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Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia (Einzel-DVD)

Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia (Einzel-DVD)
Von C.S. Lewis

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(103 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibung

Buena Vista Narnia - Prinz Kaspian von Narnia, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 04.12.08


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #2602 in DVD
  • Marke: Unbekannt
  • Erscheinungsdatum: 2008-12-04
  • Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Formate: Dolby, PAL
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Kroatisch
  • Länge: 144 Minuten

Features

  • FSK 12


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

78 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Schwierig zu beurteilen...
Von the dying poet
Es gibt manchmal Filme, die liebt man entweder oder man hasst sie.
Ich denke die Narnia- Reihe ist so ein Fall.
Manchmal gehe ich in einen Film und will ihn lieben, komme was da wolle. Und dann wird man so hart auf die Probe gestellt.
Ich kannte die 7 Narnia Bücher bereits bevor die Verfilmung herauskamen und hab mich sehr auf die Verfilmung gefreut, wusste aber auch im Vorraus, dass der Stoff rein dramaturgisch schlecht zu verfilmen ist. Das hat dem ersten Film bereits sehr geschadet, auch wenn die Filmemacher einige kleine sinnvolle Änderungungen vornahmen. Bei Kaspian wurde es sogar noch besser. Allerdings krankt der Film an anderen Stellen.

Aber erst mal zum Positiven:
Die vielen stimmungsvollen und epischen Bilder im Film sind ein Genuss, besonders im Zusammenhang mit Harry Gregson-Williams Musik.
Dies, die Effekte und die Actionszenen, die etwas über die zugegeben dünne Story retten sollen, sind echt ein Spektakel für die verwöhnte Netzhaut. Besonders die Actionszenen sind mir aufgefallen, gerade wo man heut schon alles gesehen zu haben meint. Ich habe in letzter Zeit seltend einen so packenden Schwertkampf gesehen und auch der Angriff auf die Burg war klasse.
Die Charakterisierung der Kinder ist eindeutig tiefgründiger und ernster als im ersten Film.
Die Schauspieler sind alles in allem sehr gut (bis auf die Susan Darstellerin, die mir bereits im ersten Teil auf die Klötze ging ;-))
Fehler aus dem ersten Film wurden abgestellt. Ich denke dabei an übertriebene Disney-Rosarote-Kindlichkeit, wie dem Drang der Kinder sich alle 10 Filminuten einmal zu umarmen ;)
Eines der Haupthemen, der simple kindliche Glaube bzw der verlorene Glaube ist gut und nicht zu aufdringlich inszeniert worden und zieht sich wie ein roter Faden durch den Film, so dass man etwas hat, woran man sich durch die Geschichte entlanghangeln kann (leider wurde diese Linie am Ende aufgegeben).

Und damit kommt das große ABER und ich damit zu den negativen Seiten des Filmes:

Ich finde die erste Stunde ist sehr gut inszeniert worden und der Film hätte Super werden können. Aber ab dem Punkt wo es zur Schlacht kommt geht mir alles viel zu gehetzt. Alles was man vorher aufgebaut hat an Zweifel, Ungläubigkeit etc wird beiseite gefegt und hinterher kaum noch angesprochen. Gerade Aslans (leider viel zu kurzer) Auftritt, der mir immer einen Schauer über den Rücken jagt ist viel zu "mickrig" geraten, seine Dialoge sind platt und unangemessen. Da wurde Potential verschenkt.
Vielleicht hätte man in der Endschlacht nicht zu sehr auf Bombast setzen sollen, sondern hier die dramatischen, stillen Seiten des Films mehr herausarbeiten sollen.
The Final Battle erinnert von seiner Dramatik und dem Aufbau eh viel zu sehr an den ersten Film, auch wenn ein paar wirkliche Augenschmankerl hier eingesetzt werden, was allerdings spätesten durch die Bäume und den Fluss wieder an Uninspiriertheit kaum zu überbieten ist (Ich kann mich momentan nicht an die Buchvorlage erinnern, aber wegen der Nähe zu den Herr Der Ringe Filme hätte man so etwas vermeiden sollen). Also zusammenfassend ist der erste große Fehler ein völlig vermurkstes letztes drittel des Films.

Der zweite große Fehler im Film ist m.E. dass sich die Filmemacher nicht festlegen konnten, welche Figur nun die Interessanteste ist. Schwerpunkt lag wohl auf den Pevensie- Geschwistern, wobei Edmund und Susan eher Statistenrollen einehmen (auch wenn sie einige tolle Actionszenen haben). Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf Peter in seiner Unsicherheit und Wandlung und Lucy als gleichbleibendem Gegenpol. Allerdings werden diese Konflikte und die Charaktäre nicht konsequent ausgebaut. Der Haupt-Charakter Kaspian bleibt trotz unmotivierten Ansätzen auf der Strecke und bildet nichts weiter als Namensgeber für einen Film ;)

Zudem gelingt wie beim ersten Film die Gradwanderung zwischen Kinderfilm und Fantasy-Actionspektakel nicht wirklich.
So bleibt ein Film, der dichter in der Dramaturgie und allgemein reifer daherkommt als Teil 1, dennoch bleibt am Ende ein unbefriedigendes Gefühl.
Wie gesagt der Film beginnt sehr gut und verpricht etwas, das er am Ende nicht halten kann. Ich finde den Schluss ab dem Zeitpunkt an dem Aslan den Kriegshauplatz betritt einfach nur peinlich, gipfelnd in dem völlig beknackten Schlussong der plötzlich einsetzt und mich vollends aus dem Fantasykontext reißt.
Schade man hätte den Schluss sicherlich noch retten können, in dem man den endgültigen Abschied Peter und Susans noch emotionaler und tiefgründiger gestaltet hätte.
Potential hat der Film... leider nur zum Teil genutzt.

Es gibt manchmal Filme, die will man einfach lieben. Ich mag den Film sehr und hätte ihm vier Sterne verleihen wollen, aber ich hab versucht objektiv zu bleiben, da ich das beim ersten schon nicht war ;)
Daher drei Sterne.
Für Fans ein Schmankerl, für Nicht-Fans wohl ein mittelmäßiger Fantasyfilm für verregnete Nachmittage.

32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Weiter, weiter...immer weiter...
Von Thomas Knackstedt
...würde Oli Kahn wohl sagen. Der ist ja auch bekannt dafür, sich nicht nach dem Mainestream zu richten. Vielleicht bin ich ja von dem Film noch ein wenig gefühlsbeduselt, aber Rezensionen zu Produkten, die so richtig schön die Zuschauer spalten sind halt eine ehrenvolle Aufgabe. C.S.Lewis, der die Chroniken von Narnia zwischen 1950 und 1956 schrieb hat das Fantasymärchen nicht neu erfunden. Er orientierte sich komplett an Sagen und Legenden, die es schon gab und konnte sich auch an Tolkiens Hobbits orientieren. Neue Wesen oder Erzählstrukturen brauchte er nicht zu erfinden. Das soll Lewis schriftstellerisches Werk allerdings in keinster Weise schmälern, denn seine Narnia Bände sind Fantasyliteratur vom Allerfeinsten.

Was die Verfilmung des Stoffs angeht, so verhält es sich ähnlich. Andrew Adamson brauchte nur die Augen aufmachen und sich das Beste aus bereits vorhandener Fantasyverfilmung anschauen. Die Ents aus dem Herrn der Ringe, die Ritterlichkeit der Artussage, den Charakter des gestiefelten Katers aus Shrek für seine Mäusearmee, ein bisschen Alice im Wunderland für die kleine Lucy, eine komplett adaptierete Wald-Jagdszene aus Star Wars auf dem Planten der Ewoks...und...und...und.
Jetzt höre ich schon wieder die Sitten- und Moralwächter der einzig wahren Fantasylehre aufheulen und erwarte, dass sie Plagiats- und Diebstahlsvorwürfe brüllend die Narnia Verfilmung in tausend Kritiker-Stückchen zerreißen. Aber warum? Keine der ach so großen Fantasylegenden ist eigenständig. Alle ziehen ihren Kern aus alten Mythen und Legenden, die so verwoben sind, dass ohnehin niemand mehr weiß, woher sie stammen. Jetzt aber zur Story:

Wir kennen das Kleeblatt Susan, Lucy, Peter und Edmond Pevensie ja noch aus Teil 1 der Narnia Chroniken. Haben sie seinerzeit Narnia verlassen, so müssen sie diesmal wiederkehren. Prinz Kaspian soll von seinem Stiefvater, dem bösen König Miraz, ermordet werden. Er flieht und bläst im Angesicht einer tödlichen Gefahr in Susans Horn. Das führt dazu, dass die Kinder Pevensie aus der Gegenwart nach Narnia zurückkatapultiert werden. Sie müssen feststellen, dass in Narnia über ein Jahrtausend vergangen ist und das Reich Narnia von den Telmarern zerstört wurde. Deren grausamer König Miraz will auch die letzten Geschöpfe Narnias töten. Als sein Stiefsohn Kaspian vor ihm fliehen muss, erkennt dieser, dass es noch immer Zwerge, Zentauren, sprechende Tiere und Faune gibt, und dass nur diese Wesen ihn vor dem Tod retten können. Mit Hilfe der zurückgekehrten Könige von Narnia versucht Kaspian den Thron zu erobern. Aber der Angriff auf Miraz endet für viele Narnianer tödlich. Als es auf die entscheidende Schlacht zugeht, weiß Lucy, dass nur einer helfen kann Narnia zu retten: Aslan. Den Löwen zu finden und mit ihm die Macht der Naturkräfte nach Narnia zurückzuholen, das ist Lucys Aufgabe. Sollte sie dabei scheitern, wird Narnia für alle Zeiten sterben. Aber der Weg zu Aslan ist weit und verworren. Auf ihm warten der Tod, die unbarmherzige Eiskönigin und der Zweifel der Geschöpfe Narnias an der eigenen Stärke.

Schlussendlich hat sich Andrew Adamson, wie schon oben erwähnt, genretechnisch quer Beet durch die Fantasyverfilmungen der letzten Jahrzehnte gewühlt. Aber er hat das verdammt gut gemacht. Narnia ist nicht Herr der Ringe, Eragon oder die Artussage. Es ist ein eigenständiger Stoff, der sich aus einem Pool von Sagen und Legenden bedient, aus dem alle Fantasyschaffenden schöpfen. Die Narnia Sage ist in jedem Fall(das gilt für Teil 1 und 2) hervorragend verfilmt worden. Sie ist unterhaltsam, kurzweilig, spannend, großartig animiert und lebendig. Dabei in den Haupt- und Nebenrollen hochwertig besetzt; als Beispiel will ich nur Sergio Castellitto und Peter Dinklage nennen. Das kann man weiß Gott nicht von allen Fantasyverfilmungen behaupten.

Und wenn der Rest der Kritiker dann ankommt und mault und schimpft, dann müsst ihr mal wieder selbst entscheiden und euch den Film einfach anschauen. Sollte er euch gefallen, haltet es mit Oli Kahn: Freut euch, ballt die Fäuste mit den Worten: Weiter, weiter...immer weiter und hofft auf einen dritten Teil(natürlich in der gleichen Qualität wie die Vorgänger).

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
2Erneuter Aufbruch ins Land Narnia....
Von C. Stegmaier
Die vier Geschwister Peter (William Moseley), Susan (Anna Poppelwell), Edmund (Skandar Keynes) und Lucy (Georgie Henley) geraten erneut in das Land Narnia. Dort hat sich viel verändert seit ihrem letzten Besuch: alle Bewohner sind verschwunden. Da taucht Prinz Kaspian (Ben Barnes) auf, dem die Geschwister helfen, einen bösen König zu besiegen...

Der Film ist zweifelsohne gut gemacht, mit tollen Animationen und Effekten, sowie passender Musik. Die Besetzung finde ich gelungen, auch wenn Prinz Kaspian nicht ganz der Buchvorlage entspricht. Auch bei den jungen Hauptdarstellern ist eine Entwicklung zu sehen. Beeindruckend spielt William Moseley, vor allem in der Schlacht gegen den machtgierigen König Miraz.

Von der Aufmachung her ist der Film top, jedoch ist der Inhalt teilweise fragwürdig. Dieser Krieg, der zwischen den beiden Königreichen ausgebrochen ist, nimmt einen großen Teil der Handlung ein. Die Kinder töten ihre Gegner ohne mit der Wimper zu zucken, was ich sehr bedenklich finde. Schließlich sind die Helden Vorbilder für die jungen Zuschauer. Brutal gehen die Figuren teilweise miteinander um.
Ich fand es irgendwann mehr lästig anstatt spannend, diese Schlacht so lange mit ansehen zu müssen.

Hier nun die Frage nach der Zielgruppe. Für Erwachsene zu langweilig, für Jugendliche meist ebenso unspektakulär, für Kinder ungeeignet. Soll das eine Art "Herr der Ringe" - Produktion für Kinder sein? Nicht unter 13/14 Jahren zu empfehlen, eben wegen der unreflektierten Gewalt.

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