben sollte. Für Studenten der Nachrichtentechnik, Elektrotechnik und sonstigen Studiengängen mit dem Modul Technische Informatik eignet sich das Buch wirklich.



