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Das Mädchen aus dem Song - Angie, Lola, Rita, Suzanne und Maggie May - und welche Geschichte sich dahinter verbirgt

Das Mädchen aus dem Song - Angie, Lola, Rita, Suzanne und Maggie May - und welche Geschichte sich dahinter verbirgt
Von Michael Heatley, Madeleine Lampe (Übers.), Thorsten Wortmann (Übers.)

Preis: EUR 14,95 Kostenlose Lieferung Details

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(5 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibung

Angie, Lola, Rita, Suzanne und Maggie May - und welche Geschichte sich dahinter verbirgt
Erscheinungsjahr: 2010
m. Abb.
Übersetzung: Lampe, Madeleine; Wortmann, Thorsten
Gewicht: 480 gr / Abmessung: 20,5 cm
Von Heatley, Michael / Übersetzt v. Lampe, Madeleine; Wortmann, Thorsten

''Das Mädchen aus dem Song'' zeigt, wie Bob Dylan in seinem bewegenden Liebes- und Abschiedslied Don''t Think Twice, It''s All Right (1963) seinen Frust über die Trennung von Suze Rotolo verarbeitete, in die er sich unsterblich verliebt hatte. Stings Zeilen "Every breath you take/Every move you make/I''ll be watching you" (1983) werden gern als Liebesbekenntnis bei Hochzeiten gespielt, doch damit besang er nicht etwa seine Zuneigung gegenüber seiner baldigen Exfrau, sondern seine brennende Eifersucht. In Moses (2003) verkündete der Coldplay-Sänger Chris Martin seine Liebe zur Schauspielerin Gwyneth Paltrow; ihr gemeinsamer Sohn wurde auch auf diesen Namen getauft.
''Das Mädchen aus dem Song'' erzählt die bewegenden Entstehungs- und Verbreitungsgeschichten 50 legendärer Songs anhand vieler Anekdoten, Zitate und Fotos. Mini-Biografien der Bands und Performer sowie ausführliche Hintergrundinformationen über die Muse, die den jeweiligen Song inspirierte, runden das Buch ab. Diese faszinierende Reise durch die Popkultur ist gleichzeitig eine große Liebeserklärung an den Popsong.


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #22911 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2010-09-01
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 248 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Wer die Mädchen waren und was aus ihnen wurde
Von Fuchs Werner Dr
Den Spuren der Musen nachzugehen, die Songschreiber und Komponisten zu weltbekannten Songs inspirierten, drängte sich schon lange auf. Der renommierte Musikjournalist Michael Heatley machte sich auf den Weg, um die Mädchen von damals aufzuspüren und ihre Geschichte zu erfahren. Das gelang selbstverständlich nicht bei allen. Und bei einigen Songs ist auch unklar, wer im Text wirklich gemeint ist. Das liegt nicht nur an der damaligen Auffassung von freier Liebe, sondern auch an der menschlichen Eigenart, die eigene Biographie umzuschreiben. Auf solche Geschichtsklitterungen zu stoßen, ist jedoch ebenso interessant wie die Entdeckung längst vergessener Ereignisse der Musikgeschichte. Und da sich der wahre Charakter bekanntlich im Verhalten zeigt, kommen von Weltstars auch Seiten zum Vorschein, die Fans am liebsten gar nicht wissen möchten. Musterehen gab es jedenfalls aus diesen frühen Liebesbeziehungen nur selten.

Wie verworren die Quellenlage oft ist, wird gleich beim ersten Song klar. Denn wen Jagger und Richards mit Angie meinten, ist noch heute umstritten. Jedenfalls streitet der Leadsänger der Rolling Stones vehement ab, dass er diese wunderbare Ballade für Bowies damalige Ehefrau geschrieben hat. Bei anderen der 50 beschriebenen Songs hingegen bleibt fast keine Frage offen. Zumindest nicht für den Leser. Einige Komponisten suchen jedoch noch immer nach einer Antwort, ob das Verlassen ihrer Jugendliebe richtig war.

Der Schreibstil von Michael Heatley korrespondiert nicht unbedingt mit der Poesie von weltbekannten Liebesliedern. Aber das liegt auch daran, dass er auf wenigen Seiten sehr viele Informationen unterbringen will. Das ist mir im Zweifelsfalle lieber als langes Geschwätz und in Worthülsen verpackte Spekulationen. Der Leser darf also damit rechnen, zu jedem Song und Mädchen so viel zu erfahren, dass er das entsprechende Lied neu hört und automatisch in eine andere Zeit abtaucht. Und wer nicht mehr weiß, wer Paul Anka, Ian Hinter oder James Taylor war, wird im einem Kästchen am Schluss des Kapitels aufgeklärt. In meine Gedächtnislücken fielen vor allem Musiker und Gruppen der letzten drei Jahrzehnte.

Mein Fazit: Ein Geschichtenbuch, das einen anderen Zugang zu einer Musikepoche ermöglicht, interessante Biographien vorstellt, schwelgen, träumen und trauern lässt. Nur schade, dass es keine CD mit den fünfzig vorgestellten Songs gibt. Aber das lassen die komplizierten Copyrights leider einfach nicht zu. Für Nostalgiker, Musikfreunde und Liebhaber von Lebens- und Liebesgeschichten.

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Wer Angie war - oder auch nicht
Von thoar
Alle Hintergründe kann der Autor Michael Heatley nicht aufklären, und es sind auch nicht immer die schönsten Songs oder grosse Erfolge, die er sich vornimmt. Trotzdem ist es ein sehr interessantes und kurzweiliges Buch, das dazu einlädt, sich so manchen Song mal wieder eingehend anzuhören.
Der Schwerpunkt liegt dabei ganz eindeutig auf Songs der 60er und 70er Jahre, wobei die Stones, Bob Dylan und die Beatles gleich mit mehreren der insgesamt 50 Songs vertreten sind. So dürfte das Buch hauptsächlich Fans dieser Dekaden ansprechen, zumal es zahlreiche biographische Details nicht nur über die Künstler, sondern auch über die besungenen Frauen (oder Mädchen) enthält. Da möchte man eigentlich noch viel mehr erfahren und empfindet den Zugang, das Mädchen aus dem Song, schnell als Begrenzung, wenn es zum Beispiel um eine Frau geht, die ihrerseits ein eigenes Lied über die Beziehung geschrieben hat (Joni Mitchell) oder wenn - entsprechend zu vielen Beziehungen in jener Zeit - ein Mädchen gleich von mehreren Künstlern besungen wurde (Pattie Boyd oder Angie Bowie).

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Faszinierende Reise durch die Popgeschichte
Von Manfred Orlick
Diana, Peggy Sue, Lovely Rita, Sweet Caroline, Angie oder Suzanne - jeder kennt die unvergesslichen Hits der Rock- und Pop-Musik. Jeder Musikfan kennt diese Mädchennamen, die große Musiker zu legendären Popsongs inspiriert haben. Ob John lennon oder Mick Jagger, Buddy Holly oder Leonard Cohen - sie alle haben sich ihre Gefühle der ersten Liebe oder der großen Enttäuschung von der Seele geschrieben.

Doch welche reale Personen verbergen sich wirklich dahinter und wie kamen sie zu dieser Ehre? Diesen Fragen geht der englische Musikhistoriker und Rock-Journalist Michael Heatley in "Das Mädchen aus dem Song" nach. Bei fünfzig Beispielen lüftet er das Geheimnis. Dazu hat er sich auf die Suche nach den Frauen gemacht, deren Namen als Klassiker in die Rock- und Popgeschichte eingegangen sind.

Die kurioseste Hintergrundgeschichte hat vielleicht der Welthit "Diana" von Paul Anka. Mit 15 Jahren hatte sich der 15jährige Paul in die drei Jahre ältere Diana verknallt, doch die war an ihm überhaupt nicht interessiert. Die Rache folgte ein Jahr später, als Pauls Song ein internationaler Schmuse-Hit wurde: ein Riesenrummel brach über Dianas Familie herein, denn sie wurde von Reportern ständig belagert. Die Bekanntheit wurde zum Albtraum, denn andere Jungs mieden Diana, die heute als Rentnerin in Ottawa lebt.

Der McCartney-Song "Lovely Rita" von der LP "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" machte dagegen die britische Politesse Meta Davies unsterblich. Die damals 46jährige hatte dem Beatle Anfang 1967 einen Strafzettel verpasst. Eigentlich wollte Paul McCartney in dem Song seine Wut auslassen, aber das "Love and Peace"-Gefühl der damaligen Zeit ließ aus seiner Hasstirade ein Liebeslied werden. 1985 ging die Politesse in den Ruhestand und stellte keine Strafzettel mehr aus.

Mehr soll jedoch nicht verraten werden. Die andere 48 Geheimnisse um das "Mädchen aus dem Song" sollte jeder selbst nachlesen. Die knapp 250 Seiten sind eine faszinierende Reise durch die Popgeschichte, eine gelungene Mischung aus Hintergrundinformation und Beziehungsklatsch. Der Autor zeigt humorvoll, welch interessante Story hinter den Hit-Klassikern steckt und was aus den Mädchen von einst geworden ist. Mit seinen zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos ist das Buch aber auch eine Liebeserklärung an den Popsong.

Manfred Orlick

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