B2B-Handbuch General Management: Unternehmen marktorientiert steuern
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #542028 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2008-11-15
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 562 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Das Business-to-Business-Geschäft macht den weitaus größten Teil der wirtschaftlichen Wertschöpfung aus. Hier herrscht aber auch ein enormer Verdrängungswettbewerb, der gerade bei schwierigen Standortbedingungen immer wieder als existenzielle Herausforderung wirkt.
Dieses Handbuch bietet daher allen Fach- und Führungskräften in B2B-Unternehmen eine kompetente Beratung in marktorientierter Unternehmenssteuerung. Die Autoren bilden systematisch und gut verständlich den kompletten Managementzyklus ab, ohne den Blick auf den Praxistransfer zu verlieren. Dabei stellen sie wirksame Verfahren für die Bereiche: Planung, Organisation und Steuerung von Industriegüterunternehmen vor und erläutern deren Nutzen und Einsatzmöglichkeiten.
Aus dem Inhalt:
- Beschaffung und Auswertung von Marktdaten
- Entscheidungstechniken und Planungsverfahren
- Strategien der Marktsegmentierung und Positionierung
- Markenführung
- Internationales Management
- Moderne Kosten- und Erfolgsrechnung
- Logistikcontrolling
Der vorliegende Band »General Management« wird durch Band 2 »Operations Management« perfekt ergänzt.
Über den Autor
Werner Pepels studierte nach kaufmännischer Berufsausbildung Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften mit den Abschlüssen Diplom-Betriebswirt und Diplom-Kaufmann. Anschließend war er zwölf Jahre als Marketingberater tätig, davon drei Jahre selbständig als Geschäftsführer in einer der seinerzeit größten rein deutschen Werbeagenturgruppen. 1989 wurde er zum Professor für BWL ernannt und ist nunmehr an der FH Gelsenkirchen im Studienschwerpunkt Marketing tätig.
Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Gedankliche Vorwegnahme des Handelns Bewusstes und zielorientiertes Handeln in Unternehmungen beruht zumeist auf gedanklichen Vorüberlegungen. Damit sollen einerseits der erwartete zukünftige Erfolg und mögliche Auswirkungen erkennbar werden. Zum anderen sollen Ausgangssituation und Rahmenbedingungen überschaubar werden, beispielsweise durch Marktinformationen und Analyse der Ist-Situation. Zumeist ergeben sich daraus mehrere Handlungsalternativen, zwischen denen zu entscheiden ist. Soweit mit der Durchführung der Maßnahmen verschiedene Personen und Bereiche des Unternehmens zusammenwirken müssen, ist schließlich eine entsprechende Abstimmung miteinander vorzunehmen. Je besser und zweckdienlicher diese gedankliche Vorarbeit geleistet wurde, umso erfolgreicher ist in aller Regel der Erfolg der darauf aufbauenden Maßnahmen. Visionen Visionen werden hier verstanden im Sinne, etwas Zukünftiges vorauszusehen, dass noch nicht Wirklichkeit ist, also visionär vorauszudenken, um dann die notwendigen Schritte zur Verwirklichung einzuleiten. In der Unternehmensführung entstehen aus ihnen Leitlinien und Unternehmensgrundsätze. Im Marketing sind sie die Basis für neue Konzeptionen, die kreative Gestaltung. Also: Aktionen statt Reaktionen auf Maßnahmen anderer oder Verwalten bisheriger Positionen. Visionen geben der Planung eine Grundlage, Aktionen zu entwickeln, für deren Umsetzung sich die Beteiligten begeistern können. Planung Durch die Planung sollen die Auswirkungen unternehmerischer Tätigkeiten vorab transparenter werden, insbesondere bezogen auf die ökonomischen Erfolgskomponenten unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten und der Umfeldeinflüsse (einschließlich der sich daraus ergebenden Risiken und Chancen). Die Einteilung in verschiedene Planungsebenen ist in der Literatur nicht einheitlich – es sind Zwei-, Drei- und Vierteilungen anzutreffen. Bei der Zweiteilung wird in strategische und operative Planung unterschieden. Gelegentlich wird als dritte Ebene noch die taktische Planung eingeführt – teilweise unterhalb des operativen Bereichs, von manchen Autoren auch zwischen strategischer und operativer Planung angesiedelt, dann Maßnahmen enthaltend, die sowohl im statischen wie im operativen Bereich liegen können, so dass in der begrifflichen Abgrenzung Trennschärfen verloren gehen. Zum anderen kann oberhalb der strategischen Planung eine weitere Ebene der unternehmenspolitischen Rahmenplanung (gelegentlich auch normativ genannt) vorangestellt werden. Zusammen mit der taktischen Planung ergäben sich vier Ebenen, ohne diese drei.


