Analog fotografieren, digital verarbeiten: Vom Bild zur Datei, von der Datei zum Bild
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(3 Kundenrezensionen)
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #156760 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2008-12-15
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 224 Seiten
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Erfrischend undogmatisch
Von Andreas Weimann
Erich Baier geht ein äußerst wichtiges und aktuelles Thema erfrischend undogmatisch an. Dem praxisorientierten Fotografen aus einem eher analog geprägten Umfeld wird der Einstieg in die digitale Welt geboten, die von Auftraggebern gefordert wird oder vom ambitionierten privaten Fotografen noch nicht gewagt wurde. Der Autor beschreibt die umfangreichen Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des analogen/digitalen Workflow sehr anschaulich und für den eventuell in technischen Details nicht so versierten Fotografen verständlich, ohne die komplexen Zusammenhänge zu sehr zu vereinfachen.
Für Fotografen wie mich, die bisher schon überwiegend im digitalen Workflow verhaftet sind, eröffnen sich Möglichkeiten für Projekte mit analogen mittelformatigen oder großformatigen Kameras, ohne auf den gewohnten digitalen Workflow in der Nachbearbeitung zu verzichten. Und hier liegt für mich die Stärke des Themas, da digitale Kameras mit derart großen Sensoren für die meisten Fotografen vorerst nicht erschwinglich sein werden. In diesem Sinne hat das Buch mein Interesse geweckt und mehr als erfüllt.
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Danke, Erich Baier!
Von Martin Blume
Endlich! hat ein Profi und Könner das Buch veröffentlicht, auf das wir alten und mittelalten "Labor-Hasen" schon lange warten: "Analog fotografieren, digital verarbeiten".
Erich Baier ist, aus meiner Sicht, einer der wenigen Autoren, der wirklich weiß, wovon er spricht. Er gehört zur Equipe der Erfinder, Tüftler und Könner noch aus den alten "Foto Hobby Labor"-Zeiten.
Und so ist sein Werk auch geraten: ein Vermittler und Helfer für den Übergang, zwischen den analogen und den digitalen Welten.
Ohne Berührungsängste sich vorwagen, sich auf die eigenen Stärken verlassen, mit Freude das Neue integrieren - das ist die Botschaft von Erich Baier.
Screenshots, Kurzanleitungen und ein hervorragendes Stichwortverzeichnis, so findet man leicht und schnell all das, was man sucht und gerade braucht.
Seit Ansel Adams' "Das Positiv" endlich 'mal wieder ein vernünftiges Fachbuch.
Danke, Erich Baier!
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Viel Information, aber wenig Unterstützung für den Hobbyfotografen
Von Aryht
Ich habe lange überlegt, ob ich dem Buch nun drei oder vier Sterne geben soll und mich dann für die schlechtere Bewertung entschieden. Und zwar nicht, weil ich das Buch nicht gut finde, sondern weil es meine Erwartungen, nicht erfüllen hat, die ich beim Kauf hatte: Ich hatte mir als Hobbyfotograf, der bisher nur analog fotografiert hat, Unterstützung dabei gewünscht, wie ich meine Negativ-Sammlung - zu vertretbaren Kosten - in das digitale Zeitalter bringen kann.
Herr Baier hat nun mit einer unglaublichen Liebe zum Detail alle Punkte und Schwierigkeiten auf diesem Weg aufgezeichnet. Sehr fundiert und - wie schon ein Rezensent schrieb - erfreulich undogmatisch, aber leider ohne hin und wieder Hinweise darauf zu geben, für welche Zielgruppe bestimmte Punkte relevant sind und für wen, dies oder jenes eigentlich keine Rolle spielt. So frage ich mich z. B. nach der Lektüre immer noch, welche Eigenschaften ein Scanner für mich als Hobbyfotograf haben sollte, ob ein Flachbett- oder Filmscanner besser für mich ist und auch eine Richtgröße, in welchem Preisrahmen sich so etwas bewegen könnte, habe ich vermisst.
Immer wieder hat mich bei der Lektüre der Verdacht beschlichen, dass die Zielgruppe, für die Herr Baier schreibt, eigentlich nur der Profi-Fotograf ist, der mit Fotografie seinen Lebensunterhalt verdient. Wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist, aber ich hätte dann gerne im Klappentext oder im Vorwort einen konkreten Hinweis darauf erhalten. Daher also nur drei Sterne, obwohl das Buch inhaltlich sicher das umfangreichste ist, was man sich zu dem Thema vorstellen kann.



