S.T.A.L.K.E.R. - Clear Sky (DVD-ROM)
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Stalker - Clear Sky CD-Rom, Die Geschichte von S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky bringt den Spieler zurück in die Zone, ein Jahr vor die Ereignisse von Shadow of Chernobyl. Eine Gruppe von Stalkern hat zum ersten Mal das Herz der Zone erreicht - das Kernkraftwerk von Tschernobyl - u FSK: 18
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #1259 in Games
- Marke: Koch Media GmbH
- Erscheinungsdatum: 2008-09-05
- Plattformen: Windows Vista, Windows XP
- Format: DVD-ROM
- Originalsprache: Deutsch
- Untertitel in: Deutsch
- Abmessungen: .75" h x 5.39" b x 7.60" l, .24 Pfund
Features
- Adventure
Kundenrezensionen
Kein Stern am "klaren Himmel"
Um vor meiner Rezension kurz etwas über den Frustfaktor von "S.T.A.L.K.E.R. - Clear Sky" zu sagen: Die TAB-Taste meiner Tastatur sitzt jetzt ein wenig schief im Sockel, irgendjemand hat nach einem Wutausbruch dermaßen heftig draufgeschlagen, dass sie nun ganz verkrüppelt ist, höchstwahrscheinlich war dieser Jemand Ich, der sich mal wieder wahnsinnig darübwer aufregte, dass die Gegner mitunter durch Wände schießen und mich auf diese Weise kaltmachen, dass die Kugeln in die Wand einschlagen und die dabei ausgelösten Druckwellen mich einfach umhauen.
Willkommen bei Stalker Clear Sky, den Nachfolger eines der atmosphärischsten Shooter, die ich je gespielt habe. Grundsätzlich sollte erstmal gesagt werden, dass vieles, was für Stalker galt, auch hier wieder zutrifft:
Erneut ist das Highlight dieses Spiels die Wahnsinnig dichte Atmosphäre, die rund um das verseuchte Tschernobylgebiet einmal mehr den Spieler in eine Welt voller Gefahren hineinwirft, in dem man sich wahlweise als Schatzsucher, Söldner oder Botenjunge verdingen kann. Zwar sind Gebiete wie die Müllhalde oder das dunkle Tal jetzt in ein viel helleres Licht getaucht und wirken im Gegenzug zum Vorgänger fast fröhlich und bunt, da aber die Handlung des Spiels ein Jahr vor der Story des ersten Teils angelegt ist, wirkt es nicht unglaubwürdig und desweiteren sind die Gegenden nicht minder gefährlich, denn:
Im Gegensatz zum Vorgänger ist Clear Sky bockschwer und fordert selbst von Shooterveteranen wirklich hartes Durchhaltevermögen. War "Shadow of Chernobyl" schon nicht einfach, ist dies ein Spiel für Profis und das aus folgenden Gründen:
1. Die Lebenspunkte wurden verringert und man muss nun umso vorsichtiger sein, um die zahlreichen Gefechte zu überleben.
2. Dass es jetzt endlich eine Möglichkeit gibt, Waffen und Rüstungen zu reparieren ist zwar sehr von Vorteil, aber dafür Verschleißen die Knarren und vor allem die Anzüge viel schneller, sodass man die Dinger regelmäßig in Reperatur geben muss und dass wiederum kostet viel Geld, womit wir kommen zu Punkt...
3. Die Möglichkeiten, schnell an Geld zu kommen, haben sich erheblich verringert, im Vorgänger war es möglich herumliegende Waffen, Artefakte und Tierinnereien für viel Geld zu verscherbeln, um so schnell reich zu werden. Nun sind Waffen und Munition kaum etwas beim Händler wert, das Verkaufen von Tierteilen entfällt völlig, weil man diese bei toten Viechern nicht mehr entnehmen kann. Im Gegenzug wurde der Preis für Artefakte kräftig angeschraubt, aber diese muss man ersteinmal finden. Um nähmlich an die begehrten Wunderdinger heranzukommen, muss man sie mittels Detektor in oft Anomalie-verseuchten und stark verstrahlten Gebieten ausfindig machen und diese Gebiete sind im Spiel eher selten anzutreffen(dennoch eine der coolsten Neuerungen). Die Entwickler haben versucht, es dem Spieler bei der Aufstockung seiner Reichtümer denkbar schwer zu machen, jedoch kann man durch einen kleinen Trick trotzdem reich werden (in fast jedem Lager existiert eine Kiste mit gewaltigen Munitionsvorräten, welche man beim Händler um die Ecke für so ungefähr 10000 bis 20000 Rubel loswerden kann, das tolle ist, dass sich diese Vorratskisten regelmäßig wieder auffüllen).
4. Man darf natürlich den Realismus nicht vergessen, den das Spiel für sich beansprucht, d.h. Zielen ist eine Kunstfertigkeit, Wunden sollten immer versorgt werden, bevor man verblutet und man sollte auf keinen Fall Rambogleich auf die Gegnerhorden zu stürmen.
Das sorgt dafür, das "Clear Sky" zu keinem Zeitpunkt zu lasch ist. Jedoch sind längst nicht alle Neuerungen in diesem Spiel so wirklungsvoll, wie sie vom Entwickler gepriesen werden, als da wären:
1. Die Modifikation von Waffen und Rüstungen: Ein nettes und praktisches Gimmick, aber so simpel und mager, dass man sich eben nicht "seine Traumwaffe" selbst basteln kann, obendrein verschlingen die Optimierungen wiederum ein Heidengeld und sollten wohlüberlegt sein.
2. Die Fraktionskämpfe: Da alle Fraktionen, für die man arbeitet (Clear Sky, Einzelgänger, Wächter und Freiheit) ein eigenes abgestecktes Gebiet haben, sind Kämpfe zwischen diesen Fraktionen höchst selten, es bleiben aber häufige Auseinandersetzungen mit Söldnern und Banditen. Obendrein: Was hat man davon, wenn man sich einer Fraktion anschließen kann und wiederum andere Parteien auslöscht, wenn es spielerisch so mangelhaft integriert wird, denn es ist weder für die Geschichte großartig interessant, noch von Vorteil, sich einer Gruppe anzuschließen.
3. Die Optik: Wahrhaft prächtig präsentiert sich der Nachfolger und an dem Anblick selbst gibt es kaum etwas auszusetzen, man braucht allerdings einen Leistungsstarken Rechner und ich wundere mich, wie ich mit 2 GB Ram, einer Radeon HD 3870 und einem Dual Core Prozessor bei dynamischer Beleuchtung nicht flüssig spielen kann. Die Optimierung hat allerdings auch den Haken, dass mit fortlaufender Spielzeit permanente Nachladepausen entstehen, die mit der Zeit gehörig nerven, weil das Spiel alle paar Sekunden einfriert, um neue Gebiete zu laden, obendrein kommt es zwischendruch auch zu heftigen Rucklern.
4. Ein fehlerfreies Spiel: Ja, wer hat denn ernsthaft damit gerechnet? Jetzt will ich mich mal genüsslich über einige wirklioch Ärgernisse in diesem Spiel auslassen. Mal wieder existieren Fehler bei Aufträgen, wenn man eine Stellung halten soll, bis die Verstärkung anrückt, die Verstärkung sich aber selbst nach einer gefühlten Ewigkeit nicht blicken lässt. Ein andern Mal wiederum hängt die Haupquest an einer Aufgabenstellung fest, die man schon längst erfüllt hat, sodass das weiterspielen entweder unmöglich oder das reinste Rätselraten ist. Ein anderes Manko ist, dass die Gegner ab und zu durch Wände schießen, sodass man getroffen wird, obwohl jede Menge Beton dazwischen liebt. Zusätzlich stürzt das Spiel durch das Auslösen bestimmter Skripte ab, etwa wenn man einen Questgegenstand an sich nimmt. Und wie schon im Vorgänger gibt es auch diesmal einen Speicherbug, der wahrhaft nervt. Ich war in der Handlung sehr weit vorgeschritten und kämpfte mich durch die Stadt Limansk, speicherte regelmäßig, bis das Spiel, kurz bevor ich in den nächsten Abschnitt kam, abstürzte. Ich startete das Spiel neu, lud die Karte neu und... stürzte nach wenigen Sekunden ab (und das immer wieder)! Das heißt in der Regel, dass man es vom letzten Autosave an erneut versuchen sollte, aber als sich dieser Bug in Limansk bei mir wiederholte, habe ich bei der ganzen Unfairness letztendlich aufgegenben und es leider nicht geschafft, dass Spiel zu Ende zu spielen. Sicher werden auch Andere Leute ihre eigenen Probleme mit den Fehlern schildern und es wird wohl noch einige Patches dauern, bis alles behoben ist.
Nun zum Spielgefühl an sich. Die Story selbst, die sich um die Jagd nach Strelok befasst, ist höchst langweilig erzählt, viel zu lange Textpassagen, viel zu wenig Wendungen und ein immergleicher Spielablauf machen es nicht gerade spannend, der Handlung zu folgen, andererseits vermitteln die Entwickler einem erfolgreich das Gefühl, das man unter Zeitdruck steht. Die atmosphärisch höchst genial inszenierten Emission, die die Zone immer wieder heimsuchen, treiben den Spieler geradezu, der Geschichte hinterher zu jagen. Ebenso ist es nun spaßiger, weil man öfter im Team unterwegs ist und die Nachtphasen richtig schön dunkel und unheimlich sind. Reiseführer bringen einen gegen Bezahlung zu bestimmten Orten, sodass man sich lange Laufwege nun erparen kann.
Schade ist hingegen, dass die Anzahl der extrem gruseligen Untergrundmissionen zurückgeschraubt wurde, ebenso störend sind Passagen, in denen Hundertschaften von Gegner irgendwoher geströmt kommen und man sie allesamt abknallen muss. Auch bekommt man es viel seltener mit Blutsaugern und Snorks zu tun(von neuen Gegner habe ich bisher nichts gesehen). Zudem ist es zwar löblich und sehr hilfreich, dass es jetzt mehrere Zugangswege gibt (sodass man z.B. nicht, um nach Jantar zu kommen, über die Sumpf->Kordon->Müllhalde->Bar->Wildgebiet->Jantar-Route, sondern bequem einen Pfad durch das Agroprom-Gebiet nehmen kann), allerdings sind viele geskriptete Ereignisse an das Betreten eines Gebiets an einer bestimmten Stelle gekoppelt (z.B. Zugang zur Wächterbasis oder das Umlegen eines Schaltes im Militärlager), sodass man erst in der Handlung weiterkommt, wenn man ein bestimmtes Skript auslöst, das man zuvor übergangen hat.
Alles in allem macht S.T.A.L.K.E.R. - Clear Sky noch einen unfertigen Eindruck, vor allem wegen der Bugs und Skriptfehler, aber auch, weil sinnvolle Verbesserungen nur zur Hälfte ausgeschöpft wurden. Einmal mehr stützt sich das Spiel auf die überragende Atmosphäre und das freie umherstreifen in der Spielwelt, obwohl die spielerische Freiheit sich doch arg in Grenzen hält.
Übersteigt meine Erwartungen um Einiges!
Dieses Spiel ist wirklich für jeden zu empfehlen, der auf Action und gruslige Atmosphäre steht!
Als ich das Spiel installiert habe, habe ich mir direkt mal drei Patches runtergeladen (1.5.03, 1.5.04 u. 1.505), was überhaupt kein Problem darstellte und auch sehr schnell ging, da jeder Patch nur etwa 55mb groß ist.
Nachdem ich alles installiert hatte, habe ich das Spiel gestartet und es lief einwandfrei. Für Anfänger vielleicht etwas schwer, aber sobald man sich in das Gameplay reingefunden hat (was durchaus einige Zeit beanspruchen kann), kommt man super mit den ganzen Optionen, die zur Verfügung stehen, zurecht.
Stalker - Clear Sky ist sehr Hardware-hungrig, weshalb das Spiel ganz bestimmt nicht auf allen Rechnern läuft. Sofern man aber eine ordentliche Grafikkarte (ich selbst besitze eine GeForce 8800 GTS) usw. an Bord hat, kommt man kaum noch vom Bildschirm los, weil die komplette Atmosphäre einfach unglaublich ist.
Ich kann dieses Spiel allen empfehlen, die auf der Suche nach einem Shooter sind, bei dem es nicht nur um stupide Schießereien geht und das Suchtpotential extrem hoch ist!
Abwechslungsreicher, fehlerfrei und auf Wunsch mit Führung
Zu aller erst ist das Spiel mit dem neuesten Patch 1.08 (der Patch von 1.07 auf 1.08 bastelt ausschließlich am Multiplayer) fehlerfrei!
KEINE ABSTÜRTZE oder ähnliche Ärgernisse!
Habe absolut keine fehler bemerkt, so wie beim Ur - S.t.a.l.k.e.r ab version 1.004.
Man kann bedenkenlos zugreifen!!!!
Läuft auf meinem Core 2 Duo E6600 (2*2.4Ghz), 2Gig Ram ud ner 8800GTS 640MB mit Win XP Pro SP3 auf hoch absolut ruckelfrei!
Eigentlich ist alles auf max gestellt (dx 9.0c), nur wenige Dinge musste ich minimal runterschrauben. habe ich im Spiel gar nicht bemerkt!
WICHTIG (so wie bei jedem Spiel): neuesten WHQL-Grafikkartentreiber von der Herstellerhomepage laden und samt der neuesten direct X Version installieren!!
Manche Leute haben dies noch immer nicht kapiert und regen sich zB über Grafikfehler auf --> Noobs!!
Unterschied zum Urstalker: Man ist - vor allem anfangs - öfters auf Wunsch mit KI Kollegen unterwegs, die zwar manchmal ganz ordentlich sind, manchmal jedoch doof in die Schusslinie laufen oder einem aus seiner Deckung verdrängen.
Macht aber nichts, man muss ja nicht mit denen mitlaufen, man kann es sich aussuchen, ob man mit denen mitkämpft. Oder man lässt die erstmal machen, schleicht sich um den Schauplatz herum und fällt den gegnern in den Rücken.
Der PDA zeigt den Status der eigenen Fraktion im Gegensatz zu einer der anderen (befeindeten) Fraktionen an.
Überhaupt sind die unterschiedlichen Fraktionen viel presenter und "wichtiger" als im Vorgänger.
Zu beginn ist macht man bei der einen Fraktion mit, später kann man sich die Fraktion aussuchen oder für mehrere Aufträge erledigen.
Steht man bei einer Fraktion in der Kreide, eröffnen die sofort das Feuer - so wie das Militär auch.
Man kann aber auch wieder praktisch alleine losziehen und braucht eigentlich für keine Fraktion etwas tun, allerdings bekommt man dann auch keine Belohnungen für zB erledigte Aufträge, die sich öfters sehr wohl lohnen.
Der Rest ist Stalker, man startet im Sumpfgebiet, welches man nicht aus dem Urstalker kennt.
Es gibt wieder viel zu entdecken, jedoch ist der Schwierigkeitsgrad teilweise enorm (ich spiele auf dem zweitleichtesten von 4).
ZB wenn man sich in der Nacht einem Armeestützpunkt nähert wird man von einem entfernten MG umgenietet, obwohl man das nicht sehen kann und die ohne Licht (!!) einen doch wohl auch nicht.
Aber ok, vl haben die unentwegt die Nachsichtbrille auf (man hat selbst auch eine) und "stalken" mit Adleraugen;)
Aber da muss man durch. Solche kleinen Frustmomente treten nur selten auf.
Das Spiel lässt einen also nicht so alleine was manche vl am Urstalker gestört hat.
dafür ist das Spiel noch weniger glattgehobelt und poliert wie das Ursprungsprogramm. Wer also das Urstalker wegen seiner Art gar nicht mochte, wird auch Clear Sky nicht mögen.
Wer den Vorgänger mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen, es ist jedoch kein Addon sondern ein etwas anderes Spiel(gefühl).
Die Athmosphäre ist wieder konkurrenzlos klasse.
Man hat mehr Ausdauer, kann also wesentlich länger laufen --> nervt nicht mehr so.
Ich würde eigentlich 4 Sterne geben, aber um die ungerechtfertigt schlechten Rezensionen (weil diese nur die Releaseversion betreffen) zu verbessern gebe ich 5 Sterne.
Solche "anderen" Spiele dürfen auf keinen Fall aussterben (!!!) sonst gibts nur noch glattpolierte, technisch schlechte 5-Stunden-Konsolenstandardshooter mit immer gleichen Schlauchlevels.
Also keine Angst, Programm ist super, kaufen!!



