Sniper: Ghost Warrior
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| Unverb. Preisempf.: | EUR 39,95 |
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(80 Kundenrezensionen)
Produktbeschreibung
VÖ: 10.06.2010/ System: PC/ Genre: Shooter/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ Vollversion
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #1961 in Games
- Marke: City Interactive
- Erscheinungsdatum: 2010-06-24
- Anzahl Disks: 1
- Plattformen: Windows 7, Windows Vista, Windows XP
- Untertitel in: Deutsch
- Abmessungen: .55" h x 5.31" b x 7.48" l, .24 Pfund
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gut, aber hatte noch mehr erwartet.
Von Philipp Vogelgesang
Ich habe das Spiel auf den ersten Blick gesehen und direkt gekauft, da ich schon immer mal ein "Sniper Game" in dem man verdeckt, als Scharfschütze vorgeht, spielen wollte.
Jedoch blieben meine Erwartungen doch ein Stück zurück. Was meiner Meinung nach in so einem Spiel sehr wichtig ist, dass die Grafik stimmt, eine gute Story vorhanden ist, ein gewisser Grad an Realismus da ist und dass man vor allem den "Weg" zum Ziel selbst wählen kann.
Punkt I, die Grafik, erfüllt meine Erwartungen voll und ganz. Die grafische Darstellungen sind wirklich umwerfend und sehr detailreich, auf höchsten Einstellungen eine Augenweide, und trotzdem ruckelte es bei mir kein bisschen. Ein richtig dicker pluspunkt.
Punkt II, die Story, ein böser General auf einer fiktiven Insel übt mit illegalen Abbau von Uran die Kontrolle auf dem Inselstaat aus. Er und seine Truppen haben die Macht und unterdrücken die Zivilbevölkerung. ( Erinnert mich ein bisschen an John Rambo, an den wirklich sadistischen Major und seine burmesische Armee... ) Kurz und knapp, Ziel ist es den General auszuschalten, das Regime zu schwächen und den Frieden wiederherstellen.
Hin und wieder nimmt man außer der Rolle des Elite Scharfschützen, die Rolle eines Elite Kämpfers ein und heizt den Feind ohne große Taktik mit Sturmgewehren und Granaten ein. Meiner Meinung nach eher fehl am Platz ... Dennoch hat die Story ein paar kleine Überraschungen auf Lager und ist nett anzusehen.
Punkt III, Realismus kommt in diesem Spiel eher zu kurz.. Die versprochenen Einflüsse auf den "Schuss" Wetter, Erdanziehung, Windgeschwindigkeit und Puls kommen zu kurz. Das der Puls die Kugel beeinflusst, ist mir nie aufgefallen, ob schlechtes oder gutes Wetter - kein Unterschied. Die Windgeschwindigkeit hat Einfluss aber nur sehr selten ist der wind bei 5m /s fast kein Unterschied, lediglich bei 40m /s ( sehr selten ) verändert sich die Flugbahn.
Was mir gut gefallen, was auch sehr wichtig ist, ist definitiv das es endlich dazu kam das man bei einem Ziel von 200 - 400 m nicht einfach gradewegs draufhalten kann, sondern entsprechend mit der Marke korrigieren muss.
Zur Bewegung im Gelände gibt es mehrere Sachen die mir nicht gefielen, zum einen das überwinden eines 30 cm hohen Balkens ist ohne direktes aufstehen und drübersteigen nicht möglich. Man wird oft trotz super Tarnung und absolut vorsichtigem vorgehen vom Feind aufgeklärt wenn dieser sich 200m sonst wo befindet. Andersrum ist man direkt vor ihm und er geht stumpf und selten dämlich an einen vorbei.
Man sieht eine Gruppe von drei Männern, streckt einen nieder und die anderen gucken weiter doof in der Gegend rum, ist ja auch das normalste der Welt das dein Kamerad neben einem erschossen wird und man erstmal weiter Grashalme zählt. Wieder andersrum man tötet aus 150m distanz einen von vier, die anderen direkten Blickkontakt auf den Scharfschützen, ein paar Schüsse,man ist tot und kann den letzten Speicherpunkt laden. Gewisser Grad an Realismus ist vorhanden, kommt jedoch zu kurz.
Was mich am Spiel weiterhin enttäuschte ist das man wirklich im gesamten Verlauf des Spiels, Ziele bekämpft die maximal 250 m entfernt sind. Worauf ich mich hier sehr gefreut habe, sind Schüsse zwischen 500 & 800 m wo man wirklich richtig realisitisch eine Minute den Schuss vorbereiten muss und käme dazu dann noch der volle ( auf der Spielrückseite ) versprochene Realismus, wäre es wirklich ein richtiges Ereigniss. - Ich korrigiere einmal und zwar direkt am Ende hat man die Ehre einen doch großen Distanzschuss 320 m auf unseren Hauptfeind General Vasquez abzugeben. -
Ebenso die Waffenliste fällt hier eher mager aus, ein Lichtblick für mich war die Dragunov mit originaler Zielmarke. Wirklich toll, die anderen Gewehre kenne ich nicht, doch auch hier hätte ich mich sehr über die Walther, einem G22 ( <- beides Deutsche ) oder auch das Barrett 50.cal gefreut.
Punkt VI, der Weg zum Ziel. Ich hab erwartet man wird klassisch per Wasserboot oder Helikopter, an einem Punkt abgesetzt und müsse sich seinen Weg zum Ziel per Karte zusammenstellen. Weit daneben, die Wege zum Ziel sind zwar nicht so stumpf vorgeschrieben wie in COD ( Von Kompasspunkt zu Kompasspunkt ) doch die Freiheit für Wegbestimmung und Taktik fällt auch hier eher mager aus. Grade als Scharfschütze denke ich, macht man sich seinen eigenen Plan bspw : "Ich näher mich dem Wachturm am Dorf aus osten, nehme an der Position neben dem Felsen vor dem Gestrüpp meine Stellung ein und schalte die beiden Wachen aus 300 meter Entfernung sicher aus". So einen freien Handlungsspielraum kriegt man hier bei weitem nicht. Zwar kann man sich an einigen Stellen schon aussuchen ob man dort durch geht oder dort, doch liegen die Punkte meist nicht weit auseinander.
Fazit : Dennoch macht das Spiel Spaß, die eben beschriebenen Punkte wirken sich zwar negativ auf den Spielfluss aus, aber der Weg bis zum finalen Schuss auf Vasquez lässt sich doch einigermaßen gut durchleben. Eigentlich nur drei Sterne doch die fastzinierende Grafik verleitet mich doch zu vier Sternen.
Viel Spaß mit dem Spiel, vielleicht kann man auch drauf hoffen, dass ein Patch in einigen Punkten abhilfe schafft. :)
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Überteuerte Nerverei
Von JudgeSauter
Das Spiel kaufte ich, weil ich alleine den Titel und den dazugehörigen Trailer als sehr spannend empfand. Ein Taktikshooter, bei dem es nicht darauf ankommt, möglichst viele Gegner zu eliminieren, sondern zu schleichen und abzuwägen ob man schießt oder nicht. So stellte ich es mir vor.....
Ich will mal das Fazit vorweg nehmen. Das Spiel ist eine absolute Unverschämtheit. Es ist langweilig, langsam, die Story ist vollkommen blöd, die Welt in der man sich bewegt sehr verbugged und einfach nachlässig programmiert. Alleine durch Idee und die Grafik der doch recht alten Chrome4 Engine haben mich dazu gebracht dem Spiel einen Stern zu verliehen.
Story.
Sie sind der Scharfschütze, der auf einer Inselwelt die bösen Staatsmächte davon abhalten soll, einen nuklearen Sprengsatz zu bauen und dazu noch die beiden an der Spitze stehenden Regierenden auszuschalten. Fertig. LAAAANGWEILIG. Wie oft hatten wie diese Story schon? Wie oft soll sie bitte noch kommen? Programmierer der Erde. Wir haben genug davon. Wir haben genug zweiten Weltkrieg gesehen und wir haben genug davon, dass die USA ständig die Weltpolizei spielt (naja, es ist zumindest wie im echten Leben) und dabei Kopf und Kragen riskiert.
In einigen Sequenzen spielt man auch den Begleiter des Scharfschützen, markiert für diesen Objekte und Zielpersonen, manchmal aber auch den matschfressenden rumballernden Rambo einer Spezialeinheit. Nadja. Mitgerissen hat mich nichts davon.
Grafik.
Die Welt in der man sich bewegt ist grafisch sehr nett gestaltet. Es gibt einem das Gefühl von Weite. Viele Berge und Hügel, Wasserfälle, sich bewegende Bäume und Büsche, Blendeffekte. Nein, da kann man sich nicht groß beschweren. So sieht es zumindest oberflächlich gut aus. Schaut man genauer hin, dann fragt man sich, was sich die Programmierer dabei gedacht haben. Es wirkt wie ein schlechter Zimmerservice, der nur da putzt wo man hinsieht, aber wenn man das Telefon hoch nimmt, liegt eine dicke Staubschicht drunter. Plump aufgesetzten 2 D Texturen der Blätter der Büsche und Bäume, die bei nahem hinsehen aussehen wie...lassen wir das. Gegner, die nur eine eingemeißelte Miene haben und auch nur ein Gesicht, welches "Abwechslung" bekommt indem Bärte in verschiedenen Formen und Halstücher über die Gesichter gezogen werden. Begehbare Räume und Hütten, wo platte Fotos zu Texturen gerendert wurden. Nein. Das wirkt auf mich halbfertig und halbgar. Als hätte man Wischiwaschi gemacht, in der Hoffnung, niemand merkt es.
Gameplay.
Positiv ist, das nicht alle Tasten wie zum Beispiel bei der "Ghost Recon" oder "Rainbow Six" Reihe doppelt und dreifach belegt sind. Man findet sich schnell zurecht. Dann hört es auch schon auf.
Die Bulletcam, wo eine Kamera die zielgerichtete Kugel des Sniper verfolgt, bis sie im Gegner -ja- einschlägt, ist zweimal ganz nett, nervte mich aber irgendwann sehr derb, sodass ich sie abgeschaltet habe.
Die Welt in der man sich bewegt ist unglaublich nachlässig programmiert. Es gibt so viele Ecken und Kanten, die nicht zu überwinden sind und einen Levelneustart erfordern. Dadurch, dass man ständig in den Büschen herumschleicht sieht man nicht viel von der Umgebung und hat dazu noch das Risiko in dieser schlecht gestalteten Welt ständig irgendwo in eine Spalte zu fallen aus der man nicht mehr rauskommt. Ebenfalls Levelneustart. Springt man ins Wasser, startet man besser gleich neu. Es gibt dann grob gesagt immer nur eine oder zwei Stellen an denen man wieder heraus kann. Witzigerweise aber oft nicht an der, wo man hinein gesprungen ist.
Leitern rauf oder runtergehen sind reine Animationsschanden, die KI der Gegner ist grottig. Kameraden laufen ab und an durch sie durch -na klar...sie sind ja auch der Ghost Warrior-, Bäume und Pflanzen ragen durch Mauern und Wände und animieren lustig vor sich hin. Fahrzeuge sind so schlecht animiert, das man denkt sie werden durch einen zweijährigen eckig, kantig und ruckartig durch die Welt geschoben.....
Die Sequenzen wo man den Ballersoldaten spielt sind langweilig. Die M4 ist schlecht gerendert, klingt wie eine Blechbüchse, schießt zu langsam und scheint auch nicht zu treffen. Diese Sequenzen nerven und haben meiner Meinung nach NICHTS in diesem Spiel zu suchen.
Fazit.
Das Spiel hat Potential. Die Perspektive ist gut, der Snipermodus gefällt, gerade mit dem Zoom, die Idee mit einer Taste seine Atmung anzuhalten und dabei präziser zu schießen und auch, das nach einem anständigen Dauerlauf mit einem Puls von 160 nicht gut zu schießen ist. Die Welt wirkt eigentlich gut, versagt aber im Detail. Diese Nachlässigkeit hat hier bei mir für den einen oder anderen Aufreger gesorgt. Gut ist ebenfalls, dass jederzeit schnellgespeichert werden kann.
Mein persönliches Fazit: zurück an den Programmiertisch und die Detailarbeit nachholen. Aber rabotti, rabotti!
Der Preis für diese halbfertige Arbeit ist einfach zu hoch!
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Teure Dia-Show
Von Niklas Klute
Meist bin ich es der in Spielen wie Battlefield oder dergleichen in irgendeiner stillen Ecke liegt und nur darauf wartet mal einen gut gezielten Kopfschuss zu verteilen. Da dürfte es auch nicht wundern das mein Herz freudensprünge gemacht hat als ich diesen Titel vor einiger Zeit entdeckte. "Sniper - Ghost Warrior", endlich mal ein Spiel wo deine Lieblingebeschäftigung im Vordergrund steht. Also hab ich mir etwas Kleingeld besorgt, mir das Spiel zugelegt und einen Abend "frei" genommen. Installieren, Profil erstellen, Grafik einstellen, Einzelspieler, Story. Meine Augen wurden immer größer, ich staunte nicht schlecht über die Grafik, echt ein Augenschmaus, und zu beginn wurde es auch immer besser, das Tutorial ansich ist recht kurz, bietet aber genug Anleitung um schnell in das Spiel einzusteigen. Dann die erste Mission, immernoch ganz baff von der Grafik, schlug ich mich halt durch die erste Mission, zu beginn auch hier sehr viel schönes. Doch schon auf dem halben Weg der ersten Mission kam mir auf gut deutsch gesagt "das kotzen". Zwangsläufig wird man entdeckt, und dann hilft nichtmal mehr ein massiver Stein und mehrere hundert Meter entfernung, die Gegner brezeln auf einen drauf was das zeug hält. Ich mir also gedacht, in Deckung gehen, Position wechseln und weiter machen, aber scheinbar hat unser eins ein rotes "HIER BIN ICH"-Schild über dem Kopf und man wird recht häufig im Laufe des Spiels trotz (z.B.) Vollmontur Jungletarnung selbst im dichtesten Grasdickicht ohne mühe gesehen. Ich dachte mir im Laufe des Spiels mehrmals "Ich glaube man würde MICH schlechter im echten Leben sehen wenn ich mit nem weissen Anzug vor ner schwarzen Wand stehe." Und da man sowieso immer direkt gesehen wird, kommt man auch irgendwann in die Versuchung einfach das Spiel in die 0815-Ego Shooter spalte abzustecken sich eine beliebe Schnellfeuerwaffe zu schnappen und wild um sich ballernd durch die Gegend zu rennen (erinnert an Counter-Strike, oder?).
Allerdings muss ich sagen gibt es 2 Trostpflaster, zum einen die Bullet-Cam (an der man sich allerdings irgendwann auch Satt gesehen hat) und zum anderen die, wie schon oben genannte Grafik. Alles in allem kann man das Spiel höchstens als Bildschirmschoner verwenden, wenn man dann eine schöne Stelle gefunden hat, die es lohnt zu betrachten.
Fazit:
+Grafik
+Bullet-Cam
-KI (dieses "-" sollte ungefähr 100fach zählen)
-Taktik-Gefühl
-"Sniper-feeling" kommt nicht auf


![Sniper Elite [Software Pyramide]](http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N2NWwCI3L._SL75_.jpg)
