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Das Vinyl-Lexikon. Wahrheit und Legende der Schallplatte. Fachbegriffe, Sammlerlatein und Praxistips

Das Vinyl-Lexikon. Wahrheit und Legende der Schallplatte. Fachbegriffe, Sammlerlatein und Praxistips
Von Frank Wonneberg

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2 neu oder gebraucht verfügbar EUR 22,90

Durchschnittliche Kundenbewertung:
(5 Kundenrezensionen)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #525541 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2000
  • Einband: Taschenbuch
  • 437 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Ein Muss für Freunde der Schallplatte!
Von Alexander Gruschka
Was für Christen die Bibel ist, ist für Vinyl-Freaks Frank Wonnebergs "Vinyl Lexikon". Liebhaber des "Schwarzen Goldes" waren bisher auf sogenannte HiFi-Zeitschriften angewiesen, die aber fast ausschließlich nur die dicksten(teuersten) Pressungen und die unerreichbarsten Geräte hochjubeln, aber kaum etwas über Geschichte, Technik sowie Praxisprobleme der Schallplattenwiedergabe berichten. Das "Vinyl Lexikon" ist, wie der Name schon sagt, wie ein Lexikon aufgebaut, also von A-Z nach Begriffen gegliedert. So muss man nicht ewig herumblättern, um zu finden wonach man sucht. Die Begriffe selbst sind zwar knapp, aber komplett und kompetent erklärt und auch für Neueinsteiger leicht verständlich. In der Mitte des Buches befinden sich zudem noch einige Etiketten-Stammbäume, die aber leider in Schwarz-weiß abgedruckt sind. Wofür man dem Autor sehr dankbar sein muss, ist das Fehlen jeglicher esoterischer Anflüge, die ja bei den schon erwähnten Zeitschriften sehr beliebt sind. Ganz im Gegenteil: Alle Begriffe werden nüchtern und sachlich beschrieben und so mancher audiophile Zauber entzaubert. Ein sehr komplettes Werk! Begriffe, die man da nicht findet, existieren vielleicht garnicht! Wer also über Vinyl wirklich bescheid wissen möchte, dem kann man dieses Buch nur ans Herz legen. 5 Sterne!

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Ein beeindruckendes Fleißwerk mit einigen kleinen Mängeln
Von Dr. Horst Wolfgang Boger
Von "A & M Records" bis "Zylinder" und von "AAA" bis "Zwei-Phasen-Generator" versucht der Autor (fast) alle Themen zu behandeln, die für Liebhaberinnen und Liebhaber der Vinylschallplatte von Belang sind oder von Belang sein könnten.

Fast alle wichtigen Schallplattenfirmen und -labels werden vorgestellt.

Ebenso werden die bedeutsamsten Plattenspielerproduzenten aufgeführt: Brinkmann, Clearaudio, DUAL, Linn, SME, Technics, Thorens, Transrotor, VPI.

Einen großen Teil nehmen technische Erörterungen ein, z. B. Brummeinstreuung, Direct Metal Mastering, Höhenschlag, Lackschnitt, Monofonisierung, Pegelschwankung, Rumpelstörung, Subchassis, Vorhörsignal und Wiedergabekennlinie.

Interessant (oder auch nur überraschend) sind die Skepsis gegenüber Schallplattenwaschmaschinen (S. 202), die zu teuer seien, und das Plädoyer zugunsten von Mikrofasern (S. 107 f.): "Die Schallplattenreinigung mit einem (geeigneten) Mikrofasertuch ist schonender (für Haut und Vinyl), einfacher, preiswerter und vor allem tiefgreifender als alle anderen herkömmlichen Verfahren." (S. 108)

In dem Buch lässt sich sehr angenehm schmökern. Durch Querverweise können thematisch zusammenhängende oder aufeinander aufbauende Lexikonartikel gewinnbringend gelesen werden.

Einige Mängel oder Fehler seien nicht verschwiegen:

Das Unternehmen Perpetuum-Ebner (PE) ist ist nicht "Anfang der 80er Jahre ohne großes Aufsehen vom Markt" verschwunden, sondern wurde zum Jahreswechsel 1972/1973 vom Konkurrenten DUAL aufgekauft.

Der Autor versteift sich darauf, statt "Tonarm" stets "Tragarm" zu schreiben. Diese Wortwahl mag durchaus sachlich berechtigt sein, aber sie wirkt bizarr, besonders in einem Kompositum wie "Tragarm-Absenkvorrichtung" (S. 230). Gewöhnlich spricht man von "Tonarm-Lift".

Ein Satz wie "wenn ohne Bedacht empirische Beobachtungen verallgemeinert und nicht hinreichend auf ihren tatsächlichen Sachverhalt oder zugrunde liegende Ursachen überprüft werden, wird mehr Schaden als Nutzen verursacht (-> Voodo)" im Eintrag "Esoterik" (S. 63 f.) scheint mir wenig nützlich zu sein. In der empirischen Forschung wird man sich so nicht ausdrücken.

Ein Wort wie "bestgehütetstes" (unter dem Stichwort "Pressmasse", S. 179) möchte man gerade in einem Lexikon nicht lesen.

Unabhängig von dieser Mängelliste: Autor und Verlag sollten sich überlegen, ob nicht der Lexikoncharakter dieses Buch zugunsten eines Handbuchaufbaus aufgegeben werden sollte. Ein großer Artikel könnte z. B. alle wichtigen Plattenspielerhersteller behandeln, ein anderer technische Aspekte der (analogen) Tonaufzeichnung, ein weiterer Schallplattenfirmen und -labels, etc.

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Endlich mal ein Buch NUR für Vinyl-Junks
Von Ein Kunde
Für Vinyl-Junks und Plattenliebhaber gab es bislang kaum geeignete Nachschlage-Literatur. Frank Wonneberg schafft mit seinem "Vinyl Lexikon" endlich Abhilfe. Sein Lexikon (erschienen im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag) beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit den Fachbegriffen rund um die das Thema und die Szene der schwarzen Akustik-Scheiben, die so viele von uns hier ins Herz geschlossen haben.
Dabei erklärt dieses Lexikon nicht nur die einzelnen Fachbegriffe (über 1.000), sondern gibt auch sehr viele hilfreiche und szeneübergreifende Tipps rund um das Auflegen, die Technik, das Handling, den Kauf, das Sammeln und die sorgsame Pflege seiner schwarzen Schätze.

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