Der Staatsfeind Nr.1
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Robert Clayton Dean Will Smith, ein junger Staranwalt in Washington D.C., gerät ahnungslos in Besitz eines Videos, das einen Top-Beamten Jon Voight des mächtigen US-Geheimdienstes NSA mit einem politischen Mord in Verbindung bringt. Ohne Motive oder Hintergründe zu kennen, gerät der Jurist plötzlich ins Visier skrupelloser NSA-Agenten, die mit allen Mitteln modernster High-Tech-Überwachung sein Leben zerstören. Dean verliert seinen Job, seine Frau und seinen guten Ruf seine gesamte Identität! Ganz auf sich allein gestellt und ins Bodenlose stürzend, flüchtet er vor seinen Gegnern, bis ihm der im Untergrund arbeitende Überwachungsexperte Brill Gene Hackman die Augen öffnet. Erst widerwillig, dann aber entschlossen startet dieser mit Dean einen Gegenangriff, der in einem furiosen Showdown endet. Zwei Stunden Action und Nervenkitzel, die klarmachen, daß hier der Jäger, nicht der Gejagte, der STAATSFEIND NR. 1 ist.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #4874 in DVD
- Marke: BUENA VISTA
- Veröffentlicht am: 2002
- Erscheinungsdatum: 2002-04-01
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Formate: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound
- Originalsprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel in: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch
- Länge: 127 Minuten
Features
- FSK 12
Kundenrezensionen
Ein echter Klassiker !
Mir wird wohl immer schleierhaft bleiben wie man behaupten kann, daß dieser Film übertrieben wäre, jeder der sich auch nur 10min. mit dem Thema Überwachungsstaat befaßt hat, weiß wie ernst zunehmen dieses doch ist. Die Technologie, die der Film darstellt, war schon als dieser ins Kino kam Schnee von Gestern. Gene Hackman hatte z.B. bei der CIA direkt nachgefragt, wie realistisch die Satellitenüberwachungstechnologie denn nun wirklich sei, um mitgeteilt zu bekommen, "wir (die CIA) sind schon etwa 10 Jahre weiter, als im Film dargestellt wurde".
Weiterhin kann ich nicht begreifen wie man diesem Klassiker die schlechteste ! Note geben kann. Die Schauspieler sind allesamt brilliant, Will Smith hätte ich solche schauspielerischen Qualitäten überhaupt nicht zugetraut. Die Handlung ist nicht nur äußerst realistisch, nein sie ist auch bis zu letzt total spannend. Die Bildqualität ist eine der besten die ich jemals auf DVD gesehen habe; unheimlich scharf gestochene Bilder. Und obendrein hat der Film auch noch für die Zuschauer die wichtige Botschaft, daß die Bürger sich nicht dem Staat ausliefern dürfen, mehr kann man doch von einem Film nicht verlangen.
Ungewöhnlich emotional für einen Film dieses Genres
Klar; Action, Thriller, sehr spannend, kritisch, verjährt, meinetwegen auch... Aber eben auch sehr emotional, wie ich finde. Vor allem im O-Ton. Durch die Synchronstimme - der arme Junge kann ja nüscht für - geht leider viel von Will Smith' Ausdrucksstärke verloren.
Ansonsten ist "Der Staatsfeind Nr.1" ein guter, solider Aktionthriller, zwar mit kleinen Macken in der Logik, kann man aber locker drüber hinwegsehen. Tut der Spannung keinen Abbruch. Fernerhin sind die Figuren hier und da ein wenig stereotypisch, aber auch dies vermag nicht sonderlich zu stören, finde ich.
Rasant und spannend in Szene gesetzt mit Dialogen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren (keine unnötigen Ausschweifungen) und einem höchst sympathischen, dynamischen und vitalen Will Smith. Ich behaupte mal, dieser Film lebt von ihm und durch ihn. Auch Gene Hackman, der kauzige Computerspezialist, spielt ausgezeichnet. Man will die Figur, die er verkörpert, einfach NICHT so richtig UNsympathisch finden; da kann er sich noch so sehr bemühen. Will aber nicht zu viel verraten.
Sicherlich ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann, auch wenn die hier thematisierte Problematik längst vorangeschritten ist.
Kritischer Blockbuster mit hohem Unterhaltungswert
Von einer Jerry Bruckheimer-Produktion kann man einiges erwarten, vor allem Action satt. Wenn dann auch noch Tony Scott Regie führt, weiß man, daß man sich diesbezüglich nicht beklagen kann. Da aber normalerweise bei derartigen Streifen die Handlung – wenn überhaupt vorhanden – massiv in den Hintergrund tritt, ist es umso bemerkenswerter die Tatsache herauszuheben, daß die Handlung dieses Films vergleichsweise gleichberechtigt ist.
Die Story:
Ein republikanischer Abgeordneter wird wegen seiner vehementen Abneigung gegen ein vom Staat geplantes Überwachungssystem von Mitarbeitern der National Security Agency (NSA) ermordet. Dieses Verbrechen, als Unfall infolge eines Herzanfalls vertuscht, wird allerdings unbeabsichtigt von einer Kamera aufgezeichnet, die eigentlich nur der Naturlangzeitbeobachtung dienen soll. Bei der Auswertung des Films erkennt der Fotoreporter die Brisanz der Aufnahme und kann - bereits auf der Flucht vor den „NSA“-Häschern - einem schwarzen Anwalt für Arbeitsrecht eine Kopie der Aufzeichnung in die Einkaufstasche schmuggeln. Der Reporter selbst wird nur kurze Zeit später Opfer eines Unfalls. Unter Zuhilfenahme der verfügbaren Überwachungs- und Observationstechniken gelingt es der „NSA“ den Anwalt, der absolut nicht weiß, was ihm zugesteckt wurde, als „feindliches Objekt“ zu definieren. Daraufhin wird innerhalb einer kurzen Zeit sein ganzes Leben systematisch zerstört:
Verleumdungen, Rufmordkampagnen in Zeitungen, kalkuliert herbeigeführter Riß durch die Familie, Arbeitsplatzverlust und Kreditkarteninakzeptanz. Über eine Informantin, die er in der Vergangenheit aus beruflichen und auch privaten Gründen häufig frequentiert hat, bekommt er schließlich Kontakt zu einem isoliert agierenden Abhörspezialisten, kann mit dessen Hilfe den Grund für die Jagd auf seine Person erkennen und letztlich die Verursacher auf spektakuläre Weise zur Strecke bringen.
Die Wertung:
Viele interessant gebaute Handlungsstränge und eine für die Verhältnisse eines Actionspektakels sehr kritische Auseinandersetzung mit den in der Tat vorhandenen Möglichkeiten zur Observierung der Bevölkerung bis in die Intimsphäre sind der Reiz dieses Films. Ganz besonders hervorzuheben ist Gene Hackman, der 25 Jahre nach „Der Dialog“ quasi die gleiche Figur spielt. In einer Szene ist bei der Ermittlung des „Abhörspezialisten“ ein Foto zu erkennen, und zwar präzise das des „Harry Caul“ aus „Der Dialog“. In diesem Film sicher nicht ganz so introvertiert.
Wie auch immer, der Film bietet beste Unterhaltung auf hohem Niveau – mehr kann man nicht erwarten.



