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Architekturfotografie: Technik, Aufnahme, Bildgestaltung und Nachbearbeitung

Architekturfotografie: Technik, Aufnahme, Bildgestaltung und Nachbearbeitung
Von Adrian Schulz

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5 neu oder gebraucht verfügbar EUR 16,60

Durchschnittliche Kundenbewertung:
(17 Kundenrezensionen)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #346276 in Bücher
  • Modell: 607800
  • Veröffentlicht am: 2008-09-22
  • Abmessungen: 10.47" h x .83" b x 8.35" l, 2.33 Pfund
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 222 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Hilfen für Architekturfotografie
Von Marlies Meier
Was mich beim ersten Lesen des Buches begeistert hat, war, dass alles, was im Text
beschrieben ist, direkt auch anhand von Bildern erläutert wird. Der Text ist sehr klar geschrieben, die vielen Abbildungen helfen, komplexe Themen wie Perspektive, stürzende Linien etc. auch wirklich zu verstehen und haben mir gezeigt, wie ich meine Bilder noch besser machen kann. Viele Probleme, die ich vor dem Lesen des Buches beim Fotografieren von Gebäuden hatte, kann ich jetzt mit dem neuen Wissen ganz einfach lösen.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Die Einleitung bietet u.a. einen interessanten Einblick in die Geschichte der Architekturfotografie - spannende Hintergrundinformationen, die einen guten Einstieg
ermöglichen.
Teil zwei, die Fototechnik, war für mich sehr aufschlussreich zu lesen - als ehemalige analoge Fotografin freute ich mich, dass auch die analoge Fotografie nicht außen vor gelassen, sondern mit in die Betrachtung einbezogen wird. Außerdem werden sinnvolle Kameraklassen/Objektive und Zubehör für jeden Geldbeutel vorgestellt.
Den großen Mittelteil (Aufnahmetechnik) würde ich als Herzstück des Buches ansehen. Hier wird sehr gut in Text und Bild erklärt, wie man Gebäude überhaupt fotografieren kann. Bisher hatte ich mir über einige Themen nie wirklich Gedanken gemacht, nach dem Lesen sehe ich viele Dinge mit anderen Augen.
Das letzte Kapitel zum Thema Nachbearbeitung war für mich ebenfalls interessant und vor allem
lehrreich. Ich hatte bisher noch nicht viel Zeit mit der Nachbearbeitung verbracht, jetzt weiß ich aber, was alles möglich ist und vor allem wie es geht. Ich hätte nicht gedacht, dass mit relativ einfachen Schritten
meine Bilder schon fast professionell aussehen können und bin von meinen Ergebnissen wirklich begeistert.
Dieses Buch macht viel Spaß beim Lesen. Besonders gut haben mir die zahlreichen Kreativtipps gefallen, die mich ermutigt haben, ein Thema auch einmal unkonventionell anzugehen und sie gleich in der Praxis
auszuprobieren.

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5endlich mal ein Buch über Architekturfotografie
Von vesnaki
Als ich das Buch durch Zufall entdeckt habe, ist mir durch den Kopf
geschossen "endlich mal ein Buch über Architekturfotografie". In der Tat
gibt es zu diesem Thema praktisch nichts Aktuelles in deutscher Sprache.
Auf diese Weise fand das Werk den Weg in mein Bücherregal. Das Buch
greift wirklich jedes relevante Thema auf und beschreibt es sehr
anschaulich. Die Bilder gefallen mir ausgesprochen gut, die Materie wird
zeitgemäß und nicht zu altbacken aufgearbeitet. Alles in allem gibt es
eigentlich nichts auszusetzen oder zu kritisieren. Das Lesen des Buchs hat mir sehr viel Spaß gemacht, es gibt wirklich einen umfassenden Überblick über die Fotografie von Gebäuden und ich werde sicher immer wieder das ein oder andere nachschlagen.

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Die normale Alltags-Architektur kommt zu kurz
Von Betina Stüker
Das Angebot an Literatur speziell zum Thema Architektur ist recht übersichtlich, und so sind viele Fotofreunde dankbar für jede aktuelle Erweiterung, die sich hierauf konzentriert und auch die technischen Neuerungen der letzten Jahre berücksichtigt.

Die 209 Seiten dieses Buches versprechen viel: wissenswerte und gut gestaltete Informationen für jemanden, der das Dreidimensionale der Architektur überzeugend in zwei Dimensionen festhalten will.

Die Vorbetrachtung über die Geschichte der Fotografie ist knapp, interessant und ausreichend für das Folgende.

Bei den Erscheinungsformen der Architekturfotografie kommt ein Aspekt etwas zu kurz, den man vielleicht mit 'Alltags-Architektur-Impression' halbwegs umschreiben könnte. Nicht jede Urlaubsfotografie lässt sich auf die zugespitzten Kriterien 'Touristen vor bekannten Bauwerken' und 'die Bedeutung des Motivs ordnet sich der persönlichen Erinnerung unter' verkürzen. Nicht jeder Fotograf, der sich in diesen Kategorien nicht wiederfindet, will als Fotograf im Mittelpunkt stehen. Die Einordnung 'Dokumentation oder Kunstform' erscheint mir da etwas zu grob.

Der Abschnitt 'Fototechnik' ist übersichtlich, informativ und nicht überfrachtet.

Beim folgenden Thema 'Aufnahmetechnik' liegt die Betonung auf ' ...technik'. Grundlegende Gedanken zur Gestaltung und deren Wirkung auf den Betrachter sind mit acht Seiten verhältnismäßig kurz behandelt. Zwar wird die 'Rolle der Architektur als Motiv' angesprochen, doch folgt im weiteren eine weitaus umfangreichere, auf's technische reduzierte Detaillierung. Dass hier der Verwendung eines Shift-Objektivs relativ breite Aufmerksamkeit geschenkt wird (auch im folgenden Kapitel zur Bearbeitungstechnik), ist angesichts der hohen Anschaffungskosten m.E. nicht ganz angemessen.

Der Abschnitt Innenraumfotografie beschränkt sich sowohl im Text als auch in den Fotobeispielen auf reine Werbe- und Magazin-Fotografie. Hier fehlt mir die Berücksichtigung alltäglicher, ungestylter Motive.

Das Thema Bearbeitungstechnik wird mit 58 Seiten relativ umfangreich behandelt. Dieser Abschnitt ist zum größten Teil auf die 'Photoshop'-Software zugeschnitten.

Allgemein sind die Fotobeispiele durchweg sehr anschaulich und qualitativ hervorragend, wobei ich in überwiegender Zahl moderne, typische Großstadt-Gebäude in Berlin erkenne; etwas einseitig, finde ich.

Die 'Kreativen Tipps', die die beiden letzten Abschnitte beenden, sind durchweg empfehlens- und merkens-wert.

Wer sich als Fotograf auf dem Hintergrund eines Architektur-Studiums mit diesem Buch beschäftigt, wird viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden, die ihm bekannt sein sollten. Dass hierbei Neuerungen der o.g. Software vorgestellt werden, mag nützlich erscheinen. Hierzu können aber 'tagesaktuelle' Tutorials mindestens genauso hilfreich sein (Erscheinungsjahr der Erstausgabe 2008).
Die kurze Vita von Adrian Schulz und der Kommentar von Marcus Bedt legen den Gedanken nahe, dass in erster Linie professionelle Architekturfotografen/-Studenten und weniger Amateure angesprochen sind. Wer jedoch mehr über Gestaltung, Ästhetik und Überraschendes im scheinbar 'normalen Häuser-Alltag' erfahren möchte, wird diesen Aspekt in dem Buch vermissen.

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