Moderne Software-Architektur: Umsichtig planen, robust bauen mit Quasar
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #70210 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2004-07-01
- Einband: Taschenbuch
- 281 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Software-Architektur konkret
Von Ein Kunde
Das Buch Moderne Software-Architektur von Johannes Siedersleben ist eines der wenigen konkret umsetzbaren und eigenständigen Bücher über Software-Architektur in deutscher Sprache. Die Inhalte sind plastisch dargestellt und so beschrieben, dass sie direkt im Projektalltag verwendet werden können.
Mir haben besonders die Ausführungen zu Komponenten und ihrer Entkopplung gefallen: Viele Bücher über Software-Architektur führen zu diesem Thema lediglich aus, dass es eine gute Idee sei, irgendwie Komponenten zu definieren und diese lose zu koppeln, geben aber kaum Hinweise, wie das genau funktioniert.
Das Buch beschreibt dagegen Regeln zum Finden von Komponenten, etwa die Trennung von fachlichem und technischem Code. Es stellt dar, wie genau die Schnittstellen lose gekoppelter Komponenten aussehen und wie Komponenten zu einer Anwendung integriert werden können, auch die Fehlerbehandlung wird im Detail betrachtet.
Das Buch ist insgesamt implementierungsnah ohne sich jedoch auf eine konkrete Infrastruktur, etwa J2EE, festzulegen und sich lange an der Diskussion ihrer technischen Eigenschaften aufzuhalten. Die meisten Konzepte werden anhand von Beispielen in Java dargestellt, diese sind jedoch auf andere Programmiersprachen übertragbar.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen.
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Fundierte Konzepte konkret anwendbar
Von Roland Schätzle
Endlich ein Buch, wo nicht nur Softwarearchitektur drauf steht, sondern auch drin ist. Unzählige Titel über Java-Frameworks wie Hibernate, Struts etc. versprechen etwas über Architekturen zu erzählen und bleiben oft bei der Beschreibung auf API-Ebene stehen.
Ganz anders dagegen "Moderne Softwarearchitektur". Es werden grundlegende Konzepte präsentiert, deren Gültigkeit weit über J2EE u.ä. hinausreicht. Der Leser bekommt praktische und erprobte Richtlinien zur Gestaltung einer Softwarearchitektur an die Hand. Jeder, der schon einmal vor dieser Aufgabe stand, wird diese Hilfe zu schätzen wissen. Das Buch bleibt dabei nicht auf einer allgemein-theoretischen Ebene stehen, sondern begibt sich auch in die Niederungen komplexer implementierungstechnischer Fragestellungen. So werden z.B. anhand einer Persistenzschnittstelle mit OR-Mapping die vorgestellten Konzepte konkret umgesetzt und diskutiert. Da dringt das über Jahre angesammelte Know-how von sd&m in zahlreichen Projekten durch. Auch die Hinweise zum Umgang mit Ausnahmen und Fehlern können so manchem Softwaresystem zu wesentlich mehr Klarheit und Wartbarkeit verhelfen. Lediglich das Kapitel über Benutzungsoberflächen dürfte noch ausführlicher sein -- J. Siedersleben verspricht an dieser Stelle jedoch Besserung für die nächste Auflage.
Das Buch ist insgesamt klar und verständlich geschrieben. Sehr angenehm ist auch die Verwendung deutscher Begriffe anstelle des oft üblichen "Techie-Slang". "Moderne Softwarearchitektur" ist ein Buch, das in keiner Informatik-Ausbildung fehlen sollte und gleichermaßen auch dem Praktiker wertvolle Unterstützung bietet. Es hat das Zeug zum Standardwerk.
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Angenehm konkret und direkt umsetzbar
Von Stefan Roock
Um Gegensatz zu vielen anderen Büchern über Komponenten verliert sich dieses Buch nicht in der Darstellung vielvältigster Ansätze und Technologien.
Stattdessen wird ein ganz konkreter Ansatz beschrieben: Quasar, eben. Das und die Verbindung zu sd&m erschien mir zunächst etwas suspekt. Will da jemand nur sein "Produkt" verkaufen? Diese Bedenken sind nach der Lektüre des Buches ausgeräumt.
Die Konzepte sind produktunabhängig, sehr konkret und leicht einsetzbar.
Lediglich die Komponentenkategorien sind mir zu knapp dargestellt. Dadurch musste ich das Kapitel zweimal lesen, um es annähernd zu verstehen. Und auch jetzt bleibt noch das Gefühl, dass die Komponentenkategorien ein sehr nützliches Konzept sind. Die direkte Anwendbarkeit erscheint mir aber noch etwas schwammig.



