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Der Blick über die Schulter: Anspruchsvolle Fotografie und Bildbearbeitung - Von erstklassigen Beispielen lernen

Der Blick über die Schulter: Anspruchsvolle Fotografie und Bildbearbeitung - Von erstklassigen Beispielen lernen
Von George Barr

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(23 Kundenrezensionen)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #113000 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2010-04-01
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 298 Seiten


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Mein Blick auf das Fotobuch "Blick über die Schulter"
Von heiner schmitz
Der Blick über die Schulter (dpunkt-Verlag)

Ein Buch, das mich gleich, nach dem ich es aufschlug und los las, fesselte. Ich bemerkte aber sehr schnell: es ist anders. Der Autor, George Barr, gibt eine Menge an Informationen. Er erwartet aber, dass Grundkenntnisse der Fotografie und Bildbearbeitung vorhanden sind. Dann schaute ich auf die Rückseite des Buches und fand bestätigt, für den Anfänger ist es nicht ausgewiesen.
In unserer Fotoclubszene erfahren wir manchmal, dass ein Fotograf ein paar Türchen öffnet und etwas von seiner Erfahrung weitergibt. Das leistet dieses Buch nachhaltiger, es ermöglicht, auch nachträglich noch mal nachzuschlagen. Wie in jedem guten Fotoclub, haben wir natürlich eine kleine eigene Bibliothek mit unseren Lieblingsbüchern, die wir besprechen und gemeinsam aussuchen. Dies Buch von George Barre gehört nun dazu.
Im 'Blick über die Schulter' sind 23 fotografische Themen enthalten, einmal quer durch alles, was fotorelevant ist. Einige Themen davon waren schon einmal vor der eigenen Linse, es bleiben aber viele, die noch als Arbeitsthema offen sind.
Jedes der 23 Kapitel beginnt mit der Definition zum Motiv, mit Tipps zur Aufnahme und Gedanken, wo denn entsprechende Motive zu finden sein könnten und warum es sich lohnt, so etwas zu fotografieren.
Die meisten anderen Fotobücher gliedern sich nach Aufnahme- oder Bildbearbeitungsthemen. Das ist praktisch, um schnell nachzuschlagen, wie sich diese oder jene Technik auf ein Bild anwenden lässt.
Einen ganz anderen Weg geht George Barr, er lässt sich tatsächlich über die Schulter schauen, wie er seine Bilder ersinnt und ausarbeitet. Dabei wird man in erzählender Weise an die Hand genommen und durch die Themenbereiche geführt. Interessant sind auch seine Textpassagen über die Motivsuche und was man sich manchmal trauen muss. Er sagt: 'Suche dir Motive, zu denen du nochmals hingehen kannst'. Damit trifft er genau meine Einstellung.
Passend zum jeweiligen Motiv ergänzen sich spezielle Arbeitsschritte. Photoshoptechniken erklären sich beiläufig speziell fördernd und passend zu den jeweiligen Motiven und Aufnahmen, jedoch nicht als wichtigster Bestandteil. Am Ende sind alle wichtigen Bildbearbeitungsschritte, die man braucht, erklärt.
Jedes Motivthema endet mit einem ausgearbeiteten Bild. Im Text 'Gedanken zum Bild' erfährt der Leser dann, warum dies die endgültige Fassung ist. Es gibt auch eine Einschätzung, ob es sich dabei um ein gutes oder mittelmäßiges Bild handelt. Im Zusammenhang mit den Abhandlungen, wie dies Bild entstand, den Gedanken zum Motiv und der Ausarbeitung, ergibt sich ein nachhaltiger, differenzierter Einblick. Setzt man dies nun in Beziehung zur eigenen Arbeitsweise, so ist ein Nutzen direkt ableitbar.
Gefallen hat mir vor allem die Vielfalt an fotografischen Themen, die alle mit interessanten Motiven gefüllt sind. Gefallen hat mir auch der Gestaltungsansatz, der weggeht von phrasierten Linienführungen und Schnittmustern. Wirkungsvoll wird aufgezeigt, mit welchen Mitteln der Bildbearbeitung Bilder zu erstellen sind.
Das Buch ermutigt, sich mit Bildern zu beschäftigen, sie nicht nur abzufotografieren sondern ihnen hinterher mit der Bildbearbeitung den richtigen gestalterischen Schliff zu geben. So wie es die Altmeister machten, wenn abgewedelt oder nachbelichtet wurde und sich die strahlenden Lichter durch nachträgliches Bleichen einstellten.
Mir wurde durch die Lektüre klar, warum ein Bild eine gut gestaltete Aussage haben muss. Ein Leitsatz ist: Je stärker die Gestaltung, umso weniger gibt es die Notwendigkeit für einen Bildschwerpunkt. Das ergibt diese starken, stillen Bilder, die es lohnt, immer wieder zu betrachten.

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Für alle, die sich fragen, wie macht ein Top-Fotograf diese Bilder...
Von Marco Müller
Der Blick über die Schulter (dpunkt-Verlag) von George Barr

Jeder ambitionierte Fotograf hat sich sicherlich diese Frage schon gestellt: Wie macht ein Top-Fotograf nur solch schöne und interessante Bilder?

Auch ich habe mir diese Frage bereits oftmals gestellt. Wer gute Bilder machen will, muss einfach hart an sich arbeiten. Gute Bilder dienen dabei immer hervorragend als Vorbild.
Aber das Bild ist dann leider schon das Endresultat einer ursprünglichen Idee, der fotografischen Umsetzung und der späteren Bildbearbeitung. Wie also sinnvoll lernen? Welche Kriterien eines guten Bildes sind objektiv und welche subjektiv?

All diese Fragen beantwortet George Barr in diesem Buch auf eine zielführende und verständliche Art und Weise.
Er zeigt verschiedene Projekte (Architektur, Menschen, Landschaften, etc.) und jeweils chronologisch alle Phasen Schritt für Schritt:

Die Idee und seine Gedanken hierzu
Kamerastandpunkt und das Erarbeiten einer Szene
Die Entstehung des Bildes und dessen Umsetzung
Die Bewertung und Interpretation der Bildgestaltung
Die technische Bearbeitung in der Bildbearbeitung

Eines wird beim Lesen ganz schnell klar. Es ist nicht die technische Ausstattung die über ein gutes Bild entscheidet. Es ist vielmehr die perfekte Beherrschung der Fotografie und die vollständige Kalkulation der Situation.
George Barr gibt Einblick und trainiert regelrecht gewisse Denkmuster und Prozesse, welche sich für jedes Bild nutzen lassen.

Ein tolles Buch, deshalb 5 von 5 Sterne!

Herzliche Grüße

Marco Müller
Fotoamateure Teningen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Mit den Augen stehlen
Von Paul W.
Der Satz mit den Augen stehlen" gilt im besonderen Maße auch für engagierte Fotografen.
Wenn es gilt, die eigene Technik, das fotografische Sehen, das Gefühl für die Bildgestaltung und schließlich die Bildbearbeitung zu verbessern um nicht in alten Gewohnheiten zu verharren, heißt es immer wieder, sich Informationen zu verschaffen, was zum Teil recht mühsam sein kann, weil es die unterschiedlichsten Quellen hierfür gibt.
In George Barre's Buch "Der Blick über die Schulter", hat man das Alles aus einer Hand und das in einer Qualität, in einer anschaulichen, leicht verständlichen Weise erzählt und mit entsprechenden Bildern belegt, dass man jedem der an Bildern interessiert ist, die nicht nur den Fotografen selbst zufrieden machen, sondern auch beim Betrachter Anerkennung hervorrufen, raten kann sich das Buch zu kaufen, selbst zu urteilen und genauso begeistert zu sein wie ich.
Fünf dicke Sterne von mir für Der Blick über die Schulter" von George Barr.

Paul W. FotoClub Vellmar

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