Drakensang: Am Fluss der Zeit
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(93 Kundenrezensionen)
Produktbeschreibung
Brandneuer Teil des beliebten Rollenspielklassikers
Erleben Sie epische Abenteuer in der Welt von Aventurien.
Der brandneue Teil des Rollenspiels entführt Sie in die Vergangenheit. Erleben Sie das Drakensang-Universum 23 Jahre vor "Das schwarze Auge".
Alles beginnt im Hafen der Hauptstadt Ferdok. Reisen Sie entlang des Großen Flusses und entdecken Sie mythische Legenden.
Herausfordernde Quests erwarten Sie: Besiegen Sie Orks, Trolle, Goblins und andere Monster in taktischen, partybasierten Echtzeit-Kämpfen.
Sind Sie erfolgreich, so werden Sie Ihre Fertigkeiten wie Charisma, Kampffähigkeiten, Talente und Zauberkraft verbessern. Statten Sie Ihr Alter Ego mit immer besseren Rüstungen, Waffen und Accessoires aus.
Die wundervolle, detailreiche 3D-Grafik mit frei zoom- und schwenkbarer Kamera, der stimmige Soundtrack und die imposante Hintergrundstory zaubern die perfekte Atmosphäre auf Ihren heimischen PC.
Neue Archetypen und Gegner
Vollvertonung
Beampoints zum schnelleren Reisen
Erweiterter Expertenmodus
Einstellbarer Schwierigkeitsgrad
Wundervolle 3D-Grafik
Stimmige Atmosphäre
Deutsche DVD-ROM für Windows XP/Vista/7
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #815 in Games
- Marke: DTP
- Veröffentlicht am: 2010-02
- Erscheinungsdatum: 2010-02-19
- Anzahl Disks: 1
- Plattformen: Windows 7, Windows Vista, Windows XP
- Format: DVD-ROM
- Untertitel in: Deutsch
- Anzahl der Produkte: 1
- Abmessungen: 7.68" h x 1.18" b x 5.51" l, .31 Pfund
Features
- Partybasiertes 3D-Rollenspiel
- Individuelle Partyentwicklung und -Verbesserung
- Epische Quests
- Taktische Echtzeitkämpfe mit Pausenfunktion
- Verbesserte Kameratechnik und Texturen
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
115 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit viel Liebe gebacken
Von Erlkoenig
Was hatte ich damals geschimpft: Eine Charaktererstellung, die jedem Rollenspiel Schande macht, güldenes Rüstwerk für meinen Magus und nicht enden wollende, immergleiche Schwertschwingerei - Drakensang 2008 war ambitioniert begonnen und fürchterlich überfordert veröffentlicht worden. Nicht so dieses Mal. Das Neue ist allenfalls halb so episch, doch dafür um einiges glaubhafter. Mit Drakensang: Am Fluss der Zeit gelang Radon Labs endlich eine würdige Auskopplung aus dem namenhaften Pen & Paper-Franchise.
Positives
Am Fluss der Zeit hat vor allem eines vorzuweisen: Leidenschaft für Rollenspiele. Erzählt wie eine kleine Gute-Nacht-Geschichte und bis ins Detail entworfen, spielt es in puncto Hingabe und Arbeitseifer der Entwickler in einer anderen Liga. Angefangen bei der sagenhaften Grafik, die mit warmen Tönen Licht und Schatten zu stimmungstragenden Säulen erhöht, über die zauberhafte Animation der quicklebendigen Welt, in der gehörnte Hausfrauen ihre Gatten mit Nudelhölzern durch die Gassen scheuchen und Kätzchen sich putzend auf Kisten sonnen, bis hin zur Synchronisation, die in dieser Qualität neue Maßstäbe setzt.
Speziell die Vertonung der Texte, im ersten Versuch nur angedeutet, hebt Am Fluss der Zeit auf ein neues Level der Unterhaltung. Schnell wird offenkundig, dass es sich hierbei um ein deutsches Rollenspiel handelt, geschrieben von deutschen Autoren für deutsche Fans des Genres. Unzählige Bezüge zu hiesigem Volksgut und heimischer Märchenkunde sowie die Einflechtung vieler verschiedener Dialekte und Sprachmelodien lassen Land und Leute so lebenswahr wirken, dass man sich wirklich in der Welt zu verlieren und die Zeit zu vergessen droht. Ein beispielhaftes Niveau, das zuvor nur Gothic 2 erklomm.
Bemerkenswert schien mir ferner, dass man offenbar Überstunden schob, um den Spieler überall hin zu begleiten. Während vermeintlich langweiligen Fußmärschen von einem Ort zum nächsten unterhalten sich die Spaziergänger fortwährend und verweisen auf die Umgebung - Langeweile tabu. Und selbst wenn die eigene Party bäuchlings den Boden beäugt, setzt die Rahmenhandlung ein. Der Erzähler hätte nur prüfen wollen, ob sein Ein-Mann-Auditorium ihm überhaupt noch zuhören würde. Das erinnerte mich ein bisschen an die kurzen Vierzeiler aus der Nordlandtrilogie, die ich noch heute darbieten könnte. Ja, ich musste damals ziemlich oft laden ...
Endlich wieder DSA: Ich bin kein Pen & Paper-Freund, aber ich habe mich, wie eben erwähnt, schon in den Neunzigern in diesen Gefilden herumgetrieben. Am Fluss der Zeit sah ich mich endlich wieder zurück daheim. Es gibt genügend dere'sche Anspielungen und die Zwölfe scheinen allgegenwärtig.
Wertfrei
Für den einen ein Grund zum Murren, dem anderen fällt ein Stein vom Herzen. Zwei Eigenarten erwähne ich daher ganz wertfrei. Dazu gehört zum einen, dass die Kämpfe vergleichsweise langsam ablaufen und hin und wieder ordentlich Zeit in Anspruch nehmen. Erklärte Action-Rollenspieler könnten mit offenen Augen einschlafen. Mich persönlich freute es gar, aber ich werde auch nicht jünger.
Die Haupthandlung ist verhältnismäßig überschaubar erzählt. Kein Grund zur Sorge, wie ich finde, da die reine Spielzeit - das Gros der Nebenquests inklusive - dennoch genug hergibt, um den vollen Kaufpreis zu rechtfertigen, von einem gegebenen Wiederspielwert ganz zu schweigen. Dennoch nimmt es Am Fluss der Zeit mit der monströsen Story des vor knapp zwei Jahren erschienen Sequels nicht auf. Alles wirkt soviel kleiner und kompakter. Was Fans des Vorgängers dauern könnte, stimmte mich wiederum glücklich. Mir persönlich war das erste Drakensang wenigstens eine Nummer zu kitschig.
Negatives
Ein Sternchen Abzug bedeutet natürlich gleichwohl, dass es Gründe zur Klage gibt. Wie schwer diese wiegen, entscheidet ihr einfach selbst. Mich schreckte jedenfalls keiner davon derart, dass ich den Kauf im Nachhinein bereuen würde.
Bedauerlich: Vier Begleiter an der Zahl - mehr werden es im Verlauf des gesamten Abenteuers nicht. Es müssen bestimmt keine Zehn wie noch im Ersten sein, wenn man eh nur drei Posten vergeben darf, aber vier waren mir, angesichts interessanter Begegnungen, dann doch einer oder zwei zu wenig. So können viele chice Ausrüstungsgegenstände gleich verkauft werden, wenn man die Klasse nicht selbst spielt und der Rest der Mannschaft versorgt ist. Logisch, dass einem die Wenigen dann umso mehr ans Herz wachsen. Dass ich am Ende einen meiner Treuesten auf dem Schiff lassen musste, fand ich doch unglücklich arrangiert.
Es gibt zwei Gebiete, die geradezu einfallslos aus der Reihe purzeln. Um nicht zuviel zu verraten, seien sie nicht beim Namen genannt, nur soviel: Es fehlt sowohl an einer wirklich packenden Binnenhandlung, als auch an abwechslungsreichen Gegnern, die die Mühe wert sind. Hier setzte der hohe Anspruch der Macher augenscheinlich kurz aus. Immerhin: Für das Hauptquest ist keines der beiden relevant.
Verhältnismäßig versiert fand ich mich in der Fortbildung meiner Streiter. Dennoch erreichte keiner dieser auch nur ansatzweise die Gefährlichkeit des gerufenen Skeletts meines Totenbeschwörers. Dabei war dieses eigentlich nur als Stütze und nicht als der Damage Dealer der Truppe gedacht. War es erst einmal mit dem Zweihänder zugange, erübrigten sich weitere Sprüche, da die Gegner zumeist hinüber, bevor die Zauber aufgesagt waren.
Die Charaktergenerierung wurde nur marginal verbessert und bleibt vor allem das Äußerliche betreffend mau. Die Identifikation mit der Hauptfigur ist demnach immernoch so eine Sache, die mir Probleme bereitet.
Und schließlich: Man findet definitiv zuviel Handwerksmaterial, das einfach zu wertlos ist, um es zu sammeln und zu verkaufen, in diesen Massen aber auch niemals Verwendung findet. Will man den Inhalt eines jeden Fasses und einer jeden Truhe nicht jedesmal sorgsam filtern, ist das Inventar ständig mit irgendeinem Plunder verstopft.
Fazit: Ein ganz klarer Pflichtkauf für Liebhaber klassischer, deutscher Rollenspiele sowie DSAler, die dem Medium nicht abgeneigt sind. Das Kampfsystem erfordert reges Mitdenken und ist nichts für Hack & Slay-Fans, hier aber auch nicht so aufdringlich wie noch im Vorgänger. Natürlich gibt es Verbesserungspotential, doch das macht dieses Mal Hoffnung auf einen weiteren Teil. Jede Wette, dass das nicht das Ende des Liedes war ...
47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Schöne heile Welt
Von Eknomos
Drakensang am Fluss der Zeit oder auch Drakensang 2. Man konnte nach dem ersten Teil ja gespannt sein, denn genug Kritik gab es ja.
"Was sollen die vielen Fäßer, sind wir bei Diablo 2"
"Warum sprechen alle NPCs immer nur den ersten Satz und den Rest muss man lesen?"
Spätestens nach dem Deutschen Computerspielepreis und der damit verbundenen Finanzspritze war die Erwartung an die Entwickler ungleich höher nun mit Teil 2 ein ordentliches, wunderbares und eine Markierung setzendes Spiel auf den Markt zu bringen.
Wie man an meinen verteilten 5 Sternen sieht, gehe ich davon aus, dass dies gelungen und das "warum ich so denke" folgt gleich nach einem kurzen Überblick.
Die Handlung von Drakensang am Fluss der Zeit spielt ca. 20 Jahre vor den Geschehnissen in Drakensang 1. Fängt das Spiel noch mit einer Handlung rund um Flußpiraterie an, so wird die Hauptfigur an der Seite des in Teil 1 bereits verstorbenen Ardo von Eberstamm und anderen dort bereits liebgewonnen Figuren in ein Abenteuer aus der Welt Aventuriens verwickelt.
Altgediente DSA-Veteranen können schon früh eine Vermutung haben, worum es geht, aber auch Neulingen die nur die PC-Spiele kennen, bekommen im Finale einiges, und vor allem Aufklärung, geboten.
So schafft es Drakensang 2 dann auch recht gut den erfahrenen Spieler ca. 40 Stunden an den PC zu fesseln, wobei 40 Stunden die Spielzeit mit allen Sidequests ist. Die Mainquest wird ohne das Equipement aus den Sidequests zwar etwas schwerer ist aber nach ca. 20 Stunden zu schaffen.
Es folgt nun also die Aufschlüsselung von Negativen und Positiven Erscheinungen im Spiel
-- Es gibt immernoch zuviele Fässer
-- Die Entwickler haben wieder eine sehr schwere Sidequest wie in Teil 1 eingebaut. Damals Mutter Ratzinski heute Krabbencocktail
-- Man kann sich keinen Geweihten Helden erstellen (oder habe ich da etwas übersehen?)
-- Die Schadenswerte der Waffen haben sich gegenüber dem ersten Teil und damit gegenüber dem DSA-Regelwerk geändert
-- Zu wenig Gefährten.
++ Grafik und Sound und Vertonung der Gespräche. An der Grafik musste ja nicht viel gemacht werden und die Hauptkritik, dass die NPCs stumm sind oder höchstens den ersten Satz rausbekommen haben sich die Entwickler zu herzen genommen und das gesamte Spiel durchsynchronisiert. (Wobei Jack "Ardo" Bauer doch etwas verwirrt)
++ Mehr Rezepte, mehr Ausrüstung, mehr magischer Klimmbimm, mehr von allem also und dennoch nicht zuviel
++ Die Experten-Charakter Erstellung
++ Mainquest ist ohne Sidequests lösbar (zwar hart aber auch mit nem Dieb machbar)
++ Wie bereits im ersten Teil erfährt man vieles über die Spielwelt
++ Man trifft viele bekannte aus Drakensang 1. Wer wollte nicht immer Bredo in seinen jungen Jahren sehen oder Gwendala? Viele Charaktere wurden gut eingebaut.
++ Charakterspezifische Einstiegsquest
Wie man sieht sind es nur Kleinigkeiten die im negativen Bereich sind, abgesehen von der geringen Auswahl der Gefährten stört mich eigentlich nichts und auch darüber kann ich hinwegschauen, da es, wenn man ehrlich ist ausreicht, und man mit den vorhandenen Charakteren immer gute Gruppen zusammebauen kann. In Drakensang 1 hat man ja auch höchstens mal eine Figur für eine Queste ausgetauscht, daher reichen die 4 möglichen Begleiter in Drakensang 2 komplett.
Die 5 Sterne gibt es dann endgültig für die positive Entwicklung, das Flair und die Neuerungen im Spiel. Neueinsteiger haben es genauso leicht wie DSA-Charaktereerstellungsgewöhnte-Pen&Paper-Veteranen.
Daher kann ich das Spiel jedem empfehlen der mit einem wohlwollenden Auge auf den ersten Teil schaut. Er wird nicht enttäuscht sein.
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wunderbarer Nachfolger für spannende Spielstunden
Von Daniela Hanisch Media-Mania.de
"Drakensang - Am Fluss der Zeit" zu starten ist wie einen alten Freund zu begrüßen. Wer das erste Spiel kennt und liebt, der wird sich in diesem neuen Ableger sofort heimisch fühlen. Die Grafik und die Steuerung haben sich wenig geändert, so dass man sich schnell im Spielgeschehen einleben kann. Für diejenigen, die alles individuell zusammenstellen, gibt es wieder den Expertenmodus bei der Heldenerschaffung und auch noch zusätzliche neue Charakterklassen. Die Bandbreite der Professionen ist groß, so dass für jeden etwas dabei ist. Und da die mitgenommene Party aus ebenfalls sehr unterschiedlichen Charakteren besteht, erhält man, egal was man wählt, eine gut ausgewogene und schlagkräftige Truppe. Hierbei bestimmt die Charakterwahl und der Spielerentscheid oft auch, wie die Geschichte voranschreitet, je nachdem, welchem Freund man als erstes zu Hilfe eilt oder ob man den direkten kriegerischen Weg oder den heimlichen Schleichpfaden folgen möchte. Und mit einem eher phexisch ausgerichtetem Charakter kann man sich durch Diebstahl zusätzliches Geld verdienen.
In der gefährlichen Geschichte, in denen sich die Ereignisse um kapernde Flusspiraten zu einer großen Verschwörung heraufschaukeln, gibt es natürlich auch viele Kämpfe zu absolvieren. Diese werden genau wie im Pen and Paper abgehandelt. Zur Entwicklung einer Strategie und Positionierung der Helden kann man jederzeit die Pausetaste drücken und überlegen, was man als nächstes erledigen muss. Denn gerade am Anfang muss man seine Kräfte gut aufteilen und überlegen, wie die Helden miteinander arbeiten können, um die Gegner zu besiegen. Hier sind Taktik und ruhige Überlegung gefordert sowie die Bereitschaft, Auseinandersetzungen auch aus dem Weg gehen zu können.
Für den Spieler bietet "Drakensang - Am Fluss der Zeit" eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Die Zahl der zu erlernenden Fähigkeiten wird lediglich durch den eigenen Geldbeutel und die erworbenen Abenteuerpunkte beschränkt. Doch davon abgesehen kann man mit dem Schiff später im Spiel an jeden beliebigen Ort zu jeder Zeit reisen, was eine deutliche Verbesserung zum ersten Spiel darstellt. Auch muss man sich nicht für Besorgungen die Füße ablaufen, sondern kann in Städten und anderen großen Örtlichkeiten fix zu festgelegten Schnellreisepunkten eilen. Grafisch ist das Spiel gute Hausmannskost. Zwar lotet es nicht alle Möglichkeiten und Spielereien aus, ist dafür aber auf vielen Rechnern spielbar und bietet dennoch dem Spieler weite und offene Landschaften und eine passende Atmosphäre. Dazu tragen auch die vertonten Dialoge der angesprochenen Figuren bei sowie kleine eingestreute Details wie zum Beispiel ein zankendes Ehepaar.
Wie auch schon im ersten Teil wurden auch bei "Drakensang - Am Fluss der Zeit" die Regeln des Rollenspiels konsequent übertragen. Daher erhält das Spiel auch seine anziehende und heimelige Atmosphäre, die es für DSA-Spieler so faszinierend und ansprechend macht. Man fühlt sich eben einfach in dem System zuhause, muss nicht lange nachdenken und kann vielen alten und historischen Figuren von Aventurien direkt begegnen. Eingefleischte PC-Rollenspieler werden vielleicht bei der Darstellung des Kosch den Kopf schütteln oder sich fragen, weshalb man verflixt nochmal es nicht schafft, jedes Kraut zu pflücken, doch weise Rollenspieler grinsen dabei nur und freuen sich darüber, dass sie ein weiteres wundervolles Spiel erhalten haben, mit dem sie direkt in Aventurien Abenteuer erleben können.



