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The House

The House
Katie Melua

Unverb. Preisempf.: EUR 11,67
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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(78 Kundenrezensionen)

Titelliste

  1. I'd love To Kill You
  2. The Flood
  3. A Happy Place
  4. A Moment Of Madness
  5. Red Balloons
  6. Tiny Alien
  7. No Fear Of Heights
  8. The One I Love Is Gone
  9. Plague Of Love
  10. God On The Drums, Devil On The Bass
  11. Twisted
  12. The House

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #365 in Musik
  • Erscheinungsdatum: 2010-05-21
  • Anzahl Disks: 1
  • Abmessungen: .19 Pfund


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Ganz anders und trotzdem vertraut...
Von Robin
Ich habe das Album am heutigen Erscheinungstag auf Dauerrotation gehört, denn bei mir hat es ein paar Durchgänge gebraucht bis ich richtig reingefunden habe. Aber mittlerweile gefällt mir das Album sehr gut.
Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie hier andere Rezensenten von musikalischem Stillstand sprechen können. "The House" ist musikalisch doch so völlig anders als es "Piece by Piece" oder "Pictures" waren, ganz zu schweigen von "Call off the Search" mit seiner Jazzclub-Atmosphäre. Davon ist "The House" nun sehr weit weg gekommen. Und doch klingt das Album typisch nach Katie, schlimm wäre es, wenn nicht.
Das Album beginnt mit dem ruhigen Stück "I'd Love to Kill You" welches musikalisch am ehesten an das Album "Piece by Piece" erinnert.
Gleich im Anschluss folgt mit "The Flood" das, in meinen Augen, innovativste Stück des Albums. Das Arrangement und die Instrumentierung erinnern teilweise an orientalische Klänge. Der Refrain nagt sich sofort im Gehörgang fest und die Melodie trägt man den restlichen Tag mit sich herum. Das poppige Intermezzo erinnert dann sehr an Madonna und ähnliche Popgestalten. Da muss man sich als Katie-Fan erstmal dran gewöhnen, insgesamt fügt sich diese Passage aber ziemlich gut in die Songstruktur ein.
Das nachfolgende "A Happy Place" baut einen ebenfalls für Katie-Fans gewöhnungsbedürftigen Rhythmus auf, der aber zum Text voll passt, insgesamt kreiert der Song eine schöne Stimmung.
Gleich darauf folgt ein weiterer Höhepunkt des Albums. "A Moment Of Madness" versprüht eine herrliche 40er-Jahre-Atmosphäre und erinnert mich zuweilen an die Soundtracks älterer Disney-Filme.
"Red Ballons" ist dann wieder ein eher typisches Katie-Lied. Langsam, zurückhaltend, zärtlich. Sowas darf auf einem Katie-Melua-Album einfach nicht fehlen.
Daran schließt sich der für mich beste Song des Album an: "Tiny Alien". Eine wunderschöne Melodie, interessante Instrumentierung und der zuckersüße Gesang von Katie machen dieses Lied unwiderstehlich.
"No Fear of Heights" und "The One I Love Is Gone" sind dann wieder typische Katie-Songs und passen stilistisch am ehesten zu "Call off the Search".
Daran schließen sich die drei eher poppigen Nummern "Plague Of Love", "God On Drums, Devil On The Bass" und "Twisted" an. In "Plague Of Love" und "God On Drums, Devil On The Bass" konnte ich mich noch nicht voll und ganz rein hören weshalb ich zu diesen beiden Titeln nichts weiter schreiben kann.
"Twisted" hat mMn die größten Chart-Qualitäten aller Songs des Albums, das Lied ist sehr eingängig.
Mit dem Titelgeber "The House" schließt das Album dann noch mit einem wunderschönen, Katie-typisch ruhigen Titel ab.

Insgesamt hat das Album damit für mich überhaupt keine Schwächen. Jedes Lied ist für sich allein genommen verführerisch und das Album hat für sich als ganzes eine intensive Atmosphäre.
Katie ist erwachsen geworden und hat sich musikalisch weiterentwickelt. Und das ist auch gut so, ein Stillstand auf dem (sehr hohen) Niveau von "Pictures" oder "Piece by Piece" wäre auf Dauer langweilig geworden.
"The House" bietet mir genau das, was ich wollte...jede Menge Katie Melua, verpackt in 12 neuen wunderschönen Songs. Deshalb gibt es ganz klar 5 Sterne! Danke Katie!

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Ganz großes Kino!
Von musikfreund
Ich hatte nach dem dritten durchwachsenen Album ja so meine Bedenken, ob Katie mich noch einmal vom Hocker hauen könnte. Mit ihrem vierten Album hat sie das mühelos geschafft. Ich finde das Album sogar noch besser als ihre ersten beiden Alben, weil es experimentierfreudiger ist und dadurch abwechslungsreicher daherkommt. Mit Guy Chambers und William Orbit hat sich Katie die richtige Unterstützung geholt und wandelt zielsicher zwischen Pop-Rock ("Plague of love", "God on the drums, devil on the bass", "Twisted"), wunderschönen ruhigen Singer-Songwriter-Stücken (I'd love to kill you", "Red ballons", "No fear of heights"), epischem Pop ("The flood", "Tiny alien") und burlesquen Stücken ("A moment of madness"). Viele Songs tragen Katies Stempel, bekommen aber durch die Produktion von William Orbit einen modernen Anstrich. Da schleichen sich sphärische Klänge ein ("The flood", "The house") und auch das Orchester untermalt viele der Stücke. Mit dem Coversong "The one I love is gone" kehrt Katie zudem noch einmal zu dem schlichten "Gesang zur Akustikgitarre" von ihrem Debut zurück. Der größte Pluspunkt des Albums ist allerdings Katies Gesang. Die Art, wie sie mit ihrer Stimme spielt und damit Spannung erzeugt, sucht schlichtweg seinesgleichen!
Fazit: "The house" ist ein wunderschönes Album geworden, bei dem Katies Stimme, das Songwriting und die Produktion perfekt miteinander verschmelzen und, das genau die Prise an Neuem besitzt, um Katie nicht auf der Stelle treten zu lassen. Hut ab!

20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Unglaublich - ich mag es!
Von Robert Madsen
Ich kenne Katie schon länger(noch vor dem ersten Release) und fand ihren Musikstil schon immer sehr ansprechend. Als ich hörte wen sie als Produzenten beauftragt hatte, William Orbit, befürchtete ich schon das Schlimmste. Elektronikpop a la Madonna?
Genau genommen ist dieser Einfluss auch prompt so gekommen. Und dementsprechend habe ich den Dancefloor-Part in "The Flood" nicht gleich für gut befunden. Nun höre ich das komplette Album, finde dort tatsächlich die Orbit'schen Elektronikeffekte, aber merkwürdigerweise mag ich das Album trotzdem.
Damit wir es richtig verstehen: Ich höre Elektronikpop und Madonna gerne. Nur in Verbindung mit Katie Melua ist es ein Aspekt, den man verdauen muss, da man bisher auf die Balladen, Jazz und Bluestitel vertrauen konnte.

Glücklicherweise brauche ich nicht auf meinen geliebten Mike Batt-Sound verzichten. In "No Fear Of Heights" kann man seinen typischen Streichersound hören. Allerdings zeigt er in dem einzigen Song "God on Drums, The Devil On The Bass", den er mit Katie zusammen geschrieben hat, dass er auch funkigen Elektropop komponieren kann.
Die anderen Songs zeichnen sich durch Katies dominierende Stimme aus und haben teilweise äusserst autobiografische Züge. Sogar ihre Eltern werden in "Plague Of Love" gewürdigt. Die Arrangements und Songs, die von Guy Chambers, Rick Nowels und Lauren Christy geschrieben wurden sind teilweise äusserst eingängig. Mit "Tiny Alien" hätte Katie sicherlich sogar Chancen wenn sie zum SongContest gefahren wäre.

Ich freue mich über äusserst gelungene Balladen wie "Red Balloons" und verzeihe die elektronischen Sphärenklänge, weil ich natürlich auch Katie wünsche, dass sie sich musikalisch weiterentwickelt. Dass Mike Batt nur noch als ausführender Produzent tätig sein würde stand schon vor dem ersten Album fest und da konnte man nur gespannt sein, wohin die Reise ab Album#4 gehen würde.
Immerhin für elf der zwölf Titel hat Katie selbst die Texte geschrieben. Für mich ist da die einzige Coverversion "The One I Love Is Gone" schon ein regelrechter Fremdkörper.

Wie gesagt, ich hatte Befürchtungen, dass sich Katie zu "Madonnas kleiner Schwester" entwickeln würde. Aber ich freue mich, sagen zu können: "Ich mag das Album!"

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