Der Flächentarifvertrag unter Druck. Die Folgen von Verbetrieblichung und Vermarktlichung
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #2798921 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2003-11
- Einband: Taschenbuch
- 238 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Wie steht es um den Flächentarifvertrag? Was soll in der Fläche geregelt werden? Was kann an die betriebliche Ebene delegiert werden? In welche Richtung sollen der Flächentarifvertrag und das Tarifsystem weiterentwickelt werden?
Das in über vier Jahrzehnten entwickelte deutsche Tarifsystem stand noch nie so in Frage wie heute. Wirtschaftsvertreter, die die Tarifautonomie schon immer aufheben wollten, finden heute einflussreiche Bündnispartner in Politik, Medien und Wissenschaft. Sie sehen eine Chance, durch die Auflösung des "Tarifkartells" endlich die "Macht" der Gewerkschaften in Deutschland zu demontieren.
Gleichzeitig vollziehen sich weitreichende Veränderungen in den Grundlagen der gewerkschaftlichen Tarifpolitik. Der "Markt" bestimmt nicht mehr nur die Konkurrenz zwischen den Unternehmen, sondern auch die industriellen Beziehungen in den Betrieben. Vermarktlichung und Verbetrieblichung sind die Leitlinien der Restrukturierungsprozesse.
- Rationalisierung in Eigenregie, kontin uierliche Verbesserung, Hauptsache profitabel, lauten die Botschaften für die Belegschaften. Die Entgrenzung der Arbeit nimmt zu. Ist es möglich, neue Grenzen zu ziehen?
- Durch Konzentration aufs Kerngeschäft werden die Unternehmen zunehmend verschlankt . Altbewährte Arbeits- und Entlohnungsbedingungen stehen massiv unter Druck.
- Im Shareholder-Kapitalismus scheint sich die wirtschaftliche Entwicklung auszudifferenzieren. Erfordert dies künftig eine zweistufig angelegte Tarifpolitik, die sich auch an ertragsabhängigen Kennziffern orientiert?
- Der Strukturwandel in Richtung Dienstleistungen ist ungebrochen. Die weißen Flecken auf der Organisationslandkarte der Gewerkschaften nehmen zu, die Reichweite und Verbindlichkeit der Flächentarifverträge hingegen ab.
