Operation Heartbreaker 05: Harvard - Herz an Herz
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #23992 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2010-10
- Einband: Taschenbuch
- 304 Seiten
Kundenrezensionen
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Tolle und unterhaltsame Love Story um Harvard und P.J!
Von A. T.
Suzanne Brockmann lässt uns wieder am aufregenden und abenteuerlichen Leben ihrer Navy Seals von Team 10 teilhaben, bei dem nun Daryl Becker, genannt Harvard, im Mittelpunkt des Geschehens steht.
Dieses Mal verschlägt es das Alpha Squad Team um ihren Captain Joe Catalonotto nicht auf einen gefährlichen Auslandeinsatz, nein, den Jungs steht ein Auftrag ganz anderer Art ins Haus.
Sollen sie doch, sehr zu ihrem Leidwesen, eine achtwöchige Trainingsmission mit einigen FInCOM Agenten absolvieren, um deren Antiterrortechniken zu verfeinern.
Diese heikle Aufgabe löst vor allem bei Harvard nicht unbedingt große Jubelschreie aus, befindet sich doch tatsächlich ein weibliches Wesen unter den Anwärtern, die zu allem Überfluss auch noch so aussieht, als ob ein Hauch von Atem sie aus den Schuhen wehen kann.
Und das entspricht so gar nicht Harvards Vorstellungen "Mann gegen Mann" während eines Kampfgefechtes.
PJ Rogers, die smarte FInCOM Agentin, sieht das natürlich ganz anders, muss sie doch schon in ihrer eigenen Behörde gegen allerlei Vorurteile ankämpfen und jetzt nach diesem für sie großen Erfolg mit der Teilnahme an dieser Trainingseinheit, legt ihr der nächste Macho Steine in den Weg.
Doch nicht nur ihre gegensätzlichen Meinungen machen den beiden zu schaffen, nein, auch ihre eigenwilligen Liebeshormone wollen einfach nicht verstehen, dass die Gegenseite eigentlich nicht kompatibel ist und spielen total verrückt!
Doch als eine gedachte Übungseinheit im Ausland schnell zum tödlichen Ernst wird, müssen sich beide zusammenraufen, um das Leben von Joe Catalonotto zu retten...
Auch Suzanne Brockmanns fünfter Teil ihrer "Tall, Dark & Dangerous" Serie überzeugt einmal mehr mit zwei tollen Hauptprotagonisten, bei denen von Beginn an die Fetzen fliegen und somit auch für reichlich Streitpotenzial gesorgt ist.
Herrlich wie Harvard in den hitzig geführten Diskussionen mit P.J doch das ein oder andere Mal so richtig schön ins Fettnäpfchen tritt und sie damit förmlich zur Weißglut bringt.
Würde er sie doch am liebsten in ein nettes kleines Büro verfrachten mit möglichst viel Papierkram, der sie richtig schön beschäftigt hält. Dann hätte er ein wachsames Auge auf sie und könnte beruhigt seiner Arbeit nachgehen und P.J käme gar nicht erst auf den dummen Gedanken sich ihm an die Fersen zu heften und ihre Waffe zu ziehen. Mit der sie sehr zu Harvards Leidwesen auch noch fantastisch umgehen kann!
Als Leser kann man ja dann schon buchstäblich hören, wie P.J mit den Zähnen knirscht und ihn mit aller Macht vom Gegenteil überzeugen möchte.
Die Autorin hat mit P.J einen bemerkenswerten Charakter geschaffen, die bemüht ist, nach außen Stärke zu zeigen und keine Schwäche zuzulassen, bewegt sie sich doch in einer von Männern dominierten Welt, wo Durchsetzungsvermögen und eine gewisse Autorität gefragt sind.
In kurzen Rückblenden lässt die Autorin uns auch an der schweren Jugend P.Js teilhaben und kann dadurch ihre Entschlossenheit und Willensstärke sehr gut nachvollziehen.
Zudem bekommen wir auch einige Einblicke in Harvards Privatleben und hier hat die Autorin wunderbar die mehr als drastischen Unterschiede im Erwachsenwerden der beiden herausgearbeitet.
Suzanne Brockmann verblüfft hier übrigens mit einem afro-amerikanischen Heldenpaar, was meiner Meinung nach mal eine mehr als gelungene Abwechslung darstellt.
Solche positiven Überraschungen hat sie ja des öfteren mal in petto, man denke da nur an den homosexuellen FBI-Agenten Jules Cassidy aus ihrer Troubleshooters-Serie.
Als Sahnehäubchen gibt es auch noch ein kurzes Wiedersehen mit Joe und Ronnie Cattalonotto, bei dem uns einen kurzen Einblick in das traute Heim der beiden gewährt wird.
Was natürlich Lust auf mehr macht, denn der nächste Navy Seal in Person von Crash Hawken hat hier schon ein kurzes Gastspiel und wird in "Hawken's Heart" sein eigenes riskantes Abenteuer bestehen müssen.
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Weiterer toller Teil der Serie
Von Leserin aus NRW
Harvard, wie Senior Chief Daryl Becker von seinen Navy SEAL Kollegen genannt wird, trainiert zusammen mit den restlichen Alpha Squad Mitgliedern einige FInCOM Agenten, damit man eine gemeinsame Antiterror-Einheit bilden kann. Doch die FInCOM Agenten sind, bis auf P.J. Richards, eher Schreibtischtäter. Und P.J., als einzige Frau zwischen all den Männern, hat es eh schon schwer genug. Bei einer Übung zieht sie sich eine Verletzung zu, da sie als einzige gemerkt hat, das etwas nicht stimmt. Das Alpha Squad hat auch schon wahr genommen, das sie mehr Sachverstand als alle ihre Kollegen hat. Und besonders Harvard fühlt sich von ihrer Weiblichkeit angezogen. Doch P.J. versucht ihn auf Abstand zu halten.
Auch P.J. kann nicht leugnen, das Harvard eine gewisse Anziehungskraft auf sie ausübt. Doch eine Beziehung lenkt nur von ihren eigenen Zielen ab, und das will P.J. doch gar nicht, oder? In den kommenden Wochen fällt es ihr immer schwerer, den gut aussehenden Mann auf Abstand zu halten. Kann es zwischen ihnen nie mehr geben als Freundschaft?
Erneut ein Suzanne Brockmann Roman der beweist, das die Autorin ihr Handwerk versteht. Auch "Harvard - Herz an Herz" aus der Reihe "Tall, Dark & Dangerous" ist ein besonderer Lesespaß. In dieser Geschichte steckt mehr emotionale Tiefe als in manch anderem seitenfüllenden Roman.
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am Schluß zu kitschig
Von Patricia Twellmann
P.J. Richards ist ehrgeizig, so ehrgeizig, dass sie fast darüber das wahre Leben vergisst. Mit drei anderen männlichen Agenten von FinCom nimmt sie acht Wochen lang an einem Trainingsprogramm teil, dass von den Navy SEALs für sie ersonnen wurde. Eine Zusammenarbeit zwischen den Agenten wird für die Zukunft erwünscht, wovon die SEALs überhaupt nicht begeistert sind. Ihrer Meinung nach ist die Ausbildung der anderen Agenten nicht umfassend und hart genug, was alleine schon daran bewiesen ist, dass eine Frau dabei ist. Eine Frau sollte beschützt werden und nicht im Kugelhagel ihren Mann stehen müssen, von den anderen Strapazen einer Ausbildung ganz zu schweigen. P.J. sieht das aber völlig anders, sie ist jung, ehrgeizig und körperlich bestens trainiert, ihr einziges Handicap ist ihr Geschlecht. Deshalb muss sie besser und gewitzter sein als ihre Mitbewerber, eine mittelmäßige Leistung reicht da nicht aus. Daryl 'Harvard' Becker fällt es schwer, eine Frau nicht zu beschützen oder ihr zu helfen, ständig ist er um P.J. besorgt und versucht sehr zu ihrem Missfallen, ihr die Ausbildung zu erleichtern. Bis zu dem Zeitpunkt, als aus einer Übung tödlicher Ernst wird und P.J. die Einzige ist, die für eine spezielle Aufgabe geeignet ist.
Beide können einfach nicht aus ihrer Haut. Harvard wurde sein ganzes Leben dazu erzogen, Frauen Respekt zu erweisen, sie zu beschützen und ihnen zu helfen, wo es geht. Für ihn ist es selbstverständlich, dass es einfach Sachen gibt, die Frauen einfach aufgrund ihrer Konstitution nicht können. P.J. sieht das ganz anders. Ihr ganzes Leben ist darauf ausgerichtet, genau so gut wie ein Mann zu sein, wenn nicht sogar besser. Denn besser muss sie sein, sonst würde sie von den Männern nicht akzeptiert werden ' ihrer Meinung nach. Sie ist wütend darüber, dass Harvard ihr unauffällig die Ausbildung erleichtern will, einfach nur, weil dieser Charakterzug tief in ihm drin steckt. P.J. kann das einfach nicht akzeptieren, für sie ist ein Zeichen von Schwäche, was sie auf keinen Fall sein will. Zähne zusammengebissen und immer mit dem Kopf voran, dabei keine Zeit für Privates, so geht P.J. durchs Leben. So übersieht sie allerdings recht schnell, dass es vielleicht wünschenswerter wäre, wenn sie auf einem Gebiet herausstechen würde, anstatt in allen nur gut zu sein. Sie ist nämlich eine ausgezeichnete Scharfschützin, aber nur zu schießen ist ihr zuwenig.
Langsam lernen beide, aufeinander zuzugehen. Harvard fällt es schwer, nicht automatisch zu beschützen, aber er nimmt sich sehr zusammen, was ihn noch sympathischer macht. Er versteht P.J., erwartet gleichzeitig auch von ihr Verständnis. Ihr fällt es wesentlich schwerer, so dass sie ziemlich verbissen und egoistisch wirkt. Ihre beiden Mitkonkurrenten sind nicht wirklich der Rede wert, schade, dass die Autorin hier kein richtiges Kräfteverhältnis eingesetzt hat. So wirkt die ganze Geschichte etwas aufgesetzt, das Ende sowieso. Man fragt sich, wie so etwas passieren konnte, bei den so gut ausgebildeten SEALs. Zum Schluß greift Brockmann tief in die Romantik Kiste, dabei gerät sie schon haarscharf an die Kitschgrenze. Allerdings wiederum auch ein schöner Beweis, wozu Menschen in der Lage sind, wenn ihnen die Kugeln um die Köpfe fliegen.
Fazit
Harvard ist ein sehr edler Charakter, neben ihm kann kaum jemand anderer bestehen. P.J. gelingt es nicht ganz zu überzeugen, ihre Verbissenheit macht sie unsympathisch. Trotzdem können beide ihre Überzeugung überwinden, ihre Annäherung ist realistisch und nachvollziehbar. Beim Ende braucht man unbedingt eine kugelsichere Weste, die Ereignisse überstürzen sich geradezu, was leider nicht zu der vorherigen Behäbigkeit der Geschichte passt. Suzanne Brockmann beweist viel Phantasie, etwas weniger wäre realistischer gewesen.



